Januar 2006
Monats-Archiv
Hab ich doch grade über das Radio erfahren, dass heute Passanten beim Königsplatz hier in Augsburg interviewt werden, wie sie sich den Umbau desselbigen vorstellen.
Nachdem die bayerische Regierung es abgelehnt hat sich an den Kosten einer Untertunnelung des Platzes zu beteiligen, hängt das ganze Etwas in der Luft. In ihrer Verzweiflung wenden sich die Planer jetzt an die Augsburger und ihren Ideenreichtum.
Ob wirklich konstruktive Vorschläge aus der Befragung kommen, wage ich mal zu bezweifeln, ist dann wohl doch eher Werbung in eigener Sache.
Da ich aber auch will, dass der Königsplatz neu gestaltet wird und die neuen Straßenbahnlinien (auch geplant, aber noch nicht sicher) auch einen modernen Heimathafen bekommen, nun also mein Vorschlag:
Die Straßenbahnen und Busse werden mit Flügeln ausgestatten. Der Königsplatz kann dadurch angeflogen werden und der PKW-Verkehr kann trotzdem ohne Probleme Drumherum fahren. Mir schwebt eine mehrstöckige Anlage vor, damit auch alle Linien schnell bedient werden können. So könnten die Linien 3 und 4 die obere Etage anfliegen.Mit der fahren häufig Studenten und Schüler, die können noch Treppen steigen
Der ein oder andere wird diesen Vorschlag für zu utopisch halten, aber mir hat sich auch noch nicht der Sinn einer Untertunnelung erschlossen, vielleicht sollte man den ganzen Platz mal effektiver nutzen und die Straßenführung durchdenken, wäre auf jeden Fall billiger.
Der Umbau des Königsplatzes soll übrigens noch in diesem Jahr beginnen, der Tunnel bleibt erstmal begraben.
Hoffen wir aber das Beste, damit auch wir hier in Augsburg in 10 Minuten nach Bayern können!
Weiter Infos rund um den ÖPNV in Augsburg gibts bei vga-hp.de
Eine lange Nacht ging gestern wieder mal zu Ende, eine Besondere natürlich, sonst würd ich ja nichts drüber schreiben.
Gestern fand nämlich die 4., 5. oder 6. (so genau weiß das keiner) Nacht des studentischen Films in Augsburg statt . Die hatte es im Gegensatz zur Letzten (etwas verregneten) in sich, denn nach etwas schwachen Start entwickelte sich der Abend zu einem ganz besonderen Filmvergnügen.
Erwähnenswert natürlich der Film von meinen Kumpel Andi. Ich hab ihn nach mehrmaligen Sehen, immer noch nicht verstanden. Der französische Titel Je sais ce que tu as fait la nuit dernière suggeriert aber schon schweren französischen Autorenfilm der 70er Jahre (der Scherz sei mir gegönnt)
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… nur noch 11 Monate bis Weihnachten! Nicht vergessen! Also einfach mal in sich gehen und so langsam überlegen, welche Geschenke gebraucht werden.
Ich bin eine Zielgruppe, wie einige schon wissen. Seit Neustem gehöre ich zu Last.FM, einem Webradio/Sozialen-Netzwerk.
Was ist Last.FM in einem Satz: Ein Radiosender, die sich meinem Geschmack anpasst und mir Musik vorschlägt, die mir gefallen könnte.
Woher die das wissen? Nach der Anmeldung wird ein kleiner Webplayer, mit dem die einzelnen Sender aus dem Internet gestreamt werden können runtergeladen. Dieser Player hat im Grunde nur ein paar wenige Knöpfe und ist leicht zu bedienen. Hier wird gesagt, welcher Sender gehört werden soll und es gibt die Möglichkeit vorgefertigte Sender auf der Last.FM-Seite zu hören oder eine Musikrichtung vorzugeben. Da heißt es dann zum Beispiel: spiele mir die Musik die sich anhört wie Hot Hot Heat. weiterlesen…
Sicherlich ein Thema, das schon häufig zu ausschweifenden Diskussionen eingeladen hat. Ein heißes Eisen, wie man so schön sagt. Nicht mal mit dem besten Freund geht man da gerne gemeinschaftlich pinkeln. Was draußen in freier Wildbahn kein Problem ist, nämlich einfach zusammen mal zu nem Busch gehen und es laufen lassen, ist in der “sterilen” Atmosphäre einer Herrentoilette schon ein Problem. Zum Thema “Steril” kommen wir noch im besonderen.
