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	<title>provinzblog &#187; Medien</title>
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	<description>Provinznarichten aus Augsburg im tiefsten Bayern, hier steht einfach ziemlich komisches Zeug über Gott und die Welt.</description>
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		<title>Mein erstes Mal&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 20:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange hat es gedauert, aber gut zwei Jahre nachdem wir in einem kleinen Team um Professor Dr. Christiane Eilders angefangen hatten deutsche Politikblogs zu untersuchen, ist der daraus resultierende Fachartikel nun tats&#228;chlich hochoffiziell erschienen.

Zivilgesellschaftliche Konstruktionen politischer Realit&#228;t &#8211; Eine vergleichende Analyse zu Themen und Nachrichtenfaktoren in politischen Weblogs und professionellem Journalismus hei&#223;t das gute St&#252;ck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange hat es gedauert, aber gut zwei Jahre nachdem wir in einem kleinen Team um Professor Dr. Christiane Eilders angefangen hatten deutsche Politikblogs zu untersuchen, ist der daraus resultierende Fachartikel nun tats&#228;chlich hochoffiziell erschienen.<br />
<a href="http://lh3.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/S7Oev3zAEjI/AAAAAAAAEt0/dGqXcikuGX0/DSC02503.JPG?imgmax=800" rel="lightbox[2010-2-3-21-55-14]"><img src="http://lh3.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/S7Oev3zAEjI/AAAAAAAAEt0/dGqXcikuGX0/DSC02503.JPG?imgmax=512" alt="DSC02503.JPG" width="512" height="347" class="pie-img" style="margin:10px 10px 10px 10px;"/></a><br />
<em>Zivilgesellschaftliche Konstruktionen politischer Realit&#228;t &#8211; Eine vergleichende Analyse zu Themen und Nachrichtenfaktoren in politischen Weblogs und professionellem Journalismus</em> hei&#223;t das gute St&#252;ck und ist in der aktuellen <a href="http://www.m-und-k.info/muk.lasso">M&#038;K – Medien &#038; Kommunikationswissenschaft</a> zu lesen.</p>
<p>Die Arbeit mit <a href="http://www.imb-uni-augsburg.de/christiane-eilders">Professor Eilders </a>und dem Team war eine hochinteressante Erfahrung und zeigte mir auch, wie langwierig Forschung doch ist. Im Grunde ist der Artikel n&#228;mlich schon fast veraltet und kommt vielleicht ein Jahr zu sp&#228;t. Trotzdem ist er ein tolles Beispiel, wohin Lehrforschungsprojekte  f&#252;hren k&#246;nnen. Entstanden war die Idee n&#228;mlich aus einem Seminar heraus. </p>
<p>So viel Erfahrungen ich dabei auch sammeln konnte, hat mir das Projekt allerdings auch gezeigt, dass dieses rein wissenschaftliche Arbeiten nicht so ganz mein Fall ist &#8211; jedenfalls nicht auf Dauer. Das w&#228;re mir dann wohl doch etwas zu trocken. </p>
<p>Wer den Artikel lesen m&#246;chte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Die M&#038;K gibts nur im Abo und das ist nicht ganz billig. Als Mitautor habe ich die aktuelle Ausgabe inklusiver dreier Sonderdrucke des Artikels kostenlos vom Verlag erhalten. So kann ich wenigstens beweisen, dass der Artikel erschienen ist und meinen Eltern ein Ostergeschenk machen &#8211; ist schlie&#223;lich meine erste richtige Ver&#246;ffentlichung.</p>
<p>Dann muss ich im Grunde jetzt <em>nur</em> noch meine Masterarbeit fertigstellen &#8211; das allerdings dauert aber noch ein bisschen&#8230;</p>
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		<title>Suni &amp; Partner: Auftakt zum Abschied</title>
		<link>http://provinzblog.de/suni-partner-auftakt-zum-abschied/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 13:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Beste kommt immer zum Schluss, hei&#223;t es. Obwohl sicherlich klischeehaft, trifft es trotzdem auf die neuste Folge unseres H&#246;rspiels Suni &#38; Partner zu, denn sie ist die definitiv letzte Folge der Reihe in der alten Besetzung.
