November 2008


Gerade noch mit Berlin telefoniert und über die mangelnde Schneeausbeute dieses Wochenende geredet und gerade mal zwei Stunden später, ist alles schön fluffig mit dem kristallinen Pulver bedeckt. Gefährlicherweise drohen die Autos bei der Kreuzung vor unserem Haus ständig von der Straße getragen zu werden.

Na dann kann ja morgen der Christkindlesmarkt in Augsburg eröffnet werden!

Flattert doch gestern ein Brief von den Augsburger Stadtwerken ins Haus, indem sie uns leider, leider mitteilen müssen, dass sie zum 1. Januar die Verbrauchspreise für Strom um satt 2,38 Cent je Kilowattstunde erhöhen müssen. “Leider sind die Beschaffungskosten für Strom erneut gestiegen”, heißt es da lapidar.

Im gleichen Schreiben wird uns ein vorausgefüllter Vertrag mitgeliefert, der uns den Regenio-Tarif anbietet, der mit einer Preisgarantie bis 2011 locken möchte. Was so ein 2-Jahres-Vertrag bei den Stadtwerken bedeutet, durften vor Kurzem ja einige Gaskunden leidvoll erfahren. Die haben im Sommer einen Fix-Preis-Vertrag abgeschlossen und gucken nun ziemlich dumm aus der Wäsche, da sie von der Gaspreissenkung zum 1. Januar nichts haben werden.

Nein, dachte ich mir da, Laufzeitverträge sind doof, also hab ich kurzerhand meinen Stromanbieter gewechselt und zwar zu E-wie-einfach. Jetzt mag der ein oder andere mit der Ökokeule schwingen, aber mal ehrlich, ich hab andere Sorgen und Kosten. Das klingt jetzt vielleicht total egoistisch, aber als Student hab ich leider sehr wenig Spielraum.

Ein toller Nebeneffekt: Der E-wie-einfach-Vertrag, der ja immer 1 Cent billiger als der Basistarif des Lokalversorgers ist, richtet sich noch nach den alten Verbrauchspreisen. Statt der 20,93 Cent im Basistarif zahle ich ab 1. Januar also nur 17,55 Cent pro Kilowattstunde. Hochgerechnet aufs Jahr sind das Satte 91 Euro Ersparnis bei unserem derzeitigen Stromverbrauch.

Und das Tollste ist, ich könnte den neuen Vertrag monatlich kündigen, da es keine Mindestvertragslaufzeit gibt. Sollte mich also doch irgendwann mein Umweltbewusstsein packen, dann kann ich jederzeit wechseln. Jetzt bin ich nur gespannt, ob alles klappt …

Sagt der Arzt doch bei der U3 von Mina, sie sei ein bisschen pummelig geworden den letzten Monat. Unverschämtheit! Nur, weil sein Computer einen stark gestiegenen BMI ausgerechnet hat, haut der solche Schoten raus. 4650 Gramm sind ja nun nicht schwer, auch wenn das “dicke” Kind inzwischen ein ordentliches Doppelkinn hat.

Aber dafür ist sie immer noch sehr Pflegeleicht – außer dass sie halt viel ißt, aber damit hab ich ja nichts zu tun…