Nehmen wir einfach mal eine alltägliche Situation:
Zwei Durchschnittsmänner, nennen wir sie Erik und Nico, gehen auf eine normal ausgestattete Herrentoilette, gerne auch als Klo oder Scheißhaus tituliert. Beide haben das dringende Bedürfnis ihr grade in sich geschüttetes Bier in einem Schwall wieder von sich zu geben. Kommen wir nun zur ersten Selektion. Erik, der als Erster die Toilette betrat, stellt sich an ein Urinal seiner Wahl, meist in der hinteren Ecke des Raumes und beginnt den eigentlichen Prozess des Wasserlassens. Nico, der leider das Pech hatte nach Erik in den Raum gekommen zu sein, steht nur vor einer elementaren Wahl, wo soll er jetzt pinkeln? Die naheliegendste Lösung, ins Urinal direkt neben Erik, wird mit fast 100-prozentiger Sicherheit nicht gewählt. Stattdessen nimmt er lieber das Urinal, was am weitesten entfern von Erik liegt oder gleich eine der lieblichen Toilettenboxen, die ihm ungestörte Atmosphäre bietet.
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In Form einer Serie werde ich hier den Worten meines Mitstreiters Stephan einen Platz einräumen, damit diese niemals dem Vergessen anheim fallen werden.
Epsiode 1: Bismarcks Denkfehler
Ja, der geneigte Surfer hat es vielleicht schon gesehen, ich hab jetzt eine eigene Domain.
Ab heute erreicht ihr mich unter www.provinzblog.de (die ganz coolen lassen das www. weg).
Bei dem Umzug des Blogs, auf den neuen Webspace gab es einige Probleme. Also falls euch in alten Artiklen einige Sonderzeichen fehlen, einfach mal bescheid sagen.
Endlich wieder 24. Endlich wieder “Ich bin in 10 Minuten da” oder “Ich brauch aber mindestens 3 Minuten um den Satelliten auszurichten Jack!”.
In keiner anderen Serie wird so mit Zeitangaben um sich geschmissen, wie in 24. Nicht nur, dass Jack auch wirklich 10 Minuten brauch, wenn er durch die halbe Stadt fahren muss um islamische Terroristen zu jagen. Der Zuschauer, weiß auch zu jeder vollen Stunde passiert etwas ganz entscheidendes.
Das ist natürlich dem Prinzip der Serie geschuldet. 24 Folgen = 24 Stunden eines Tages. Da jede Folge zur vollen Stunde endet, ist eben genau dann der Cliffhanger zur nächsten Folge zu setzen. Und die haben mich bei dieser Staffel bis jetzt zum Weiterschauen animiert. Das gelang in der letzten Staffel übrigens gar nicht.
Die jetzt schon 4. Staffel hat bis jetzt eine zu interessante Story, um abzuschalten. Da wird einfach der amerikanische Außenminister von islamistischen Terroristen entführt um ihm den Prozess wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu machen.
Gut es gibt Storylöcher, so gewaltig, wie der Grand Canyon, aber die tickende Uhr lässt einem sowieso keine Zeit darüber nachzudenken.
So gut die Serie momentan auch ist, so nervend ist die Werbung dazwischen.
RTL2 scheint ganz unten angekommen zu sein, eine geniale Mischung von Spots. Da läuft neben ganz “normalen” Primetimespots, Werbung von Handygames und Handydating, ein “lustiges” Computerspiel mit dem kleinen Affen Kong wird beworben und ein gewisser Captain Cook hat seinen letzten Segeltörn beendet und will nun seine neue Musik-CDs an den Mann bringen.
Von wegen Volksmusik gibt’s nur beim öffentlich rechtlichen Rundfunk, aber wer zum Teufel sieht sich 24 an und kauft sich so eine seltsame Musik?
Jetzt hat Jack gerade den Außenminister in Rambomanier befreit, so soll’s sein, weiter so Jack! Aber das heiüt ja nun, selbst die Entführung des Ministers, war ein Ablenkungsmanöver! Ha! Das wird noch spannend…
Augsburg, Großstadt mit Herz? Als Einheimischer wird man an dieser Stelle sicherlich etwas verwundert mit dem Kopf schütteln – diese verrückten Zugezogenen.