Daf&#252;r haben wir diesmal allerdings keine Kosten und M&#252;hen gescheut und uns Verst&#228;rkung ins Boot geholt: Aufgenommen haben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bild-links"><img class="alignnone size-full wp-image-724" title="Detektei Suni &amp; Partner: Der Hammer der G&amp;umlo;tter" src="http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2009/11/Cover_Folge8_klein.jpg" alt="Detektei Suni &amp; Partner: Thors Hammer" width="200" height="200" /></div>
<p>Das Beste kommt immer zum Schluss, hei&#223;t es. Obwohl sicherlich klischeehaft, trifft es trotzdem auf die <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/detekteisuni/index.php?id=27">neuste Folge</a> unseres H&#246;rspiels Suni &amp; Partner zu, denn sie ist die definitiv letzte Folge der Reihe in der alten Besetzung.</p>
<p>Daf&#252;r haben wir diesmal allerdings keine Kosten und M&#252;hen gescheut und uns Verst&#228;rkung ins Boot geholt: Aufgenommen haben wir in den Studios von Antenne Bayern unter der fachm&#228;nnischen Regie von <a href="http://www.rockantenne.de/team/83-christian-lisch-produzent-a-eisprinzessin">Christian Lisch</a>. Neben der Stamm-Besetzung gab es eine Sprecherverst&#228;rkung prominenter Natur: Kein Geringerer als H&#246;rspiel-Kult-Stimme <a href="http://www.lutz-mackensy.de/">Lutz Mackensy</a>, bekannt aus TKKG, Die drei Fragezeichen oder Die Ferienbande, leiht Professor Redorius seine markante Stimme!</p>
<p>Aber nicht nur produktionstechnisch wurde aufger&#252;stet, die letzte Folge von Suni &amp; Partner „Thors Hammer“ ist eine Doppelfolge – damit der Abschied l&#228;nger dauert. Diesmal sind Suni, Thorsten und Melissa auf der Jagd nach einem alten Wikingerartefakt, das scheinbar g&#246;ttliche Kr&#228;fte besitzt, und erleben dabei einfach so viel, dass es f&#252;r zwei Folgen reicht.</p>
<p>Einziger Wermutstropfen: <a href="http://blog.coaster.de">Sebastian Gr&#252;nwald</a>, Suni-Erfinder und Original-Thorsten aus den ersten Folgen ist diesmal von Peter Helwig ersetzt worden. Der macht seine Sache zwar recht ordentlich, aber das Original war mir doch lieber.</p>
<p>Aber sonst ist alles wie immer: Das Konzept p&#228;dagogische Inhalte mit Abenteuer- und Detektivgeschichten zu verkn&#252;pfen wird auch in „Thors Hammer“ fortgesetzt und wird die Fans wohl auch dieses Mal zufriedenstellen.</p>
<p>&#220;brigens: Wer sich wundert, warum Suni &amp; Co so kurz vor Weihnachten noch von Ostern sprechen, die drei jungen Detektive leben nicht in einem Zeitloch, die Produktion hat sich einfach so extrem lang hingezogen. Suni ist und bleibt ein Freizeitprojekt – auch wenn diese Folge professioneller ist -und da die Folge eigentlich kurz nach Ostern rauskommen sollte, hatten wir diese kleine Anspielung ins Drehbuch eingebaut. R&#252;ckblickend vielleicht keine gute Idee, aber man lernt nie aus.</p>
<p>Den zweiten Teil der letzten Folge von Suni &amp; Partner gibt’s am 20.12.2009, dann setzt sich nicht nur Suni zur Ruhe es geht auch eine wirklich gute Zusammenarbeit zu Ende. Gut zwei Jahre hab ich mal mehr mal weniger aktiv bei Suni &amp; Partner mitgearbeitet und es war eine richtig gute Zeit mit extrem unterhaltsamen Aufnahmen &#8211; inklusive Versprecher, Lachanf&#228;lle und improvisierter Dialoge, die noch drei Folgen f&#252;llen k&#246;nnten.</p>
<p>Da kann einem schon ziemlich wehm&#252;tig werden, aber wer wei&#223;, was die Zukunft f&#252;r Suni &amp; Partner bereith&#228;lt, vielleicht gibt’s ja in 20 Jahren noch mal eine Reunion.<br />
Jetzt aber erst mal viel Spa&#223; bei Folge 8 von <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/detekteisuni/index.php?id=27">Suni &amp; Partner: Der Hammer der G&#246;tter</a></p>
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		<title>Augsburg mahnt Blogger ab</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 13:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast h&#228;tte ich es vergessen, wo ich eigentlich lebe, bei all der Arbeit mit Uni, Kind und Kegel. So ist es kein Wunder, dass man anf&#228;ngt zu glauben, man lebe in einer richtigen Stadt, mit kompetenten Frauen und M&#228;nnern an der Spitze, die besonnen Entscheidungen treffen. 
Aber dann schaffen sie es einem immer wieder mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast h&#228;tte ich es vergessen, wo ich eigentlich lebe, bei all der Arbeit mit Uni, Kind und Kegel. So ist es kein Wunder, dass man anf&#228;ngt zu glauben, man lebe in einer richtigen Stadt, mit kompetenten Frauen und M&#228;nnern an der Spitze, die besonnen Entscheidungen treffen. </p>
<p>Aber dann schaffen sie es einem immer wieder mit voller Wucht brachial klar zu machen, was f&#252;r ein Provinzkaff Augsburg eigentlich ist und sein m&#246;chte – es kommt ja nicht von ungef&#228;hr das mein Blog Provinzblog hei&#223;t.</p>
