
Minas erste Lektüre war wohl etwas schwer verdaulich und nicht ganz überzeugend. Das nächste Mal gibt’s was seichteres …
März 2009
28.
März
2009
24.
März
2009
Trotz des heute recht wechselhaften Wetters wurde heute trotzdem kräftig gearbeitet. Kaum war ich mal ein paar Stunden aus dem Haus, haben profesionelle Holzfäller einfach mal zwei 15-Meter hohe Bäume fachgerecht zerlegt und gestapelt.
Schade um die schönen Bäume, jetzt habe ich allerdings ungehinderte Sicht auf den die Kammgarn-Spinnerei. Deren Schornstein wird übrigens gerade von Höhenangst-freien Arbeitern gesäubert, wahrscheinlich, weil das Textilmuseum so langsam Formen annimmt. Augsburg putzt sich also trotz des heutigen winterlichen Schneetreibens für den Frühling heraus.
Die Bäume mussten übrigens für ein wohl auch bald startendes Bauprojekt weichen, das einen Neubau von Wohnhäusern vorsieht – Balkon mit Blick auf den Kammgarn-Schornstein sozusagen. Aber so ist das, wenn man von einer Textilstadt zur Münchener Vorstadt wird.
Ich beobachte jetzt noch ein bisschen die Bauarbeiter am Schornstein…
18.
März
2009
Seit Jahren hab ich Probleme hier in Augsburg beim Bäcker ein paar schöne kleine Brötchen zu bekommen. Jedesmal wenn ich welche bestelle, kommt die typisch-augsburgerische Antwort: “Des heißt Semmel – Se-mmmmm-el.”
Kleinlaut und belehrt wie ein Schuljunge bestellt man dann halt ein paar Semmeln und als Entschuldigung eine Brezen.
Doch just am heutigen Tage bekam ich endlich die Bestätigung dafür, dass ich mit meinen Brötchen gar nicht so falsch gelegen haben kann. Beim Supermarkt um die Ecke kaufte ich ein 10er-Pack Semmeln und als ich den Kassenbon in der Hand hielt traute ich meinen Augen nicht, da stand schwarz auf weiß das hier:

Was soll ich sagen?! Es heißt nicht nur Se-mmmm-eeel, sondern auch Brööööt-cheeeeen. Das nächste mal wedel ich einfach mit dem Kassenbon vor der Bäckerin herum, sollte sie mir das nicht glauben
17.
März
2009
Da kommt mal was kreatives aus Augsburg und keiner merkt es, jedenfalls ich nicht. Ein paar Studenten aus der schönen Fuggerstadt produzieren hier nämlich für das Videoportal myVideo.de ein ShortSitcom-Format.
In the flat geht’s um das Leben der vier Jungs Titus, Sam, David und Jonse, die sich zu einer etwas chaotischen WG zusammengetan haben. In bisher drei recht lustigen Folgen zeigen die vier sympathischen Jungs, wie schwer es ist, hier in Augsburg den WG-Alltag zu bestreiten. Das ein oder andere gezeigte kenne ich aus eigener Erfahrung ganz gut
Ich finde es ganz nett gemacht und finde es gut, dass Augsburg auch mal mit witzig-kreativen Inhalten auf sich aufmerksam macht und nicht nur einen lustigen Bürgermeister mit Glatze zu bieten hat.
Die bisher drei regulären Folgen könnte ihr, neben ein paar witzigen Outtakes, auf myVideo gucken. Eine Folge könnt ihr gleich mit einem Klick auf “mehr” hier im Blog anschauen. Leider ist der myVideo-Player irgendwie total bescheuert – aber dafür können die Jungs von the flat ja nix.
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14.
März
2009
Also ich hätte es ja nicht gedacht, aber scheinbar werden Kinder nicht durch Erziehung doof, es scheint tatsächlich angeboren zu sein. Das ist jedenfalls meine neuste Erkenntnis aus der Uni-Kinderkrippe.
In die geht Mina nämlich schon seit geraumer Zeit und ihr gefällt’s eigentlich ganz gut. Es gibt wenig Gejammer von ihr, sie spielt ganz brav unter ihrem Baby-Trapez und spielt, bis sie einschläft. Wenn sie aufwacht, wird einfach weitergespielt oder erzählt, bis sie hunger hat.
Als kleinste wurde Mina von den älteren Kindern bisher immer kritisch beäugt. Nach einiger Zeit fielen da aber auch die Hemmschwellen und ab und an wird Minchen von den anderen dann gestreichelt oder sie legen sich einfach neben sie und erzählen mit ihr.
