Dezember 2005


Frohe Weihnachten

“Was ist denn heute für ein Tag?” rief Scrooge einem Knaben in Sonntagskleidern zu, der unterm Fenster stand.

“Wie?” fragte der Knabe mit der allergrößten Verwunderung.

“Was ist heut’ für ein Tag, mein Junge?” fragte Scrooge.

“Heute?” antwortete der Knabe. “Nun, Christtag.”

Danke Charles Dickens für die tolle Einleitung.

Euch allen ein frohes Fest und besinnliche Weihnachtstage.

Wir sehen uns danach wieder, alle etwas dicker und ausgeruhter hoffe ich.

Ich bin gewarnt! Gestern war die Welt noch in Ordnung, sie war bunt, harmlos und nett. Seit der gestrigen Polylux-Ausgabe ist jedoch alles anders! Der Beitrag “Die Lifestyle Lotsen: Trendspotting für alle” öffnete mir die Augen und ließ mich meinen Freundeskreis in einem neuen Licht sehen.

Alles schlecht?
Malen wir den Teufeln nicht an die Wand, so schlimm sind die Trendseiten im Netz auch wieder nicht. Wer lernt denn nicht gern eine neue Band kennen oder ein witziges neues Produkt? Der manipulative Nachgeschmack, stößt mir aber immer wieder unangenehm auf. Wer sich der Manipulation durch Trendseiten bewusst ist, kann sicherlich auch noch das ein oder andere von dort mitnehmen. Grad das Xtaster-Netzwerk bietet einiges. Das beste ist jedoch, auf seinen eigenen Geschmack zu vertrauen und nicht den Geschmack den man laut Trendseiten oder Freunden haben sollte.

Wir leben ja bekanntlich in einer Zeit in der Menschen vor lauter Angst als uncool und konservativ zu gelten auf Hilfe angewiesen sind. Hilfe die ihnen sagt, wie man hipp wird oder bleibt. Wer weiß denn schon immer ganz genau, was angesagt ist? Vor einigen Jahren zum Beispiel waren die Trucker-Caps noch den namensgebenden Truckern vorbehalten und kein Mensch, der irgendwie cool sein wollte, durfte mit so einem Kopfschmuck gesehen werden. Heut sieht das ja bekanntlich anders aus. Wie soll sich das trendbewusste Individuum da zurechtfinden?

Hilfe gibt’s von professionellen Trendscouts, die einem die Arbeit abnehmen einen eigenen Geschmack zu entwickeln. Verstärkt wird inzwischen auf jugendliche Amateur-Scouts zurückgegriffen, die bilden ohne Zweifel DIE Zielgruppe schlechthin und geben am meisten Geld für Mode und Lifestyle aus. Das sie unglaublich leicht zu formen sind, wird aber der entscheidende Punkt sein.
Nun gut, die ganze Geschichte ist nicht neu und hätte mich nicht weiter beschäftigt, im zweiten Teil des Beitrags geht es jedoch um eine andere Methode des Trendsettings.

Da sich Jugendliche durch den altbekannten Gruppendruck am ehesten selbst beeinflussen setzt Xtaster genau dort an.
Dem geneigten Jugendlichen werden hier “passende” Bands vorgeschlagen, die er total toll finden wird, sie schicken ihm/ihr ein Haufen Demotapes, Sticker, Poster und anderen “hippen Kram”. Damit kann der “überzeugte” Fan jetzt Werbung unter seinen Freunden machen. Feedback, wie die Band dann bei den Freunden angekommen ist, sollte natürlich auch verschickt werden. Das ganze erinnert dann vielleicht etwas an die Stasi.

Jetzt ist es vielleicht ersichtlich, warum ich meinen Freundeskreis in Zukunft sehr genau beobachten werde, wer weiß denn schon warum mir Andi eine neue Band empfiehlt?

Heute will ich mich mit einer Plage beschäftigen, die mich seit einiger Zeit heimsucht. Egal, was ich tue, egal wie sauber ich mein Zimmer halte, sie kehrt immer wieder zurück:

Die Wollmaus!
gemeine Wollmaus

Lebten sie anfangs nur unter Schränken und Betten, sind sie in meinem bescheidenen Heim bereits darunter hervor gekommen und hausen überall. So weit ich das erkennen kann, ernähren sie sich von Staub und Haaren. Davon gibt’s bei mir genug, dem Laminat sei Dank. Wenn ich nun brutal die Mäuse mit dem Staubsauger entferne, habe ich für kurze Zeit Ruhe. Doch schon Stunden nach der Säuberungsaktion seh ich sie unter den Schränken herausschielen. Und einen knappen Tag später sind sie wieder überall. Wenn ich wüsste wie sie sich fortpflanzen, könnte ich das unterbinden. Aber will ich das?