<p>Wie sonst ist zu erkl&#228;ren, dass die <a href="http://augsburg.de/">Stadt Augsburg</a> doch tats&#228;chlich <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-augsburg-mahnt-blogger-ab-namensrecht-231109-_arid,2002269_regid,2_puid,2_pageid,4490.html">einen Blogger abgemahnt</a> hat, weil sie bei Domain augsburgR.de das Namensrecht der Stadt verletzt sieht. Michael Fleischmann, hatte zuvor die Domain registriert und bei der Stadt nachgefragt, ob das so in Ordnung sei. Die Antwort darauf war nicht einfach nur „Ja, geht klar“ oder „Nein, das geht so nicht“, sondern eine Abmahnung mit einer Kostennote von knapp 1900 Euro.</p>
<p>Und die Stadt ist sogar noch stolz drauf, dass es nur so wenig ist. Eigentlich sind viel h&#246;here Kosten &#252;blich – wie mildt&#228;tig! Wo bei einer frisch registrierten Domain &#252;berhaupt ein Schaden ist, k&#246;nnen Nicht-Juristen wohl sowieso nicht beantworten. Warum die Stadt Augsburg &#252;berhaupt zu der Methode Abmahnung gegriffen hat, obwohl sich Fleischmann extra noch erkundigt hatte, bleibt mir allerdings auch ein R&#228;tsel.</p>
<p>Vielleicht sagte man sich bei der Stadt, dass auch schlechte Presse, wenigstens Presse sei und es solle ja nicht der Eindruck entstehen man mache nichts im Rathaus. Deswegen holt man jetzt auch zum ganz gro&#223;en Schlag aus. Schlie&#223;lich gibt es noch ganz viele Domains, die Augsburg im Namen tragen, da k&#246;nnte man doch jetzt auch pr&#252;fen, ob da Namensverletzungen vorliegen. So k&#246;nnte man doch prima seinen Ruf als v&#246;llige Internet-Autist zementieren – soll ja keiner sagen man h&#228;tte im Rathaus Menschen, die sich mit den Neuen Medien auskennen. Lieber versteckt man sich hinter Paragraphen, statt mit seinen B&#252;rgern konstruktiv ins Gespr&#228;ch zu kommen. </p>
<p>So unterstreicht Augsburg mal wieder in unnachahmlicher Weise, wie provinziell es doch ist und wie sehr man sich doch sch&#228;men muss f&#252;r manche Leute hier. Sollte Augsburg je den Ruf gehabt haben eine weltoffene, moderne Stadt zu sein, hat sich das jetzt erst mal erledigt. Au&#223;er nat&#252;rlich irgendjemand in der Stadtverwaltung hat den n&#246;tigen Grips und versucht jetzt Schlimmeres zu verhindern – ich kann‘s mir aber kaum vorstellen.</p>
<p>Das Blogger unter welcher Domain auch immer durchaus zum kulturellen Kapital der Stadt geh&#246;ren und f&#252;r Augsburg in der ganzen Welt kostenlos Werbung machen k&#246;nnen, das hat sich wohl noch nicht rumgesprochen bei den Damen und Herren in der Stadtverwaltung.</p>
<p>Sp&#228;testens wenn die halbe deutsche Blogosph&#228;re und tausende Tweets von der R&#252;ckst&#228;ndigkeit Augsburgs berichten, wird sich das vielleicht &#228;ndern. Aber was soll man den von einer Regierung erwarten, bei der sich <a href="http://www.kurtgribl.de">die Webseite des Oberb&#252;rgermeisters</a> seit seiner Wahl im Wartungsmodus befindet?</p>
<p>Ich bin jedenfalls wieder best&#228;tigt worden, dass ich die richtige Domain f&#252;r meinen Blog gew&#228;hlt habe und Augsburg,<a href="http://provinzblog.de/provinzblog-in-der-zeitung/"> immer auch Provinz</a> sein wird.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong><br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,663120,00.html">Spiegel-Online</a> berichtet jetzt auch.</p>
<blockquote><p>Eine Anfrage von SPIEGEL ONLINE beim Oberb&#252;rgermeister-Referat der Stadt Augsburg wurde bis zur Ver&#246;ffentlichung dieses Artikels nicht beantwortet.</p></blockquote>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, wie gerade alle panisch im Rathaus auf- und ablaufen <img src='http://provinzblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Nachtrag 22:00 Uhr:</strong> Der <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-abmahnung-augsburg-blogger-keine-kosten-241109-_arid,2003827_regid,2_puid,2_pageid,4490.html">OB hat gesprochen</a> und zwar zugunsten des Bloggers. Gribel sagt, dass rechtlich zwar alles richtig gelaufen sei, er sich aber mehr Fingerspitzengef&#252;hl gew&#252;nscht h&#228;tte. Michael Fleischmann muss nach bekunden des OB die Kostennote von 1900 Euro nicht bezahlen. Das der Ruf der Stadt heute gelitten hat, kann der OB damit allerdings nicht mehr verhindern.</p>
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		<title>Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e aus dem Iran</title>
		<link>http://provinzblog.de/schoene-gruesse-aus-dem-iran/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 12:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[ by Hamed Saber
Es erwacht gerade eine neue politische Generation zum Leben. Eine Generation, die vor allem im Internet zuhause ist. Die sich der M&#246;glichkeiten der digitalen Welt bewusst ist, die versteht, dass etwas falsch l&#228;uft in ihrem Land, mir ihrer Regierung.
