Internet


Und wieder ein neuer Schwanzvergleich für Leute die zu lang am Rechner hängen. Schneller-Schreiben.de bietet einen ganz witzigen Geschwindikeitstest für Maschinenschreiben. Ziel ist es möglichst viele Wörter innerhalb einer Minute richtig einzutippen.

Das obligatorische “Meiner ist soooo lang”:

81 Wörter

Das entspricht 443 Zeichen pro Minute, bei 2 falsch geschriebenen Wörtern. Dabei ist das natürlich kein wirklich aussagekräftiger Wert. Einerseits weil nur einzelne Wörter vorgegeben werden und keine Sätze. Andererseits kommen im Text keine Satzzeichen oder Zahlen vor, was mir entgegen kommt. Ich hab meinen 10-Finger-Kurs nämlich mittendrin abbrechen müssen und nicht alle Zahlen gelernt. Aber über 300 Anschläge dürfte ich trotzdem im regulärem Schreibbetrieb schaffen.

Dolle Sache solche Schwanzvergleiche ;)

via [musikroll]

Ich kann nur immer wieder staunen über die Chinesen. Sie schaffen es kaum auf gedruckten Stadtplänen alle Straßen einer Stadt zu verzeichnen. Selbst im Internet war es immer sehr schwer Stadtpläne zu finden, die auch aktuell und übersichtlich waren, denn Anbieter wie Google-Maps bieten keine Straßenkarte für chinesische Städte an. So war es im Vorfeld meines Beijing-Besuchs sehr schwer irgendwelche verlässlichen Daten und Karten zu finden.

Solche Probleme lösen sich logischerweise immer dann, wenn es gar keiner Lösung mehr bedarf. So fand ich heute dank Boris von Feinheit eine wunderbare Seite, auf der eine Vielzahl Chinesischer Städte ganz im Stile von Sim City dargestellt werden. Kleine Pixelhäuser und Straßen ergeben so ein wunderbar übersichtliches Bild. Herausragende und prägnante Gebäude wurden nämlich detailverliebt nachgezeichnet und sorgen dafür, dass man sich auch ohne der chinesischen Sprache mächtig zu sein, gut orientieren kann.

Beispiele gefällig?

Beijing: Ein markantes Gebäude in der Wangfujing, der bekannten Einkaufstraße

Shanghai: Ziemlich verwirrende Straßenführung auch in der Virtuellen version

Suzhou: Blick auf eine der Skylines von Suzhou

Wer also demnächst mal Beijing besuchen möchte, Olympia 2008 steht ja vor der Türe, der kann sich hier schon mal eine Übersicht verschaffen. Für die Suche nach Straßen – was man des Öfteren mal braucht – eignet sich edushi leider noch nicht, da die Oberfläche bisher nur auf Chinesisch verfügbar ist. Einzig Honkong ist bereits auf Englisch erkundbar. Trotzdem ist edushi eine schöne, verspielte Alternative zu Google Earth. Eine Liste der verfügbaren Städte gibt es hier, ich war so frei und hab sie durch den Google-Translator gejagt, damit ihr auch versteht worum es geht…

Yellow Bentines, The Good, The Bad & The Queen oder Television Personalities – manchmal frag ich mich, wie die ganzen Bands überhaupt auf ihre Namen kommen. Ein kleines Spielchen, das derzeit durch die Blogwelt geht, wirft ein ganz neues Licht auf diese Frage. Denn mit Hilfe von nur drei Webseiten werden nicht nur Bandnamen gefunden, sondern auch gleich der Titel und das Cover der ersten CD generiert.

Hier die Regeln:

  1. First, get the name of your band: this will be the first article title on http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random
  2. Get the title of your album: the last four words of the very last quote: http://www.quotationspage.com/random.php3
  3. The third picture, no matter what it is, is your album cover: http://www.flickr.com/explore/interesting/7days

Klar das ich das auch gleich ausprobieren muss. Nachdem ich alle Seiten abgeklappert hatte, ergab sich bei mir folgendes Bild:

Biodata

  1. Biodata (Wikipedia)
  2. My God, you’re thin (Zitat)

  3. Ephemeral, pt.2 von preciouskhyatt (flickr)

Wer also gerade händeringend einen Bandnamen sucht, für 5 Euro könnt ihr ihn haben :)

Heute will ich mich mal mit einer kleinen Bitte an euch wenden, denn das Uni-Hörspiel Suni & Partner wurde für den Hörspiel Award Publikumspreis 2007 nominiert – und wir brauchen eure Stimmen!