Ich mag Tiere ja und wenn man lang genug wartet kann man die M�use auch schon streicheln. Innerhalb von drei Wochen wachsen die Mäuse nämlich zu Meerschweinchengröße heran. Sie sind auch äußerst genügsame Tiere, wie schon erwähnt: ein bisschen Staub, ein paar Haare und sie sind glücklich. Ganz selten wachsen die Wollmäuse auch zu Wollschweinen an. Die versperren einem dann schon Mal den Weg.

Anfangs hatte ich so viel Freude mit den Mäusen, dass ich spontan mit der Zucht begann. Ich hegte und pflegte sie, als wären es meine Kinder. Doch neulich kam es zum Eklat, ich schwang mich von meinem Hochbett und landete mit einem leichten Knirschgeräusch auf einer Wollmaus. Es fühlte sich zwar an wie Teppich, aber ich hatte Gerry getötet, meine Lieblingswollmaus. Seitdem hab ich keine Freude mehr an der Zucht und bekämpfe sie so gut es geht. Aber es ist ein Kampf gegen Windmühlen, sie sind stärker als ich.
Ach Gerry, warum bist du nur tot

Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat, in dem Beitrag gehts nicht um ein Tier. Es geht um Staubflusen, die im Volksmund Wollmäuse genannt werden. Nicht das jemand denkt ich spring auf Mäusen rum. Es kann auch sein, dass dieses “Tier” regional anders genannt wird: “Staubflocken”, “Staubmaus”, “Mullen”, “Lurch” (in Wien, Kärnten), “Lei(n)wisch” (in Salzburg, Tirol) und “(Staub-) Wuggal” (Bayern/Salzburg) nennt die Wikipedia als alternative Namen.
Glatze

Wer braucht Star Wars, wenn man Stromberg hat? Diese Frage stellt sich dem, der sich die häufigsten Suchbegriffe bei eBay in der Kategorie Filme & DVDs im November anschaut. Wie VideoMarkt herausfand, rangiert der Begriff “Stromberg” auf Rang 3, direkt nach “DVD” und “Harry Potter”. Somit ist die DVD zur ersten Staffel von Stromberg gefragter als Star Wars.
Da konnten die Verantwortlichen bei ProSieben ja gar nicht anders und verkündeten vor kurzem, dass es eine dritte Staffel geben wird. Lustigerweise lassen sie sich vieeeeel Zeit damit, erst Ende 2006 wird gedreht, im Frühjahr 2007 gesendet.
Man könnte da schon fast denken, dass ProSieben zu viel Sendungen hat. Vielleicht gibt’s ja noch solche “Megaerfolg”, wie “Alles außer Sex”? Oder wie Stromberg schon sagte:

“Wenn du nix im Fenster hast, dann musst du schon verdammt viel im Laden haben”

Wer weiß, irgendwelche Gründe wird es schon geben, Stromberg auf die lange Bank zu schieben. Könnte ja auch sein, dass da blo? die riesige Fancommunity beruhigt werden soll, in der Hoffnung, sie vergisst Stromberg im Laufe des nächsten Jahres. Helmut-Kohl-Aussitz-Style halt. Sie sollten aber nicht vergessen:

“Ärger ist wie ein Blumentopf … umso höher er kommt, umso eher tut er dem weh, der ihn auf dem Kopf kriegt”

Warum ich das Thema jetzt gerade aufgreife? So ne Stromberg-DVD ist auch so ein echt cooles Weihnachtsgeschenk.

Und Warum der Titel? Ich fand das Zitat einfach so schön:

Als Chef musst du gegen Überraschungen imprägniert sein, denn der Teufel ist ein Eichhörnchen! Ne und und und und als Chef musst DU das Eichhörnchen sein, das immer noch ein Paar Nüsse extra versteckt hat, dass die anderen Eichhörnchen die nicht finden damit die Ei äh.. verstehen sie?

Ich verstehs nicht, witzig ist es trotzdem.