Die Mitglieder dieser neuen Generation, dieser Netz-Generation, sind zahlreich, doch die politische F&#252;hrung im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a title="Condolence" href="http://www.flickr.com/photos/44124425616@N01/3636927428/" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3305/3636927428_f5ed66be59.jpg" border="0" alt="Condolence" /></a><br/><small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.et-jeht-so.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> by <a title="Hamed Saber" href="http://www.flickr.com/photos/44124425616@N01/3636927428/">Hamed Saber</a></small></p>
<p>Es erwacht gerade eine neue politische Generation zum Leben. Eine Generation, die vor allem im Internet zuhause ist. Die sich der M&#246;glichkeiten der digitalen Welt bewusst ist, die versteht, dass etwas falsch l&#228;uft in ihrem Land, mir ihrer Regierung.</p>
<p>Die Mitglieder dieser neuen Generation, dieser Netz-Generation, sind zahlreich, doch die politische F&#252;hrung im Lande ist nicht bereit sich mit den Problemen und W&#252;nschen dieser meist jungen Menschen auseinanderzusetzen – sie werden trotz ihrer Zahl nicht mal ernst genommen.</p>
<p>Im Gegenteil, sie werden diffamiert, ausgegrenzt und kriminalisiert, nur weil sie Versuchen f&#252;r ihre Freiheit zu k&#228;mpfen. Weil sie nicht bereit sind, sich weiteren Repressalien zu unterwerfen. Weil sie bef&#252;rchten, dass alles noch schlimmer kommen kann.</p>
<p>Um das zu verhindern, nutzen sie das Internet, das sie als Teil ihrer Lebenswelt schon l&#228;ngst verinnerlicht haben. Sie verbreiten Informationen, wollen der Welt und ihren Mitmenschen zeigen, welche Gefahr droht. Das Regime hingegen tut alles, die Netzinfrastruktur zu b&#228;ndigen, zensiert, sperrt und kriminalisiert alles und jeden, der nicht hineinpasst ins Idealbild der heilen Welt.</p>
<p>Dass ich hier nicht &#252;ber den Iran schreibe sondern &#252;ber Deutschland sollte eigentlich klar sein, denn im Iran ist die Lage ganz anders.</p>
<p>Das Internet wird in diesem Fall nicht als Hort des B&#246;sen gesehen, als rechtsfreier Raum oder gar als Raubkopiererparadies. Nein, hier sind sich die Medien einig, das Internet ist der demokratische Leuchtturm des Irans, dass sich gegen den eigenen Staat, mit all seinen Rechten stellt.</p>
<p>Auch wenn es l&#228;ngst nicht alle Iraner sind, die sich im Netz &#228;u&#223;ern, sondern eben nur die digital Natives, spricht man doch immer von der iranischen Bev&#246;lkerung, die sich organisiert gegen das Unrechtsregime. Und auch wenn die vielen Internetaktivisten gegen das iranische Recht versto&#223;en, wen schert es denn? Es geht ja schlie&#223;lich um die Freiheit!</p>
<p>Aus diesem hehren Motiv heraus klaubt bzw. raubt die freiste der freien Pressen, namentlich die Westliche, <a href="http://newsticker.welt.de/?module=dpa&amp;id=21560896">s&#228;mtliche Inhalte aus dem Netz</a>, die nur im entferntesten nach Iran aussehen. Videos, Bilder, Texte, all das wird kostenlos genommen, macht ja jeder oder?</p>
<p>Das Internet ist das wohl wichtigste Instrument der Demokratisierung der Welt so scheint es.</p>
<p>Allerdings sind wir hier in Deutschland und nicht im Iran. Wir zensieren lieber unser Internet gleich freiwillig und ohne Not, weil es ja sonst ein <a href="Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e aus dem Iran">rechtsfreier Raum</a> w&#228;re, indem die Presse ihre teuren Videos, Bilder und Texte <a href="http://provinzblog.de/wer-unter-euch-ohne-suende-ist/">nicht sch&#252;tzen k&#246;nnte</a>. Aber es geht ja auch um Kinderpornografie und nicht, um ein in unseren Augen verbrecherisches Regime, mit einem <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;rlz=1C1CHMG_deDE291DE301&amp;ei=BSw6Sr3pMNHK_gaHhImoCw&amp;sa=X&amp;oi=spell&amp;resnum=0&amp;ct=result&amp;cd=1&amp;q=der+irre+von+teheran&amp;spell=1">Irren</a> an der Spitze.</p>
<p>Menschen, die hier f&#252;r ihre Rechte im Internet oder auf der Stra&#223;e k&#228;mpfen, sind einfach <a href="http://www.zeit.de/2009/23/Internet-Grenze">Kriminelle</a> oder <a href="http://www.spreeblick.com/2009/05/08/herr-zu-guttenberg-ist-betroffen/">Kindersch&#228;nder</a> und haben alle keine Ahnung von Demokratie.</p>
<p>Es ist eine bittere Lehre, die man aus der Berichterstattung dieser Tage ziehen kann: Um Demokratie zu erreichen, scheint jedes Mittel recht zu sein, aber um sie zu verteidigen eben nicht.</p>
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		<title>Wer unter euch ohne S&#252;nde ist&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendialog]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gro&#223;en deutschen Verlage treffen sich mit viel Tamtam in Hamburg zum 3. Internationalen Mediendialog und zeigen letztlich wieder mal, dass sie nichts verstanden haben. Denn statt endlich mal Strategien zu entwickeln, Geld im Internet zu verdienen, schwadronieren sie lieber &#252;ber geistigen Diebstahl im Internet. &#220;berall, so der Tenor der Medientage wird raubkopiert.