Seit nunmehr sechs Folgen versorgt eine kleine Truppe von Studenten die Augsburger Kinder-Uni nämlich mit Detektivgeschichten passend zur Vorlesung und ganz im Stile von TKKG und den Drei Fragezeichen. Schon über 100.000 Downloads können wir inzwischen vorweisen und mit jeder Folge werden es mehr. Vor allem wegen der grandiosen 6. Folge, die ich in mühevoller Arbeit höchstselbst geschnitten habe, solltet ihr also für Suni & Partner beim Hörspiel Award in der Kategorie Beste Serie (Kinder/Jugendliche) für uns voten!

Gleich vorweg: die Hürde zum Voting ist relativ hoch, denn hier wird einiges an Daten von euch verlangt. Das ist leider notwendig, da solche Publikumspreise sonst völlig aus dem Ruder laufen. Wer damit keine Probleme hat und uns gerne unterstützen möchte, dem sei unser Dank gewiss.

Also, auf gehts zum Voten!

Das Internet ist vielleicht ein anonymer Ort, was aber nicht heißt, dass sich keiner um uns sorgt. Die Lena Sophie z. B. hat mir heute eine wirklich interessante Mail geschickt:

Betreff: Schutz vor Aids mit Kondomflatrate

Aids breitet sich immer weiter aus. Es wird ein weltweites Problem.
Daher wird der Schutz vor Aids immer wichtiger.
Aus diesem Grund bekommt man an vielen Stellen Kondome für lau.
Oftmals ist es aber gerade jungen Menschen peinlich diese Stellen zu nutzen.

Wir haben eine Lösung:

http://www.***

Anmelden, Bestätigungslink klicken und Kondom erhalten.
Einfach, unkompliziert und sicher

http://http://www.***

========
Sie erhalten diese Email, weil sie sich auf einem unserer Portale angemeldet haben.
Sollten sie unsere Neuigkeiten nicht mehr bekommen wollen, können sie sich hier austragen:

http://www.***

Das ist doch mal ein Service! Ich hatte mich zwar nie auf einem Portal angemeldet, aber war natürlich froh, dass ich dieses tolle Angebot trotzdem bekommen habe. Ich bin natürlich gleich auf die angegebene Webseite gesurft. Schließlich war es mir bisher immer peinlich mir Kondome zu besorgen, sei es für lau oder gegen Bezahlung.

Auf der Webseite animierten mich Bilder von ansprechenden jungen Damen dazu, mein Vorhaben auch wirklich umzusetzen. Nicht nur dass, zusätzlich zu den Kondomen konnte ich tatsächlich noch eine hochwertige Bierzapfanlage gewinnen! Was braucht der Mann mehr? Bier und Kondome! Die Frauen kommen da doch quasi von alleine zugelaufen!

Stutzig wurde ich ein wenig, als ich las, dass ich für 12 Monate Kondomversorgung 96 Euro zahlen sollte. Hieß es nicht in der Mail Kondome für lau? Und was heißt hier Kondomflatrate, wenn ich dann für diese 8 Euro im Monat nur 12 Kondome bekomme? Beim Edeka sind sie auch nicht viel teurer, bieten die etwa auch eine Flatrate an?

Aber egal, schließlich bekam ich als Neuanmelder ein kostenloses Kondom zur Verfügung – nicht zu vergessen das Gewinnspiel mit der Zapfanlage. Es ist echt erstaunlich, wie human manche Unternehmen doch noch sind. Zusätzlich boten sie nämlich noch 14 Tage Rückgaberecht an. Falls also eine von den Weibern schwanger werden sollte, würde ich die Teile einfach wieder zurückschicken. Ich lass’ mich ja nicht verarschen.

Es ist mal wieder soweit, die neuste Folge von Detektei Suni & Partner steht zum Download bereit. Und wer den Reim gerade nicht gesehen hat, der lese den letzten Satz bitte noch mal.

Zurück zum Thema: Da die Arbeit an der letzten Folge des Kinder-Uni-Hörspiels so viel Spaß gemacht hat, war ich natürlich dieses mal auch wieder am Start. “Die Biberinsel” nimmt sich wieder ein Thema der Kinder-Uni Augsburg und verwurstet zu einen spannenden Kriminalfall à la TKKG oder Die drei Fragezeichen.

In der nun schon dritten Folge geht es um einen Banküberfall, an dem ich durchaus einen kleinen Anteil habe. Zu viel will ich zwar nicht verraten, aber diesmal bin ich ein richtig fieser Typ. Ich hab schon angst demnächst Drohmails von Suni-Fans zu bekommen.

