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	<title>provinzblog &#187; Politik</title>
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	<description>Provinznarichten aus Augsburg im tiefsten Bayern, hier steht einfach ziemlich komisches Zeug über Gott und die Welt.</description>
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		<title>Augsburg mahnt Blogger ab</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 13:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Fast h&#228;tte ich es vergessen, wo ich eigentlich lebe, bei all der Arbeit mit Uni, Kind und Kegel. So ist es kein Wunder, dass man anf&#228;ngt zu glauben, man lebe in einer richtigen Stadt, mit kompetenten Frauen und M&#228;nnern an der Spitze, die besonnen Entscheidungen treffen. 
Aber dann schaffen sie es einem immer wieder mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast h&#228;tte ich es vergessen, wo ich eigentlich lebe, bei all der Arbeit mit Uni, Kind und Kegel. So ist es kein Wunder, dass man anf&#228;ngt zu glauben, man lebe in einer richtigen Stadt, mit kompetenten Frauen und M&#228;nnern an der Spitze, die besonnen Entscheidungen treffen. </p>
<p>Aber dann schaffen sie es einem immer wieder mit voller Wucht brachial klar zu machen, was f&#252;r ein Provinzkaff Augsburg eigentlich ist und sein m&#246;chte – es kommt ja nicht von ungef&#228;hr das mein Blog Provinzblog hei&#223;t.</p>
<p>Wie sonst ist zu erkl&#228;ren, dass die <a href="http://augsburg.de/">Stadt Augsburg</a> doch tats&#228;chlich <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-augsburg-mahnt-blogger-ab-namensrecht-231109-_arid,2002269_regid,2_puid,2_pageid,4490.html">einen Blogger abgemahnt</a> hat, weil sie bei Domain augsburgR.de das Namensrecht der Stadt verletzt sieht. Michael Fleischmann, hatte zuvor die Domain registriert und bei der Stadt nachgefragt, ob das so in Ordnung sei. Die Antwort darauf war nicht einfach nur „Ja, geht klar“ oder „Nein, das geht so nicht“, sondern eine Abmahnung mit einer Kostennote von knapp 1900 Euro.</p>
<p>Und die Stadt ist sogar noch stolz drauf, dass es nur so wenig ist. Eigentlich sind viel h&#246;here Kosten &#252;blich – wie mildt&#228;tig! Wo bei einer frisch registrierten Domain &#252;berhaupt ein Schaden ist, k&#246;nnen Nicht-Juristen wohl sowieso nicht beantworten. Warum die Stadt Augsburg &#252;berhaupt zu der Methode Abmahnung gegriffen hat, obwohl sich Fleischmann extra noch erkundigt hatte, bleibt mir allerdings auch ein R&#228;tsel.</p>
<p>Vielleicht sagte man sich bei der Stadt, dass auch schlechte Presse, wenigstens Presse sei und es solle ja nicht der Eindruck entstehen man mache nichts im Rathaus. Deswegen holt man jetzt auch zum ganz gro&#223;en Schlag aus. Schlie&#223;lich gibt es noch ganz viele Domains, die Augsburg im Namen tragen, da k&#246;nnte man doch jetzt auch pr&#252;fen, ob da Namensverletzungen vorliegen. So k&#246;nnte man doch prima seinen Ruf als v&#246;llige Internet-Autist zementieren – soll ja keiner sagen man h&#228;tte im Rathaus Menschen, die sich mit den Neuen Medien auskennen. Lieber versteckt man sich hinter Paragraphen, statt mit seinen B&#252;rgern konstruktiv ins Gespr&#228;ch zu kommen. </p>