Die Presse reiht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gro&#223;en deutschen Verlage treffen sich mit viel Tamtam in Hamburg zum <a href="http://www.mediendialog-hamburg.de/site/index.php">3. Internationalen Mediendialog</a> und zeigen letztlich wieder mal, dass sie nichts verstanden haben. Denn statt endlich mal Strategien zu entwickeln, Geld im Internet zu verdienen, schwadronieren sie lieber &#252;ber <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article3886003/Erklaerung-der-Hamburger-Verlage.html">geistigen Diebstahl im Internet</a>. &#220;berall, so der Tenor der Medientage wird raubkopiert.</p>
<p>Die Presse reiht sich also in die illustre Schar, in der schon Musik-, Film- und Softwareindustrie munter debattieren und fordern. Alle behaupten Raubkopien w&#228;ren schuld, dass immer weniger Geld verdient wird, statt zuzugeben, dass sie einfach unf&#228;hig sind, neue Finanzierungsideen f&#252;r das Internet zu entwickeln.</p>
<p>Anders als bei den anderen Rechteinhabern ist die Presse allerdings selbst kein unbeschriebenes Bl&#228;ttchen. Sind die Verlage doch selbst dem Copy&amp;Paste-Wahn verfallen, den sie gro&#223; und breit kritisieren. Es ist alles andere als ein Geheimnis, dass die Presse schon seit jeher voneinander abschreibt und dank billiger Agenturmeldungen sowieso &#252;berall das gleiche steht.</p>
<p>Am schwersten wiegt aber, dass die Presse nicht nur von sich selbst abschreibt, sonder auch hemmungslos das Internet nach Inhalten abgrast. Da werden gerne Fotos von <a href="http://www.bildblog.de/7130/fotos-studivzde-privat-3/">Webseiten</a>, Blogs oder aus <a href=" http://www.bildblog.de/7915/netzwerk-recherche/">sozialen Netzwerken</a> geklaut, wann immer mal Opfer eines Verbrechens bebildert werden m&#252;ssen.</p>
<p>Eine Unsitte, der gerade beim Springerverlag immer H&#228;ufiger gefr&#246;nt wird. Trotzdem dampfplaudert Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG Mathias D&#246;pfner vor sich hin und <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article3884842/Verlage-fordern-Leistungsschutz-fuer-die-Presse.html">meint ganz frech</a>: &#8220;Unser Ziel muss es sein, die Hauptstra&#223;en des Internets frei von Piraten zu halten.&#8221; Da soll dann wohl mehr Platz f&#252;r raubkopierende Presseverlage sein oder wie?</p>
<p>Kriminelle beschweren sich, dass sie beklaut werden &#8211; was f&#252;r eine seltsame Welt. Wenn das der Weg aus der Zeitungskrise sein soll, dann sag ich schon jetzt mal gute Nacht!</p>
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		<title>Schlecht beraten</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 18:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hab mir was geleistet, ein neues Telefon, genauer gesagt ein G1 von HTC &#8211; das kleine schwarze Google-Handy. Sicherlich ein typisches M&#228;nnerspielzeug, aber nebenbei auch ganz n&#252;tzlich f&#252;r die t&#228;gliche Arbeit. Vor allem, wenn man schnell auf Mails und andere Infos zur&#252;ckgreifen muss, schlie&#223;lich arbeite ich gerade an einem PR-Projekt f&#252;r ein gro&#223;es Logistikunternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="pie-img" src="http://lh5.ggpht.com/_LaYSmhBJOVM/SblDAXoaH3I/AAAAAAAAAWc/e_ayDygBVb4/IMG_3352-2.jpg?imgmax=576" alt="IMG_3352-2.jpg" width="576" height="230" /><img style="margin:10px 10px 10px 10px;" alt="" /><img style="margin:10px 10px 10px 10px;" alt="" /></p>
<p>Ich hab mir was geleistet, ein neues Telefon, genauer gesagt ein G1 von HTC &#8211; das kleine schwarze Google-Handy. Sicherlich ein typisches M&#228;nnerspielzeug, aber nebenbei auch ganz n&#252;tzlich f&#252;r die t&#228;gliche Arbeit. Vor allem, wenn man schnell auf Mails und andere Infos zur&#252;ckgreifen muss, schlie&#223;lich arbeite ich gerade an einem PR-Projekt f&#252;r ein gro&#223;es Logistikunternehmen &#8211; da m&#246;chte ich auf dem Laufenden sein.</p>
<p>Da sind die 350 Euro f&#252;r das Ger&#228;t in meinen Augen ganz gut angelegt &#8211; zumal mein altes Handy schon aus dem letzten Loch pfiff. Wie gesagt, ich hab mir das Ger&#228;t gekauft, nicht subventioniert mit dicken T-Mobile-Vertrag. Mindestens 45 Euro m&#252;sste man daf&#252;r 24 Monate abdr&#252;cken, f&#252;r mich als Wenigtelefonierer ein bisschen happig, vor allem da es g&#252;nstigere Alternativen gibt.</p>
<p>F&#252;r Datenhungrige gibt es bei Simyo beispielsweise ein Gigabyte Datentransfer f&#252;r 10 Euro pro Monat an. Um dann auf die 45 Euro von T-Mobile zu kommen, m&#252;sste ich schon ein paar Stunden telefonieren. Bei Base gibt&#8217;s dank einiger Rabatte f&#252;r 20 Euro Telefon- und Internetflat.</p>
<p>All das, wusste ich, als ich mir das G1 im Elektronikfachmarkt um die Ecke gekauft habe, obwohl ich mich sehr ungern mit Telefontarifen auseinandersetze. Trotzdem fragte mich der &#8220;Fach&#8221;-Verk&#228;ufer mit ungl&#228;ubigen Blick, ob ich das Handy tats&#228;chlich ohne Vertrag kaufen wolle &#8211; schlie&#223;lich fallen ja horrende Datentransfer-Kosten an.</p>
<p>Dass die T-Mobile-Tarife eine Unversch&#228;mtheit sind, konnte er nicht wirklich nachvollziehen und nat&#252;rlich auch nicht, dass es g&#252;nstigere Alternativen gibt. Schlie&#223;lich gibt es nur bei den gro&#223;en Zweien die supertolle D-Netz-Qualit&#228;t.</p>
<p>Dass f&#252;r 80% der deutschen Handy-Nutzer ein ganz simpler Blau/Simyo/Aldi-Talk-Prepaid-Tarif ausreichend sein sollte, hat sich leider noch nicht rumgesprochen. Aber die Kunden mit &#252;berteuerten Vertr&#228;gen und meist total unn&#252;tzen Freiminuten/-sms zu versorgen, bringt halt die fette Provision.</p>
<p>Am Ende bezahlen das aber die treuen Vertragskunden, die sich trotzdem immer wieder gern 24 Monate an die Anbieter binden. Solange die Kunden in Deutschland bereitwillig solche Preise zahlen, wird sich daran allerdings nichts &#228;ndern. Ich kenne immer noch genug Leute, die einen dieser Fantast-Tarife zahlen, nur um ein neues Handy zu bekommen.</p>
<p>Ich komme mit meinen G1 und E-Plus-Netz jedenfalls deutlich g&#252;nstiger weg, obwohl ich das Telefon gekauft habe.</p>
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		<title>Der Freitag</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 18:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil ich in dieser Woche schon bei Zeitungsempfehlungen bin, hier gleich noch eine: Der Freitag. Eine &#8220;neue&#8221; linke Wochenzeitung, die sich man h&#246;re und staune mehr durch Qualit&#228;t, denn Quantit&#228;t auszeichnen m&#246;chte. Irgendwie zu sch&#246;n, um wahr zu sein.