Die Aufnahmen waren wieder ein riesen Spaß und ich werde versuchen auch bei der nächsten Folge dabei zu sein. Ein kleiner Eindruck wie lustig es zuging als wir die Texte eingesprochen haben, erhaltet ihr bei einem Besuch auf Bastis Blog. Dort gibt’s ein paar Outtakes zu hören.

Aber nun die Aufforderung an alle Jungebliebenen da draußen: Hören marsch, marsch!

Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber derzeit habe ich mit einer starken Spamwelle hier im Blog zu kämpfen.

Seit heute Morgen 8 Uhr hab ich bis jetzt 42 Kommentar-Spams zu verzeichnen. Vollgestopft sind die größtenteils mit irgendwelchen dämlichen Links, die auf noch dämlichere Seiten führen, um dämliche User dämliche Viren und Trojaner anzudrehen. Der Rest des Spams preist billige Potenzmittel, Medikamente, kostenlose mp3s und Brustvergrößerungen an.

Als verantwortungsbewusster Blog-Admin habe ich natürlich schon vor geraumer Zeit Akismet als Spamschutz eingerichtet. Der filtert mir völlig selbstlos den ganzen Mist aus dem Blog und sorgt dafür, dass keiner dieser Schmuddel-Links an die werte Leserschaft weitergegeben wird.

Seit der Installation von Akismet vor etwa einem halben Jahr wurden bereits 11309 Spams gefiltert. Derzeit ist es aber, wie schon erwähnt, sehr extrem. Innerhalb von zwei Tagen 700 Spamkommentare zu erhalten ist in diesen Tagen keine Seltenheit.

Bei dieser Masse an Müll kommt es logischerweise vor, dass der ein oder andere Spamkommentar doch durch den Filter rutscht und ich ihn manuell löschen darf. Eine Arbeit, die in den letzten Wochen sehr zu genommen hat und mich extrem nervt – so macht das keinen Spaß!

Laut Automattic, der Firma hinter Akismet, sind derzeit rund 95% der Blog-Kommentare aus Spam. Im April konnte ein massiver Anstieg der Spamaktivität verzeichnet werden.

Wie sieht’s bei euch aus, ist die Spamwelle auch schon bei euch angerollt?

PS: In den paar Minuten, in denen ich diesen Beitrag geschrieben habe, filterte Akismet mir übrigens erfolgreich drei weitere Spammkommentare heraus.

Und nicht vergessen: In nur 8 Monaten ist Weihnachten, sollte man im Hinterkopf behalten!

Vielleicht kann mir das mal jemand erklären. Der Satz meines Morgenkaffees verschließt sich hier einer Antwort.

Bereits gestern war in der einschlägigen Presse zu lesen, wie viel unsere Spitzenmanager denn im letzten Jahr so verdient haben. Das ist natürlich für alle, die keine Spitzenmanager sind viel zu viel, aber sei’s drum. Das Fragezeichen auf meiner Stirn kommt von einem Satz bei SpON. Dort wird erklärt, wie RWE-Chef Harry Roels seine Bezüge auf 12,2 Millionen steigern konnten:

Der massive Anstieg der Energiepreise spülte einen Rekordgewinn in die Kassen des Konzerns.

Ich hatte eigentlich gedacht, dass die Energiepreise deshalb so hoch sind, weil die Rohstoffpreise so gewaltig gestiegen sind. Ist etwa doch richtig, was Studien belegen? Verkaufen die Energieriesen ihren Strom wirklich überteuert? Wenn, wie im Falle RWE, über 3 Milliarden Euro Gewinn gemacht werden – trotz der viel zitierten Rohstofflage – dann könnte sich der Verdacht auch bei schlichten Gemütern aufdrängen. Es gibt anscheinend zwei verschiedene Energiepreise, die, die Energiekonzerne an die Rohstofflieferanten zahlen und die, die wir Kunden bezahlen. Aus irgendeinem Grund machen Energiekonzerne und Lieferanten exorbitante Gewinne, obwohl ich in jedem Zimmer Stromsparlampen habe.

Aber sicherlich hängt das ganze nicht damit zusammen, dass meine Stromrechnung immer nur steigt, sondern daran, dass die Spitzenmanager so gute Arbeit leisten und überall Einsparungen vornehmen. Man kann ja schon viel Geld sparen, wenn man auf Ökopapier für Geschäftsbriefe umsteigt.