Die neusten Nachrichten zu Stromberg gibts hier: stromberg-fanclub.de

Ich möchte ja niemanden etwas unterstellen, aber manchmal kommt es mir vor, als könnten Frauen in jeder Situation essen. Wie kommt es sonst, dass ich während jedem Seminar mindestens ein Mädel sehe, die sich grad eine Banane oder Mandarine schält, einen Joghurt aufmacht und diesen dann genüsslich löffelt?
Zu dieser Jahreszeit sind selbstgebackene Plätzchen übrigens sehr beliebt in den Seminaren.
Die Thermoskanne ist ja noch verständlich:

  • 1. der Kaffee in der Uni schmeckt beschissen und
  • 2. ist er für Koffeinjunkies auf Dauer zu teuer.

Doch diese Picknickmentalität mancher Frauen (es sind zu 98 Prozent Frauen!) erstaunt doch immer wieder. Mich würde es nicht wundern, wenn ich demnächst in ein Seminar komme und dann einen schön gedeckten Kaffeetisch mit Adventskranz, Plätzchen und Stollen vorfinde.
Also ich finde es ja nun wirklich nicht schlimm, wenn in den Seminarräumen gegessen wird, aber Frauen sind in diesem Fall einfach Schweine. Das Zeug bleibt häufig liegen und wer mag schon Joghurtbecher mit einer angegammelt braunen Bananenschale darin?

Bananenschale

Was waren das noch für Zeiten damals. Ewigkeiten scheint es schon her zu sein, als ich als kleiner Bub (wie man hier in Bayern ja sagt) mit meinen Brüdern und einen Tross von Freunden mit nichts als Holzschlitten bewaffnet auf den Rodelberg an den Lechfeldern zog. Vor Ort war schon ein ganzer Pulk anderer Kinder samt elterlichem Anhang, die mit dem stetigen Aufsteigen und Abfahren das Bild eines geschäftigen Ameisenhaufens vermittelten. Vorbei die Zeit, in der man mit dem simplen Holzschlitten in eisiger Kälte, das Risiko ernsthafter Knochenbrüche auf sich nahm und den Rodelberg auf der falschen Seite hinabfuhr. Da wo die ganzen Bäume dicht an dicht stehen. Ein Schlitten ist, soweit ich mich recht erinnere, durch eine Kollision an einer Eiche in Flammen aufgegangen (symbolisch gesehen).
rodelndes Kind
Nun, das ist Vergangenheit, doch warum komm ich gerade jetzt darauf?
Durch einen Spiegel-Online-Artikel natürlich. In “Trendsport Rodeln” geht’s nämlich genau um diesen schönen Kinderspaß. Darin heißt es, das immer mehr Erwachsene diese Art der körperlichen Ertüchtigung wiederentdecken. Mit Erwachsene sind hier bestimmt junge Männer gemeint. Jedenfalls sind der größte Teil der mir bekannten “erwachsenen” Rodler, Männer ab 20. Naturverbundenheit, wie im Beitrag geschrieben, spielt da weniger eine Rolle, eher das zweite Argument, nämlich die Kosten sind für mich nachvollziehbar.
Der entescheidende und im Artikel nicht erwähnte Punkt ist aber ein anderer. Auch sturzbetrunken ist das Rodeln noch möglich, was beim Boarden oder Skifahren dann doch eher schwer ist. Und Männer ab 20 sind sehr oft betrunken, glaubt man gar nicht.
Was mich jedoch am meisten schockiert hat an diesem Artikel, war die Tatsache, dass diese letzte Bastion der Kindheit und einfachen Freude kommerzialisiert werden soll.
Ein Hightech-Schlitten aus Alu, der “Alurunner” soll zahlungskrüftige Kunden (399 Euro UVP) zum Rodeln animieren. Der Schlitten als Statussymbol. Ich seh sie schon die ganzen hippen Trendrodler mit ihren “Alurunner”, am besten noch tiefergelegt mit Spoiler. Dann werden ja noch die richtigen Rodlerklamotten, Rodlerboots, Rodlermützen, Rodlerbrillen und sonstiger Mist gebraucht um total trendy zu sein. Zur gleichen Zeit wird es die ersten Trickrodler geben, die halsbrecherisch die grandiostesten Stunts vollführen, Stichwort “threesixty”. Letztlich wird der Sport durch die totale Kommerzialisierung absolut unglaubwürdig und nur noch ein paar Konsolenspieler sind total begeistert davon wegen dem Spiel “Hackel-Schorsch Most Wanted”.
Spätestens dann gehört das Rodeln wieder denen, die es am besten können und am ehrlichsten betreiben: den Kindern.