Doch ein erster Blick auf die Webseite der Zeitung scheint genau diesen Eindruck zu vermitteln. Die Artikel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Weil ich in dieser Woche schon bei Zeitungsempfehlungen bin, hier gleich noch eine:<span> </span><a href="http://www.freitag.de/">Der Freitag</a>. Eine &#8220;neue&#8221; linke Wochenzeitung, die sich man h&#246;re und staune mehr durch Qualit&#228;t, denn Quantit&#228;t auszeichnen m&#246;chte. Irgendwie zu sch&#246;n, um wahr zu sein.</span></p>
<p><span>Doch ein erster Blick auf die Webseite der Zeitung scheint genau diesen Eindruck zu vermitteln. Die Artikel, die ich mir zu Gem&#252;te f&#252;hrte, zeichnen sich tats&#228;chlich durch enorme Tiefe und Gr&#252;ndlichkeit aus. Hier gibts kaum kurze Meldungen zu unsinnigen Themen &#8211; ist zwar irgendwie klar, da es sich bei Der Freitag um ein Wochenblatt handelt, aber dennoch bemerkenswert.</span></p>
<p><span>Auch die Vielfalt der Themen ist beachtlich, vor allem die vergleichbar hohe Anzahl an Internet-Themen ist beachtlich. Als Beispiel in den Raum geworfen, der lesenswerte Beitrag zum Thema<span> </span><a href="http://www.freitag.de/datenbank/freitag/2009/06/der-wandel-scheitert-am-proporz/#">Internetwahlkampf in Deutschland</a><span> </span>von Jens Berger, dem hoffentlich vielen bekannten, weil immer lesenswerten<span> </span><a href="http://www.spiegelfechter.com">Spiegelfechter</a>.</span></p>
<p><span>Beim Blick auf die Webseite wird auch deutlich, dass Der Freitag ein sehr &#8220;Web-Zwo-Nulliges&#8221; Konzept besitzt. Die Leser werden<span> </span><a href="http://www.freitag.de/community">an allen Ecken und Enden</a><span> </span>aufgefordert sich zu beteiligen, nicht nur in Form von Kommentaren, auch in Blogbeitr&#228;gen, die man dann auch an Artikel kn&#252;pfen kann. Eine sehr weiche Version eines professionell-partizipativem Beteiligungskonzeptes, da sehr gute Artikel auch den Weg in die Printausgabe des Freitages finden k&#246;nnen. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span>Eine Zeitung also, die den eigenen Leser ernst nimmt &#8211; dass w&#228;re tats&#228;chlich zu sch&#246;n, um wahr zu sein. Denn, wenn ich mal mein N&#228;hk&#228;stchen aufmachen darf, Journalisten zeichnen sich sehr selten durch eine besonders enge Bindung zu ihren Lesern aus &#8211; Kritik an Artikeln, wird eher als Beleidigung, denn Verbesserungsvorschlag angesehen. Verleger von Der Freitag, Jakob Augstein, Sohn des legend&#228;ren Spiegel-Gr&#252;nders unterstreicht die Ernsthaftigkeit auch ganz offiziell in einem<span> </span><a href="http://www.freitag.de/politik/0906-editorial-betauser">kleinen Video</a>.</span></p>
<p style="text-align: center;"><object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/HDQj6EwRoMU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HDQj6EwRoMU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><span>Sollte das Konzept wirklich aufgehen, dann w&#228;re das ein sehr gro&#223;er Schritt f&#252;r den &#8211; ich hasse dieses Wort &#8211; Graswurzeljournalismus in Deutschland. </span></p>
<p><span>Ich habe mir jedenfalls mal ein<span> </span><a href="https://www.freitag.de/abo">Probe-Abo</a><span> </span>von Der Freitag bestellt, da gibts 3 Ausgaben kostenlos. Wenn sich der gute erste Eindruck best&#228;tigen sollte, wirds vielleicht sogar ein richtiges Abo.</span></p>
<p><span>Das h&#246;rt sich anachronistisch an? Irgendwie schon, aber ich bin bereit f&#252;r Qualit&#228;t auch zu bezahlen.</span></p>
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		<title>Nachlese Blogpapstbesuch</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 18:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales-Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Universität-Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie vor Kurzem angek&#252;ndigt, besuchte ich heute den Gastvortrag von Dr. Jan Schmidt an der Uni Augsburg. Thema des Vortrages: &#8220;Pers&#246;nliche &#214;ffentlichkeiten im Web 2.0. Merkmale und Konsequenzen des onlinegest&#252;tzten Identit&#228;ts-, Beziehungs- und Informationsmanagements&#8221; Mir war es leider etwas zu sehr aus der Sicht von Social Networks betrachtet, interessant war es trotzdem. 