<p>So unterstreicht Augsburg mal wieder in unnachahmlicher Weise, wie provinziell es doch ist und wie sehr man sich doch sch&#228;men muss f&#252;r manche Leute hier. Sollte Augsburg je den Ruf gehabt haben eine weltoffene, moderne Stadt zu sein, hat sich das jetzt erst mal erledigt. Au&#223;er nat&#252;rlich irgendjemand in der Stadtverwaltung hat den n&#246;tigen Grips und versucht jetzt Schlimmeres zu verhindern – ich kann‘s mir aber kaum vorstellen.</p>
<p>Das Blogger unter welcher Domain auch immer durchaus zum kulturellen Kapital der Stadt geh&#246;ren und f&#252;r Augsburg in der ganzen Welt kostenlos Werbung machen k&#246;nnen, das hat sich wohl noch nicht rumgesprochen bei den Damen und Herren in der Stadtverwaltung.</p>
<p>Sp&#228;testens wenn die halbe deutsche Blogosph&#228;re und tausende Tweets von der R&#252;ckst&#228;ndigkeit Augsburgs berichten, wird sich das vielleicht &#228;ndern. Aber was soll man den von einer Regierung erwarten, bei der sich <a href="http://www.kurtgribl.de">die Webseite des Oberb&#252;rgermeisters</a> seit seiner Wahl im Wartungsmodus befindet?</p>
<p>Ich bin jedenfalls wieder best&#228;tigt worden, dass ich die richtige Domain f&#252;r meinen Blog gew&#228;hlt habe und Augsburg,<a href="http://provinzblog.de/provinzblog-in-der-zeitung/"> immer auch Provinz</a> sein wird.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong><br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,663120,00.html">Spiegel-Online</a> berichtet jetzt auch.</p>
<blockquote><p>Eine Anfrage von SPIEGEL ONLINE beim Oberb&#252;rgermeister-Referat der Stadt Augsburg wurde bis zur Ver&#246;ffentlichung dieses Artikels nicht beantwortet.</p></blockquote>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, wie gerade alle panisch im Rathaus auf- und ablaufen <img src='http://provinzblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Nachtrag 22:00 Uhr:</strong> Der <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-abmahnung-augsburg-blogger-keine-kosten-241109-_arid,2003827_regid,2_puid,2_pageid,4490.html">OB hat gesprochen</a> und zwar zugunsten des Bloggers. Gribel sagt, dass rechtlich zwar alles richtig gelaufen sei, er sich aber mehr Fingerspitzengef&#252;hl gew&#252;nscht h&#228;tte. Michael Fleischmann muss nach bekunden des OB die Kostennote von 1900 Euro nicht bezahlen. Das der Ruf der Stadt heute gelitten hat, kann der OB damit allerdings nicht mehr verhindern.</p>
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		<title>Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e aus dem Iran</title>
		<link>http://provinzblog.de/schoene-gruesse-aus-dem-iran/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 12:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Netzaktivismus]]></category>
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		<description><![CDATA[ by Hamed Saber
Es erwacht gerade eine neue politische Generation zum Leben. Eine Generation, die vor allem im Internet zuhause ist. Die sich der M&#246;glichkeiten der digitalen Welt bewusst ist, die versteht, dass etwas falsch l&#228;uft in ihrem Land, mir ihrer Regierung.
