Ich wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest und kalorienarme Feiertage, wir sehen uns im neuen Jahr.
Dezember 2009
24.
Dezember
2009
11.
Dezember
2009
“Man sollte seinen Autofahrern nicht zu viel zumuten”, diese Erkenntnis dürfte sich beim Ordnungsamt hier in Augsburg wohl auch endlich gekommen sein. Verkehrsschilder und Fahrbahnmarkierungen reichen heute einfach nicht mehr, man muss die Leute schon mit der Nase draufstoßen.
Doch der Reihe nach: Seitdem die Prinzstraße mit der Linie 6 Straßenbahnschienen aufweisen kann, ist das Chaos hier deutlich gestiegen. Ich hatte ja schon von verwirrten Autofahrern geschrieben. Das Problem: An der Kreuzung zur Theodor-Wiedemann-Straße macht die Fahrbahn einen Knick, weil die Straßenbahnen kurz danach ein eigenes Gleisbett bekommen und neben der Straße fahren.
Dieser Knick scheint aber trotz diverser Schilder und Sperrfläche auf der Fahrbahn nicht für alle Autofahrer nachvollziehbar zu sein. Immer wieder fuhren Unachtsame einfach über die Sperrfläche gerade aus, nur um dann zu sehen, dass die Straße nach wenigen Metern im Gleisbett endet.
Bisher ging das immer gut, abgesehen von wilden Bremsmanövern und Dauerhupen. Doch die Tage werden immer kürzer und der Regen sorgt für eine wunderbar glitschige Straße. Das Ergebnis aus diesen ungünstigen Wetterbedingungen konnte ich letzten Montag erstmalig bestaunen. Ein Geschäftsmann rutschte mit seiner Limousine ein ordentliches Stück aufs Gleisbett. Polizei und vor allem ein Abschlepper mit Kran verschafften hier Abhilfe. Allerdings blieb verkehrstechnisch alles beim Alten.
Kein Wunder also, dass gestern das nächste Auto mit Warnblinker auf den Gleisen stand. Diesmal war neben Polizei und Abschlepper aber auch ein aufgeregt auf- und ablaufender Mann von den Stadtwerken vor Ort. Scheinbar hatte sich rumgesprochen, dass ständiger Autobefall schädlich für Gleise sein könne.
Und was müssen meine von Alter inzwischen fast blind gewordenen Augen heute erblicken? Es wurde tatsächlich was getan. Zwei nicht zu übersehende Absperrungen zeigen den unachtsamen Autoraser heute also, wo sie definitiv nicht langfahren dürfen.
Das löst das Problem jetzt irgendwie nicht gerade elegant, weil spätestens, wenn Busse bzw. Straßenbahnen fahren, dürfte das gleiche Problem wieder entstehen – dann aber mit deutlich größeren Schaden für die Stadtwerke. Aber bis dahin geht noch ein gutes Jahr ins Land, genug Zeit also für die cleveren Jungs vom Straßenverkehrsamt sich eine tolle Lösung einfallen zu lassen. Wobei ich mir das jetzt gerade nicht so ganz vorstellen kann, Augsburger Autofahrer sind schon eine spezielle Spezies