In solch geordneten Bahnen lief es bis gestern, da hatten wir Mina das erste Mal am Freitag in die Krippe gebracht. Da lief es dann leider nicht so friedlich ab wie bisher, denn in dieser berüchtigten Freitagsgruppe ist auch das Riesenbaby Pumba*.
Das Kind (und auch die Eltern) sind nicht sonderlich beliebt in der Krippe, was ich bisher nicht ganz nachvollziehen konnte. Pumba soll nämlich etwas „inkompatibel“ zu anderen Kindern sein – und gestern hatte er halt unser Minchen auf dem Kieker.
Wie uns die Betreuerin berichtete, saß Minchen entspannt in ihrer Wippe, als Pumba auf der Bildfläche erschien und Mina einfach mal laut anschrie. Und obwohl Mina nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen ist, fing sie bitterlich an zu weinen.
Pumba hörte daraufhin allerdings nicht geschockt auf Mina zu ärgern, sondern schrie sie einfach noch mal an. Eine Betreuerin musste Mina erst auf dem Arm nehmen, um die Attacken zu unterbinden.
Ich bin jetzt nicht groß empört darüber, Mina soll lieber früher als zu spät lernen, dass es immer irgendwelche Idioten geben wird, die sie nerven werden. Dass aber so kleine Kinder sich schon so asozial verhalten können, war mir neu.
* Name von mir geändert
13.
März
2009

Ich hab mir was geleistet, ein neues Telefon, genauer gesagt ein G1 von HTC – das kleine schwarze Google-Handy. Sicherlich ein typisches Männerspielzeug, aber nebenbei auch ganz nützlich für die tägliche Arbeit. Vor allem, wenn man schnell auf Mails und andere Infos zurückgreifen muss, schließlich arbeite ich gerade an einem PR-Projekt für ein großes Logistikunternehmen – da möchte ich auf dem Laufenden sein.
Da sind die 350 Euro für das Gerät in meinen Augen ganz gut angelegt – zumal mein altes Handy schon aus dem letzten Loch pfiff. Wie gesagt, ich hab mir das Gerät gekauft, nicht subventioniert mit dicken T-Mobile-Vertrag. Mindestens 45 Euro müsste man dafür 24 Monate abdrücken, für mich als Wenigtelefonierer ein bisschen happig, vor allem da es günstigere Alternativen gibt.
Für Datenhungrige gibt es bei Simyo beispielsweise ein Gigabyte Datentransfer für 10 Euro pro Monat an. Um dann auf die 45 Euro von T-Mobile zu kommen, müsste ich schon ein paar Stunden telefonieren. Bei Base gibt’s dank einiger Rabatte für 20 Euro Telefon- und Internetflat.
All das, wusste ich, als ich mir das G1 im Elektronikfachmarkt um die Ecke gekauft habe, obwohl ich mich sehr ungern mit Telefontarifen auseinandersetze. Trotzdem fragte mich der “Fach”-Verkäufer mit ungläubigen Blick, ob ich das Handy tatsächlich ohne Vertrag kaufen wolle – schließlich fallen ja horrende Datentransfer-Kosten an.
Dass die T-Mobile-Tarife eine Unverschämtheit sind, konnte er nicht wirklich nachvollziehen und natürlich auch nicht, dass es günstigere Alternativen gibt. Schließlich gibt es nur bei den großen Zweien die supertolle D-Netz-Qualität.
Dass für 80% der deutschen Handy-Nutzer ein ganz simpler Blau/Simyo/Aldi-Talk-Prepaid-Tarif ausreichend sein sollte, hat sich leider noch nicht rumgesprochen. Aber die Kunden mit überteuerten Verträgen und meist total unnützen Freiminuten/-sms zu versorgen, bringt halt die fette Provision.
Am Ende bezahlen das aber die treuen Vertragskunden, die sich trotzdem immer wieder gern 24 Monate an die Anbieter binden. Solange die Kunden in Deutschland bereitwillig solche Preise zahlen, wird sich daran allerdings nichts ändern. Ich kenne immer noch genug Leute, die einen dieser Fantast-Tarife zahlen, nur um ein neues Handy zu bekommen.
Ich komme mit meinen G1 und E-Plus-Netz jedenfalls deutlich günstiger weg, obwohl ich das Telefon gekauft habe.
08.