Die Mitglieder dieser neuen Generation, dieser Netz-Generation, sind zahlreich, doch die politische F&#252;hrung im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a title="Condolence" href="http://www.flickr.com/photos/44124425616@N01/3636927428/" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3305/3636927428_f5ed66be59.jpg" border="0" alt="Condolence" /></a><br/><small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.et-jeht-so.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> by <a title="Hamed Saber" href="http://www.flickr.com/photos/44124425616@N01/3636927428/">Hamed Saber</a></small></p>
<p>Es erwacht gerade eine neue politische Generation zum Leben. Eine Generation, die vor allem im Internet zuhause ist. Die sich der M&#246;glichkeiten der digitalen Welt bewusst ist, die versteht, dass etwas falsch l&#228;uft in ihrem Land, mir ihrer Regierung.</p>
<p>Die Mitglieder dieser neuen Generation, dieser Netz-Generation, sind zahlreich, doch die politische F&#252;hrung im Lande ist nicht bereit sich mit den Problemen und W&#252;nschen dieser meist jungen Menschen auseinanderzusetzen – sie werden trotz ihrer Zahl nicht mal ernst genommen.</p>
<p>Im Gegenteil, sie werden diffamiert, ausgegrenzt und kriminalisiert, nur weil sie Versuchen f&#252;r ihre Freiheit zu k&#228;mpfen. Weil sie nicht bereit sind, sich weiteren Repressalien zu unterwerfen. Weil sie bef&#252;rchten, dass alles noch schlimmer kommen kann.</p>
<p>Um das zu verhindern, nutzen sie das Internet, das sie als Teil ihrer Lebenswelt schon l&#228;ngst verinnerlicht haben. Sie verbreiten Informationen, wollen der Welt und ihren Mitmenschen zeigen, welche Gefahr droht. Das Regime hingegen tut alles, die Netzinfrastruktur zu b&#228;ndigen, zensiert, sperrt und kriminalisiert alles und jeden, der nicht hineinpasst ins Idealbild der heilen Welt.</p>
<p>Dass ich hier nicht &#252;ber den Iran schreibe sondern &#252;ber Deutschland sollte eigentlich klar sein, denn im Iran ist die Lage ganz anders.</p>
<p>Das Internet wird in diesem Fall nicht als Hort des B&#246;sen gesehen, als rechtsfreier Raum oder gar als Raubkopiererparadies. Nein, hier sind sich die Medien einig, das Internet ist der demokratische Leuchtturm des Irans, dass sich gegen den eigenen Staat, mit all seinen Rechten stellt.</p>
<p>Auch wenn es l&#228;ngst nicht alle Iraner sind, die sich im Netz &#228;u&#223;ern, sondern eben nur die digital Natives, spricht man doch immer von der iranischen Bev&#246;lkerung, die sich organisiert gegen das Unrechtsregime. Und auch wenn die vielen Internetaktivisten gegen das iranische Recht versto&#223;en, wen schert es denn? Es geht ja schlie&#223;lich um die Freiheit!</p>
<p>Aus diesem hehren Motiv heraus klaubt bzw. raubt die freiste der freien Pressen, namentlich die Westliche, <a href="http://newsticker.welt.de/?module=dpa&amp;id=21560896">s&#228;mtliche Inhalte aus dem Netz</a>, die nur im entferntesten nach Iran aussehen. Videos, Bilder, Texte, all das wird kostenlos genommen, macht ja jeder oder?</p>
<p>Das Internet ist das wohl wichtigste Instrument der Demokratisierung der Welt so scheint es.</p>
<p>Allerdings sind wir hier in Deutschland und nicht im Iran. Wir zensieren lieber unser Internet gleich freiwillig und ohne Not, weil es ja sonst ein <a href="Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e aus dem Iran">rechtsfreier Raum</a> w&#228;re, indem die Presse ihre teuren Videos, Bilder und Texte <a href="http://provinzblog.de/wer-unter-euch-ohne-suende-ist/">nicht sch&#252;tzen k&#246;nnte</a>. Aber es geht ja auch um Kinderpornografie und nicht, um ein in unseren Augen verbrecherisches Regime, mit einem <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;rlz=1C1CHMG_deDE291DE301&amp;ei=BSw6Sr3pMNHK_gaHhImoCw&amp;sa=X&amp;oi=spell&amp;resnum=0&amp;ct=result&amp;cd=1&amp;q=der+irre+von+teheran&amp;spell=1">Irren</a> an der Spitze.</p>
<p>Menschen, die hier f&#252;r ihre Rechte im Internet oder auf der Stra&#223;e k&#228;mpfen, sind einfach <a href="http://www.zeit.de/2009/23/Internet-Grenze">Kriminelle</a> oder <a href="http://www.spreeblick.com/2009/05/08/herr-zu-guttenberg-ist-betroffen/">Kindersch&#228;nder</a> und haben alle keine Ahnung von Demokratie.</p>
<p>Es ist eine bittere Lehre, die man aus der Berichterstattung dieser Tage ziehen kann: Um Demokratie zu erreichen, scheint jedes Mittel recht zu sein, aber um sie zu verteidigen eben nicht.</p>
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		<title>Impressionen vom Bildungsstreik in Augsburg</title>
		<link>http://provinzblog.de/impressionen-vom-bildungsstreik-in-augsburg/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 19:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Provinz]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
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		<description><![CDATA[Haben sich doch ein paar gefunden, die hier in Augsburg gegen die schlechten Bildungsbedingungen in Deutschland demonstriert haben.