Vor allem ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie vor Kurzem <a href="http://provinzblog.de/blogpapst-in-augsburg/">angek&#252;ndigt</a>, besuchte ich heute den Gastvortrag von <a href="http://www.schmidtmitdete.de/">Dr. Jan Schmidt</a> an der Uni Augsburg. Thema des Vortrages: &#8220;Pers&#246;nliche &#214;ffentlichkeiten im Web 2.0. Merkmale und Konsequenzen des onlinegest&#252;tzten Identit&#228;ts-, Beziehungs- und Informationsmanagements&#8221; Mir war es leider etwas zu sehr aus der Sicht von Social Networks betrachtet, interessant war es trotzdem. </p>
<p>Vor allem ein neuer Ansatz zur Systematisierung vom Web2.0 in publizistische und kommunikatorische Netzwerke. Weblogs w&#228;ren demnach publizistisch und damit mehr an die Massenmedien angelehnt, Social Networks hingegen seien mehr f&#252;r die Kommunikation gedacht. </p>
<p>Ein in meinen Augen ein interessanter Ansatz, der vielleicht ein wenig Struktur in das unstrukturierte Web2.0 bringen k&#246;nnte. So ganz &#252;berzeugt bin ich leider trotzdem nicht, da beide Netzwerke eigentlich grunds&#228;tzlich &#228;hnliche Funktionen bieten, nur in unterschiedlichem Rahmen. </p>
<p>Der Weblog dient in meinen Augen grunds&#228;tzlich immer noch der Selbstdarstellung &#8211; und auch wenn ein wichtiger Punkt im Blog das Publizieren von Beitr&#228;gen ist, zielen die Beitr&#228;ge immer darauf, Kommentare zu erzeugen. Der Dialog mit anderen steht also auch hier im Mittelpunkt, Kommunikation durch Blogbeitr&#228;ge also. Weiterhin entstehen in vielen Blogs, auch in meinem, viele Beitr&#228;ge im Hinblick auf meine Stammleser, mein soziales Blognetz sozusagen. </p>
<p>Weblogs und Soziale Netzwerke haben hier also ganz klar Gemeinsamkeiten: Man stellt sich dar, Unterschiede gibt es nur in der Art und Weise, wie das geschieht. Die publizistischen Beitr&#228;ge sind in Facebook oder StudiVZ wesentlich kleiner: Ein Foto hier, ein Video da garniert mit einem G&#228;stebucheintrag. </p>
<p>Der wirklich entscheidende Unterschied zwischen Blog und Freundenetzwerk liegt in meinen Augen in der Zug&#228;nglichkeit. Bei Weblogs ziehe ich zus&#228;tzlich zu meinem bereits bestehenden sozialen Netzwerk, dass ich erreichen m&#246;chte, noch eine anonyme Masse hinzu &#8211; grunds&#228;tzlich um mein soziales Netzwerk auf diese Weise zu erweitern. Im Freundenetzwerk hat es sich inzwischen eingeb&#252;rgert, Profile und andere Inhalte nur seinen Freunden zu &#246;ffnen. </p>
<p>Mein Nutzungsverhalten der Web2.0-Tools ist Schmidts Gedanken also genau entgegengesetzt, ich kommuniziere mehr &#252;ber Blogs, vielleicht auch Microblogs, als &#252;ber Freundenetzwerke, die f&#252;r mich mehr zu einer Repr&#228;sentationsplattform verkommen sind, auf der ich mich selbst publiziere <img src='http://provinzblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Interessant war&#8217;s allemal. </p>
<p>Ich hoffe der HSV gewinnt heute, damit Jan Schmidt Augsburg in guter Erinnerung beh&#228;lt&#8230;</p>
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		<title>Schweres Spiel</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 21:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[EM]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Peking]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Gott was hab ich geflucht, was hab ich gezetert beim nervenaufreibenden Halbfinalspiel Deutschland gegen die T&#252;rkei.