Ich jedenfalls freue mich: RWE hat angekündigt, dass auch 2007 ein neues Rekordjahr wird, d.h. dann also, meine Stromrechnung steigt schon wieder oder aber die Werbebroschüren werden demnächst auch auf Ökopapier gedruckt. Ich bin mir da nicht ganz sicher.

Das sind ja ganz ungewohnte Töne, die eine Hamburger Werbeagentur Komjuniti zum Thema Second Life anschlägt. Im derzeitigen Medienhype um die 3D-Chat-Welt klingen da richtig kritische Töne an – jedenfalls auf dem ersten Blick.

Die Agentur befragte, ganz Werbeagentur, die Second-Life-User zu ihrer Wahrnehmung und Zufriedenheit von Produktangeboten und Markeninhalten in SL. Das wenig überraschende Ergebnis: fast 2/3 der Nutzer sind enttäuscht über den Auftritt der Unternehmen. Knapp die Hälfte vermutet hinter den Angeboten nur ein kurzfristiges Engagement in der virtuellen Welt. Kurz gesagt, die Unternehmen sind etwas zu halbherzig auf den SL-Zug aufgesprungen, getreu den Motto: Der größte Hype wird einfach mitgemacht.

Eine klare Abstrafung der Unternehmen in Second Life könnte man meinen, jedoch ist die Umfrage alles andere als repräsentativ. Gerade mal 200 Nutzer wurden befragt, weit entfernt also von wirklich aussagekräftigen Zahlen. So ist das Ergebnis tatsächlich eher als kleine Werbemaßnahme einer Werbeagentur zu sehen, denn Klicks sind den Damen und Herren sicher, wenn es um Second Life geht. Schließlich kommen die Studie auch noch zu dem Schluss, dass Werbung in SL wie Erlebnismarketing funktionieren muss, ganz anders also als Werbung bisher funktioniert hat – Komjuniti kann da sicherlich helfen, ihr Unternehmen richtig in SL darzustellen.

Dumm ist die Vorgehensweise nicht, denn SL ist und bleibt derzeit in aller Munde. Wobei ich mich frage, ob es eigentlich nur die Medienmacher interessiert oder ob es wirklich auch in breiten Bevölkerungskreisen so einen Anklang findet. Bei solchen Hypes kenn ich selbst zumindest eine Handvoll Leute die daran teilhaben, das ist bei SL überhaupt nicht der Fall. Ich kenne kaum einen der sich wirklich damit auseinandergesetzt hat.
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Bügeleisen: “Tja da bist du wohl auf meine Fuggerei gekommen! Da sind zwei Hotels drauf, also bezahl’ du mal 6.000 Euro”
Zylinder: “Boa, für die Bruchbuden soll ich so viel bezahlen, ich dachte das kostet da immer noch einen Rheinischen Gulden pro Jahr!”

Tja, zwar hat der Zylinder damit recht und in der Fuggerei beträgt die Miete wirklich nur umgerechnete 88 Cent pro Jahr, aber so sieht es in der Realität aus, wir allerdings spielen hier Monopoly!

Jedenfalls könnte es bald so aussehen, wenn Hasbro im September eine Deutschland-Edition des Brettspiels herausbringt. Da es in Deutschland aber so viele tolle Städte gibt, können sich die Jungs und Mädels von Hasbro aber nicht so recht entscheiden, also Fragen sie das Volk, welche Stadt mit welchem Wahrzeichen denn auf das Brett soll. Augsburg steht mit Augustus-Brunnen, Rathaus, Fuggerei und Dom zur Wahl und tritt gegen 38 weitere deutsche Städte an.

Laut aktuellem Monopoly-Wahlstudio liegt Augsburg derzeit mit knapp 13% im Gesamtklassement der beliebtesten Städte auf Rang eins, in der Region Süd gar mit 42,5% weit vor allen anderen. München ist mit 7,9% weit abgeschlagen, was verständlich ist – wer mag schon München.

Gestern wurde es dann auch ganz offiziell, denn die Stadt Augsburg rief ihre Bürger und Augsburg-Fans an die virtuellen Wahlurnen. Eigentlich wurde es erst heute offiziell, denn heute gab’s darüber einen Beitrag auf Sistaweb, den ich einfach aufgegriffen habe, um den potenziellen Wählerkreis nochmals zu vergrößern. Also worauf wartet ihr noch? Auf zur Abstimmung!

Auto: “Als Erstes kaufe ich mir die ganzen Bahnhöfe und das Elektrizitäts- und Wasserwerk, die gehören ja in Augsburg eh zusammen!”

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