Aber vielleicht bin ich ja nur paranoid.

Nicht ganz zwei Wochen und es ist schon wieder Weihnachten, wie doch die Zeit vergeht. Je näher der Tag Xmas rückt, desto hysterischer werden die Menschen. Da werden zwanghaft noch die letzten (oder auch ersten) Geschenke gesucht und die Städte sind überfüllt mit gehetzten Konsumenten. Kein Wunder, dass es da eine stetig wachsende Anzahl an Weihnachtsmuffeln zu beobachten gibt. Völlige Verweigerung ist da die Devise. Weihnachten als Konsumprodukt, schon ab Ende August gibt’s Lebkuchen und anderes Weihnachtsgebäck, da ist es nicht verwunderlich, dass die Menschen jetzt, in der heißen Phase, einfach genug von Weihnachten haben.
Mir geht’s da etwas anders. Ich hatte eigentlich noch gar nichts von Weihnachten, kein Adventskranz, keine Lebkuchen. Ich war noch nicht Mal auf dem Christenkindelmarkt! Also ein bisschen Weihnachten h�tte ich schon gern, hab ja schon so ziemlich alle Geschenke, vielleicht mach ich jetzt mal ein bisschen Weihnachtsstimmung. Zünd mir gleich mal eine Kerze an. Als Kind gabs doch auch nichts schöneres als Weihnachten, ich lass mir das doch nicht vom Handel und dessen Kommerzialisierung vermiesen.

Und falls mir noch jemand etwas schenken will, ich brauche:

  • Socken – warum bekomm ich nur nie welche Geschenkt? Können auch selbstgestrickt sein
  • ein neues Buch – nachdem ich Dan Simmons Hyperion/Endymion-Saga durch hab, lieg ich auf dem Trockenen
  • Schnee – warum ist es nicht kalt? Es ist Winter verdammt!

Frohe Weinachtszeit an alle Weihnachtsmuffel! Lest mal wieder Dickens’ Weinachtsgeschichte.

Livealben sind schon etwas Tolles, vor allem, wenn es sich um Künstler handelt, die sich auch Live noch gut anhören. Green Days “Bullet in a Bible” ist wieder einmal so ein Livealbum (inklusive DVD).
Zum Nikolaus von der Angebeteten geschenkt bekommen und inzwischen eingehört, bestätigt sich, dass Green Day einfach zu den Besten Live-Bands gehören, die ich kenne. Mit welcher Wucht sie die Massen mitziehen ist schon beachtlich. War es mir noch vergönnt diese grandiose Band auf Live 8 mitzuerleben, ist das Konzert der Jungs in Milton Keynes in England natürlich an mir vorübergegangen. Aber dafür gibt’s ja die CD/DVD.
Beim Hören fällt mir jedoch mal wieder auf, welch seltsame Phänomene beim Livekonzert stattfinden. Denn kaum nennt der/die Künstler/in den Namen des Dorfes, der Stadt, des Landes, rastet das versammelte Publikum aus. Wenn Billie Joe meint, das England nun das offizielle Zuhause der Band ist, überschlagen sich die britischen Fans natürlich. Dabei weiß doch jeder halbwegs intelligente Zuschauer, dass solche Sprüche auf die jeweilige Location angepasst werden.
Aber alle die schon auf einem Livekonzert waren, wissen natürlich auch, rockt eine Band die Scheiße, wie es Green Day tut, schreist du dir bei jedem Quark der da verzapft wird die Lunge aus dem Leib. Du würdest ihnen sogar zujubeln, wenn sich dich als American Idiot beschimpfen würden. Sollte ich also Green Day demnächst in einem Konzert genießen dürfen, dann werde ich genauso Grölen, wenn Billie Joe meint: Heeeellloooo Germanyyyy!!
Kauft euch das Album oder lasst es euch schenken�

Rauchen VerbotenIch bin verwirrt. Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich ziemlich oft verwirrt bin. Warum aber heute?!
Nun, ich kam heute lässig schlendernd vor einem Seminarraum an. Natürlich überzog der vorherige Kurs wieder und so stand ich erstmal dumm in der Gegend rum.
Mein Blick viel auf die mannigfaltigen Plakate an den Wänden und Türen. Neben den üblichen, “Seminar XY wird verschoben” und Ankündigungen von Diavorträgen hing da noch ein Warnschild an der Wand. Stand da doch tatsächlich:

“Rauchen fügt den Menschen in ihrer Umgebung Schaden zu”

Aufgemacht wie ein Warnhinweis auf Zigarettenschachteln also schwarzer Rahmen um weißen Grund mit schwarzer Schrift. Was will mir dieses Schild nun sagen? So gesehen stört es die Raucher ja auch nicht, wenn der Scheiß auf der Schachtel steht, also warum steht das da an der Wand? Soll man hier vor den Seminarräumen nicht rauchen? Mir erschloss sich der Sinn dieses Hinweises nicht.
Kurze Zeit später, vor dem nächsten Seminarraum stehe ich schon wieder dumm in der Gegend rum (in der Uni steht oder sitzt man zu 75 Prozent dumm rum). Wieder sehe ich das Schild. Doch hier mahnt es ohne Wirkung. der Dunst von unzähligen Zigaretten verhindert eine gute Sicht auf das Schild, denn gequalmt wird hier wie in einem irischen Pub (als Rauchen da noch erlaubt war).
Das könnte jetzt bedeuten, dass Raucher einfach asozial sind und sich nicht um ihre Mitmenschen scheren. Aber das Problem liegt an der Uni Augsburg viel tiefer. Für den rauchenden Studierenden gibt es einige Hürden zu überwinden. Die entscheidende Frage für sie lautet nämlich: Wo darf ich eigentlich rauchen?
An den Türen um die Hörsäle herum kleben große “Nichtrauchen”-Schilder. Bedeuten die nun, vor oder hinter der Türe Rauchen verboten? Aschenbecher sind auf beiden Seiten der Tür und außer den allgegenwärtigen Hinweisen, dass Rauchen den Mitmenschen Schaden zufüge, gibt es keine weiteren Hinweise, ob das Qualmen erlaubt ist oder nicht.
Da hält man es am besten wie meine Freundin, die sich ob der Unentschlossenheit der Universitätsverwaltung, einfach vor die Tür stellte und rauchte.
Am besten schmeißt man die Kippen gleich weg, kosten bloß Geld und stinken.

PS.: Jedem Raucher sei noch dieser FAZ Artikel ans Herz gelegt, also reißt euch mal am riemen Jungs und Mädels.

Huch! Schon wieder so viel Zeit ins Land gestrichen, seit dem letzten Eintrag!
Ich hatte aber auch einen guten Grund. Nachdem ich mich dieses Semester in einem Seminar mit Künstlicher Intelligenz beschäftige, suchte ich eines schönen Tages nach Informationsmaterial zum Thema. Ich wurde natürlich fündig. Neben viel typischen Wissenschaftsgeschwafel, fand ich mich auch sehr schnell auf 20q.net wieder.
Welch fatale Wendung mein Leben nehmen sollte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
20Q steht für 20 Questions, die Anglisten wissen, dass es sich hierbei um 20 Fragen handelt. Hinter der Seite steht eine K.I. in Form eines neuronalen Netzes, die den geneigten Besucher eine Wette anbietet
“Wetten, das die K.I. es schafft ein Objekt, das Sie sich vorstellen, mit maximal 20 Fragen zu erraten?”
Wer jetzt meint, das ist doch Kinderquatsch mit Michael, der verkennt den hochgradig suchtgefährdenden Aspekt des Ganzen.
Seitdem ich die Seite gefunden habe, bin ich ständig dabei mir irgendwelche total dämlichen Begriffe auszudenken, um endlich gegen die K.I. zu gewinnen. Diese blöde K.I. errät tatsächlich so gut wie immer den ausgedachten Begriff. Es ist mir trotzdem ab und an gelungen, sie zu schlagen! Duschkopf kannte sie z. B. nicht, haha!
Und lasst es einfach irgendwelche sexuellen Begriffe zu nutzen, das Programm merkt sogar das!
Jetzt wisst ihr, womit ich den Rest meines Lebens verbringen werde� .

Und deswegen verpasse ich die Monatsfeier für mein Blog: 1 Monat Provinzblog!! Was haben wir gelacht, was haben wir geweint, bleibt mir treu, empfehlt mich weiter.