Da spaziert man gerade mit dem Kind durch die Gegend und pl&#246;tzlich f&#228;hrt ein Polizist auf einem Motorrad vor,  l&#228;sst es gleich mal elegant Absaufen und sperrt die Stra&#223;e ab. Nur eine Minute sp&#228;ter walzt auch schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben sich doch ein paar gefunden, die hier in Augsburg gegen die schlechten Bildungsbedingungen in Deutschland demonstriert haben.</p>
<p>Da spaziert man gerade mit dem Kind durch die Gegend und pl&#246;tzlich f&#228;hrt ein Polizist auf einem Motorrad vor,  l&#228;sst es gleich mal elegant Absaufen und sperrt die Stra&#223;e ab. Nur eine Minute sp&#228;ter walzt auch schon der Demonstrationszug mit sagen wir mal (schlecht gesch&#228;tzte) 500 Bildungsstreikenden zu Kl&#228;ngen von Rio Reiser vorbei.</p>
<div class="pie-item" style="margin:10px 10px 10px 10px;">
<p class="pie-img-wrapper"><a title="Da kommt er, der Bildungsstreik..." rel="lightbox[2009-5-3-20-48-31]" href="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk5bog85BI/AAAAAAAADMU/gyeuDkjUX5o/DSC05890.JPG?imgmax=800"><img class="pie-img" src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk5bog85BI/AAAAAAAADMU/gyeuDkjUX5o/s160-c/DSC05890.JPG" alt="Da kommt er, der Bildungsstreik..." width="160" height="160" /></a> <a title="Lautstark f&#252;r die Bildung" rel="lightbox[2009-5-3-20-48-31]" href="http://lh3.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk5dZW0m_I/AAAAAAAADNY/6DXxU5JxYBg/DSC05892.JPG?imgmax=800"><img class="pie-img" src="http://lh3.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk5dZW0m_I/AAAAAAAADNY/6DXxU5JxYBg/s160-c/DSC05892.JPG" alt="Lautstark f&#252;r die Bildung" width="160" height="160" /></a> <a title="Die Staatsmacht ist auch dabei..." rel="lightbox[2009-5-3-20-48-31]" href="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk5fuLsQlI/AAAAAAAADNs/VKPPsvwvtJI/DSC05894.JPG?imgmax=800"><img class="pie-img" src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk5fuLsQlI/AAAAAAAADNs/VKPPsvwvtJI/s160-c/DSC05894.JPG" alt="Die Staatsmacht ist auch dabei..." width="160" height="160" /></a> <a title="F&#252;r Beschallung sorgte der hier" rel="lightbox[2009-5-3-20-48-31]" href="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk5hnt0UUI/AAAAAAAADN4/FLHT6gxy1hY/DSC05896.JPG?imgmax=800"><img class="pie-img" src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk5hnt0UUI/AAAAAAAADN4/FLHT6gxy1hY/s160-c/DSC05896.JPG" alt="F&#252;r Beschallung sorgte der hier" width="160" height="160" /></a> <a title="Also ich kann ganz schlecht sch&#228;tzen wie viele das sind..." rel="lightbox[2009-5-3-20-48-31]" href="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk65383gLI/AAAAAAAADOs/WgFohzm8--o/DSC05897.JPG?imgmax=800"><img src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk65383gLI/AAAAAAAADOs/WgFohzm8--o/s160-c/DSC05897.JPG" alt="Also ich kann ganz schlecht sch&#228;tzen wie viele das sind..." width="160" height="160" /></a> <a title="So schnell wie sie aufgetaucht sind, verschwanden sie auch wieder" rel="lightbox[2009-5-3-20-48-31]" href="http://lh3.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk5kEud1MI/AAAAAAAADOA/z7jgmyS_HGQ/DSC05899.JPG?imgmax=800"><img class="pie-img" src="http://lh3.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Sjk5kEud1MI/AAAAAAAADOA/z7jgmyS_HGQ/s160-c/DSC05899.JPG" alt="So schnell wie sie aufgetaucht sind, verschwanden sie auch wieder" width="160" height="160" /></a></p>