März
2009

by littleghoti
Zum Weltfrauentag muss ich das jetzt mal nachfragen: Welches System benutzen Frauen eigentlich beim Zappen?
Mir fällt es bei den regelmäßigen Fernsehabenden mit meiner Freundin immer wieder auf, dass Männer und Frauen scheinbar andere Techniken beim Kanal-Zappen anwenden – wobei ich die Frauen-Technik definitiv nicht nachvollziehen kann.
Ich zappe noch auf die altertümliche Art: Kanal kurz ansehen, um zu sehen was läuft, dann weiterschalten. Das wiederhole ich, bis ich irgendwas Sinnvolles (oder grundlegend Sinnloses) gefunden habe.
Wenn meine Freundin die Fernbedienung in ihre Hände bekommen hat, dann wird es allerdings etwas hektischer. Sie schaltet einfach so schnell durch die Kanäle, dass ich nicht mal ansatzweise erraten kann, was da gerade läuft. Also entweder sie schafft es innerhalb von einer Zehntelsekunde das Programm zu erkennen oder ihr ist eigentlich egal, was gesendet wird. Beides wäre irgendwie unheimlich.
Dass dies kein Einzelfall ist, habe ich schon von verschiedenen anderen betroffenen Herren gehört. Frauen scheinen also entweder über faszinierende übersinnliche Fähigkeiten zu verfügen oder sie kennen einfach das TV-Programm auswendig – ich find’s jedenfalls seltsam.
03.
März
2009
Die Betreiber des VisualBlog sind verzweifelt, keiner will mehr auf ihre Seite, weil sie ihren Blog mit einem völlig veralteten und angestaubten Header in Kork-Optik krönen. “Das ist tödlich für einen Designblog” haben sich die Jungs und Mädels von VisualBlog gedacht und einen Design-Contest aus der Traufe gehoben, bei dem kreative Designer einen neuen schickeren Header für das Blog entwerfen sollen. Zu gewinnen gibts nicht nur Ruhm und Ehre, sondern gleich mal 200 Euro für die drei erstplatzierten Vorschläge.
Doch hier taucht ein neues Problem auf: Da hat man einen tollen Wettbewerb, aber nun fehlen einem die Teilnehmer. Clever wie VisualBlogger sind schieben sie einfach einen zweiten Wettbewerb hinterher. Den VisualBlog-Header-Contest-Bäng-Slam. Hier mitmachen dürfen alle, unabhängig davon, ob sie einen Designvorschlag haben. Einzige Bedingung: Macht auf den Contest aufmerksam! Vielleicht liest ja rein zufällig ein begnadeter Designer bei euch mit und hat spontan Lust auf 200 Euro?! Zu gewinnen gibt es für die Blogger auch was, mehr dazu auf der Contest-Seite.
Ihr habt jetzt also zwei Möglichkeiten: a) Ihr entwerft einen schicken Header für VisualBlog oder b) ihr werbt per VisualBlog-Header-Contest-Bäng-Slam für die Design-Aktion. Das Ganze läuft übrigens bist zum 30.3.2009.
Mh, das erinnert mich jetzt wieder daran, dass ich meinen Blog auch mal wieder etwas umgestalten wollte…
02.
März
2009
Auf Recherche für eine Seminararbeit gerade entdeckt: Der Shortbooks-Podcast, ein netter Feed zum Abonnieren.
Shortbooks dürfte den Meisten ja sicherlich ein Begriff sein – jedenfalls den Lesefaulen, die trotzdem gern mit Wissen herumposen wollen. Bei Shortbooks werden dazu kostenpflichtig Kurzzusammenfassungen von Büchern aller Art angeboten, als PDF oder eben als zusammenfassendes Hörbuch. Innerhalb einer halben Stunde kann man sich so das Wissen einer 1000-Seiten-Schwarte aneignen.
Einige ausgewählte Bücher kann man auch kostenlos abonnieren, über den eingangs erwähnten Podcast. Da gibts nicht nur ein alte Klassiker, sondern auch ein paar recht neue Hörbücher zu beziehen. Empfehlenswert ist da z.B. das noch sehr aktuelle Jeffersons Erben, indem Tobias Moorstedt über den Internetwahlkampf in den USA 2008.
Jeden Monat erscheinen im Feed 2-3 neue Hörbücher, ganz aktuell gibt es auch eine Kurzzusammenfassung von Marxs Das Kapital. Falls es jemand also immer noch nicht gelesen haben sollte, der kann es jetzt im Schnellverfahren durchpauken.