Gerade hier, wo selbst der alteingesessene Augsburger behauptet, dass das Quaken der Enten sich eher nach Granteln anhört, soll Freundlichkeit herrschen?
Gut ganz so weit möchte ich dann doch nicht gehen aber kommen wir auf den Punkt.
Ich lief nach einem anstrengenden Seminar zur Straßenbahnhaltestelle der Universität. Natürlich fuhr meine Tram grade davon, als ich um die Ecke bog. Doch dann stoppte sie kurz, bimmelte, ruckte noch mal nach vorne und fuhr dann weiter. Das ist nichts Ungewöhnliches, vielleicht, so dachte ich, war nur wieder ein wahnsinniger Student über die Schienen gerannt. Doch weit gefehlt! Denn auch die Bahn, die aus der anderen Richtung kam, stand da, über den Fußgängerübergang humpelte nämlich ganz gemütlich eine Taube und machte dabei einen sehr bemitleidenswerten Eindruck. Der Tramfahrer ermutigte die Taube mit freundlichen Gesten die Schienen zu überqueren und fuhr, als das erledigt war, gut gelaunt weiter. Die Taube humpelte unterdes weiter und verursachte bei den umstehenden Frauen mitleidige Gesichter und bei mir den Drang endlich mal wieder was in den Tierschutz zu investieren.
Diese Geschichte ist ein tolles Beispiel dafür, das nicht alle (aber eben fast alle) Augsburger Bus- und Tramfahrer grantelnde Miesepeter sind, auch sie haben ein Herz.
Das diese Erkenntnis auf einer betrügerischen Taube basiert, sei noch erwähnt. Die flog nämlich kurz danach munter von dannen. Eine ganz miese Masche von dem Vieh, wenn ihr mich fragt. Nur um besser Fressen abzustauben einen auf bedürftig zu machen.
Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass Augsburger zwar einen rauen Umgangston beherrschen (der noch dazu für außen Stehende manchmal schwer zu verstehen ist) aber dennoch eine herzliche Art an den Tag legen können. Sehr gut ist das übrigens bei sommerlichen Biergartenbesuchen zu sehen.
Nun gut, meine Bahn tauchte in der Ferne auf und ich wusste, es ist wieder ein grantelnder Fahrer, der überfuhr nämlich fast einen ganzen Taubenschlag, der auf den Schienen hockte. Er machte auf mich eher den Eindruck, dass er auch einen Studenten überfahren würde, wenn der ihm in die Quere käme.
Aber wir wissen ja: Ausnahmen bestätigen die Regel.
Endlich hab ich eine Plattform gefunden, wo ich eine Antwort auf meine Frage finden kann, warum auf meinen Keks:
“Hergestellt in einem Betrieb, in dem auch Ei verwendet wird.”
stand.
Mit LycosIQ wurden meine verzweifelten Hilfeschreie nun endlich erhört.
Hier kann nun der dümmliche Internet-User (ich) einfach eine Frage einstellen und selbsternannte oder auch anerkannte Experten antworten dann darauf.
Ich dümmlicher Internet-User bin gleichzeitig aber auch Experte für etwas und kann anderen Dummen damit helfen. So weit die Theorie.
Nachdem ich es also geschafft hab, mich bei diesem Dienst anzumelden (mit Firefox kam ich da irgendwie nicht so ganz zurande, ein Hoch auf den Internet Explorer!) hab ich sogleich meine Frage gestellt.
Das Ganze kann hier nachgelesen werden um 22:31 Uhr wurde die Frage eingestellt,
Dr-XP meinte schon um 22.36 Uhr:
Hinweis für Allergiker.
Mann kann auch ohne Ei (Eiweiß) backen.
Ich schrieb grade noch die Erwiderung, dass in dem Keks ja kein Ei sei, da legte Cutiespice nach (22.39 Uhr):
Ja weil da evtl. noch Spuren von enthalten sein können…
8 Minuten um eine Frage zu lösen, die mir schon Wochen auf der Seele brennt!
Also wollen sich die schlampigen Hersteller nur schon von vornherein entschuldigen, falls ein Allergiker an ihren Keksen sterben sollte!
Danke LycosIQ! Danke Dr-XP und Cutiespice!
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