</div>
<p>Dass sich irgendwann tats&#228;chlich 1500 Leute versammelt hatten, wie die<a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Streikende-Schueler-demonstrieren-in-Augsburg-_arid,1666299_regid,2_puid,2_pageid,4490.html"> Augsburger Allgemeine schreibt</a>, konnte ich zu dem Zeitpunkt dann aber nicht best&#228;tigen.</p>
<p>Wenns tats&#228;chlich so viele waren, dann ist das ein echt gro&#223;er Erfolg f&#252;r unser kleines Dorf hier&#8230;</p>
<p>UPDATE: <a href="http://www.daz-augsburg.de/?p=5068">Die Augsburger Zeitung</a> ist mal wieder wesentlich realistischer als die Augsburger Allgemeine und spricht von 500-600 Demonstrierenden. Trotzdem viel f&#252;r Augsburg <img src='http://provinzblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Deutschland sucht den Superkanzler</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 11:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Populismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Manche Dinge sind schwer nachzuvollziehen. Wenn man beispielsweise beim Spiegel lesen muss, dass Familienministerin Ursula und Wirtschaftsminister Karl-Theodor auf der Popularit&#228;tsskala nach oben geschossen sind. 64% (Ursl) bzw. 60% (Karli) der Deutschen wollen, dass die beiden eine wichtige Rolle in der Politik spielen sollen. Dabei st&#252;mpern sich beide im Moment mehr schlecht als recht durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Dinge sind schwer nachzuvollziehen. Wenn man beispielsweise <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,627319,00.html">beim Spiegel lesen muss</a>, dass Familienministerin Ursula und Wirtschaftsminister Karl-Theodor auf der Popularit&#228;tsskala nach oben geschossen sind. 64% (Ursl) bzw. 60% (Karli) der Deutschen wollen, dass die beiden eine wichtige Rolle in der Politik spielen sollen. Dabei st&#252;mpern sich beide im Moment mehr schlecht als recht durch ihr Amt. </p>
<p>Mal wieder ein sch&#246;nes Beispiel, wie sinnlos solche Beliebtheitsumfragen sind. Denn statt Popularit&#228;t zu messen, wird besonders bei dieser seltsamen Umfrage eher der Erfolg des Medien-Primings gemessen. Also wie gut die Medienberichterstattung Einfluss nimmt auf die Bewertung von Politikern. In Zeiten, in denen Guttenberg oder von der Leyen st&#228;ndig ihr Gesicht in die Kamera halten, um ihre teilweise recht wirren Ideen zu verk&#252;nden, ist es nicht schwer, dass es gro&#223;e Zugewinne in der &#8220;Beliebtheit&#8221; gibt.</p>
<p>Die gr&#246;&#223;ten Gewinner dieser Umfrage sind demnach auch die Politiker, die vermehrt in der Berichterstattung zu finden waren. Horst K&#246;hler beispielsweise, der nichts anderes tun musste, um sich wiederw&#228;hlen zu lassen, um seine Spitzenposition in der Spiegel-Beleibtheitsskala auszubauen. Wirtschaft- und Finanzminister konnten ebenfalls ihre Position ausbauen, was wohl nicht zuletzt an der vermehrten Medienberichterstattung liegen wird. </p>