Das lag aber nicht nur an der teilweise desolaten Leistung der Nationalmannschaft, sonder auch an der kolossalen Live&#252;bertragung im chinesischen Fernsehen. Musste ich das chinesische &#196;quivalent zu Beckmann, Netzer und Delling schon in der Halbzeit &#252;ber mich ergehen lassen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Gott was hab ich geflucht, was hab ich gezetert beim nervenaufreibenden Halbfinalspiel Deutschland gegen die T&#252;rkei.</p>
<p>Das lag aber nicht nur an der teilweise desolaten Leistung der Nationalmannschaft, sonder auch an der kolossalen Live&#252;bertragung im chinesischen Fernsehen. Musste ich das chinesische &#196;quivalent zu Beckmann, Netzer und Delling schon in der Halbzeit &#252;ber mich ergehen lassen, strahlten sie mich pl&#246;tzlich nach 55 Minuten Spielzeit wieder an. Dem Chinesen war das Spiel anscheinend zu langweilig, also wurde die Analyse einfach mal vorgezogen. Lachend wurde also das Foul an Lahm in der 52 Minute analysiert. </p>
<p>Als dann nach qu&#228;lenden 5 Minuten wieder ins Spiel geschaltet wurde, war gl&#252;cklicherweise nichts weiter passiert. Aber entweder stand die Leitung nach Europa heute nicht oder CCTV hatte einfach nicht die Rechte am kompletten Spiel. Ich durfte also nach 75 gespielten Minuten wieder das lustige Laber-Trio in der billigen Kulisse betrachten.</p>
<p>Wie kann man denn die Schlussphase eines Halbfinalspiels einfach nicht zeigen?! Da kann man doch die ersten 60 Minuten auch gleich weglassen! Ich war jedenfalls bedient und zappte wild durch die Fernsehkan&#228;le. </p>
<p>Bei Tick, Trick und Track auf CCTV wurde dann das 2:1 durch Klose als -man h&#246;re und staune &#8211; Texteinblendung pr&#228;sentiert. Was die drei Labertaschen nicht weiter zu st&#246;ren schien. Sie erz&#228;hlten &#252;ber Platini und ihren letzten Friseurbesuch nehme ich an. Ich wurde wieder hektisch.</p>
<p>Nach einer weiteren Zapp-Orgie lief pl&#246;tzlich das Spiel wieder, dummerweise stand es 2:2 und ich hatte keine Ahnung, was schon wieder passiert war. Gerade wollte ich wieder loszetern, als Lahm pl&#246;tzlich losmarschierte und das 3:2 schoss. Und weil alle Chinesen Hellseher sind, endete damit auch die &#220;bertragung und ich erlitt einen Nervenzusammenbruch!</p>
<p>Den Schlusspfiff verfolgte ich dann letztlich im Internet-Liveticker. Was f&#252;r ein nervenaufreibendes Spiel, so was m&#246;chte ich im Finale nicht noch mal sehen von der Nationalmannschaft nicht und schon gar nicht von diesem bl&#246;den CCTV!</p>
<p>Jetzt aber erstmal: FIIIIIIINAAAAAAALLLLEEEEEEE OOOHOOOOOOO!!!! Feiert mal f&#252;r mich mit, ich hab nur noch ein paar Stunden zu schlafen!</p>
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		<title>Ein Bild sagt mehr als tausend Worte</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 02:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ost trifft West]]></category>
		<category><![CDATA[Yang Liu]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ost trifft West&#8221; ist das Motto eines kleinen aber feinen Buches, dass sich visuell mit den Unterschieden zwischen der chinesischen und deutschen Kultur besch&#228;ftigt. Auf 100 Seiten besch&#228;ftigt sich das Buch mit den kleinen Dingen des Alltags und den gro&#223;en gesellschaftlichen Zusammenh&#228;ngen. Das bringt einen h&#228;ufig zum Lachen aber auch das ein oder andere mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ost trifft West&#8221; ist das Motto eines <a href="http://www.amazon.de/Ost-trifft-West-Yang-Liu/dp/3874397335">kleinen aber feinen Buche</a>s, dass sich visuell mit den Unterschieden zwischen der chinesischen und deutschen Kultur besch&#228;ftigt. Auf 100 Seiten besch&#228;ftigt sich das Buch mit den kleinen Dingen des Alltags und den gro&#223;en gesellschaftlichen Zusammenh&#228;ngen. Das bringt einen h&#228;ufig zum Lachen aber auch das ein oder andere mal zum Nachdenken &#8211; nicht nur f&#252;r Chinakenner zu empfehlen.</p>
<div class="bild-mitte"><a href='http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/transport.jpeg'><img src="http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/transport.jpeg" alt="" title="Transport" width="150" height="76" class="alignnone size-thumbnail wp-image-551" /></a> <a href='http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/chef.jpg'><img src="http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/chef.jpg" alt="" title="Chef" width="150" height="76" class="alignnone size-thumbnail wp-image-552" /></a> <a href='http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/problem.jpg'><img src="http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/problem.jpg" alt="" title="Problem" width="150" height="76" class="alignnone size-thumbnail wp-image-553" /></a><br />
<a href='http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/punktlich.jpg'><img src="http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/punktlich.jpg" alt="" title="Puentklich" width="150" height="76" class="alignnone size-thumbnail wp-image-554" /></a> <a href='http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/restaurant.jpg'><img src="http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/restaurant.jpg" alt="" title="Restaurant" width="150" height="76" class="alignnone size-thumbnail wp-image-555" /></a> <a href='http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/schlange.jpg'><img src="http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2008/06/schlange.jpg" alt="" title="Schlange" width="150" height="76" class="alignnone size-thumbnail wp-image-556" /></a></div>
<p>Geschaffen wurden diese wirklich tollen Bilder von der jungen <a href="http://www.yangliudesign.com/">K&#252;nstlerin Yang Liu</a>, die schon so einige internationale Auszeichnungen abstauben konnte. Ein wirklich tolles Buch, dass man auf jeden Fall mal durchbl&#228;ttern sollte. Gerade, wenn man eine Chinareise plant, hilft es ungemein einige chinesischen Eigenarten zu kennen.  </p>
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