<p>Es ist schon erschreckend einfach, wie das Politik-Medien-Gespann zu funktionieren scheint. Wer sich mediengerecht inszeniert und die potenzielle Wichtigkeit seines Themas gut r&#252;berbringt, der wird zum Medienstar. Es wird immer wichtiger sich gut zu verkaufen, statt gut zu arbeiten. Wichtig ist, im Gespr&#228;ch zu sein, denn nur der kommt in die K&#246;pfe der Menschen und der wird potenziell als &#8220;wichtig&#8221; f&#252;r die Politik eingestuft. </p>
<p>Das Beste, um im Gespr&#228;ch zu bleiben, sind nat&#252;rlich populistische Themen, Symbolpolitik und das &#252;bliche &#8220;Starke-Mann&#8221;-Gepose. </p>
<p>Wir sind auf dem besten Weg in Richtung Entertainment-Politik. Bald wird es hei&#223;en &#8220;Deutschland sucht den Superkanzler.&#8221; In der Jury Dieter Bohlen mit seinen &#252;blichen Kommentaren: &#8220;Duuuuu Ursi, also das mit den Haaren geht ja gaaaaar nich, du siehst aus wie mein Pudel untenrum. Guck dir ma den Karl Theodor an, der hat sich wenigstens gestylt, mit seiner Pomade im Haar.&#8221;</p>
<p>Der Politiker von heute legt viel mehr Wert darauf popul&#228;r zu sein, als ernst genommen zu werden. Politikertypen der Marke Franz Joseph Strau&#223; wird es heute nicht mehr geben. Leute, die polarisieren, die auch mal den Hass einer ganzen Generation auf sich nehmen und trotzdem nicht umfallen. </p>
<p>Das soll jetzt nicht hei&#223;en, dass ich die Strau&#223;&#8217;sche Machtgeilheit und sein seltsames Demokratieverst&#228;ndnis guthei&#223;en m&#246;chte, aber mal ehrlich: Solche Typen gibt&#8217;s nicht mehr, Leute, die sich einen Schei&#223; um ihre Popularit&#228;t k&#252;mmern.</p>
<p>Wir m&#252;ssen uns in diesen Tagen mit Weichsp&#252;hl-Politikern rum&#228;rgern und selbst die Medien machen mit, beim gro&#223;en Politikercasting. Ruft jetzt an und sagt, wen ihr in der n&#228;chsten Runde sehen wollt!</p>
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		<title>Seltsames Demokratieverst&#228;ndnis</title>
		<link>http://provinzblog.de/seltsames-demokratieverstaendnis/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 19:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Sehr interessant f&#252;r Medienwissenschaftler und PR-Fachleute, was im Moment so im Internet los ist. Denn trotz anderer Verlautbarungen ist das Internet alles andere als ins Blickfeld der Politik ger&#252;ckt. 
Nach der Wahl Obamas zum ersten &#8220;Internet&#8221;-Pr&#228;sidenten, waren sich alle Fachleute und Politiker einig: Das Internet ist ein toller Ort, W&#228;hler zu mobilisieren. Am Internet, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessant f&#252;r Medienwissenschaftler und PR-Fachleute, was im Moment so im Internet los ist. Denn trotz anderer Verlautbarungen ist das Internet alles andere als ins Blickfeld der Politik ger&#252;ckt. </p>
<p>Nach der Wahl Obamas zum ersten &#8220;Internet&#8221;-Pr&#228;sidenten, waren sich alle Fachleute und Politiker einig: Das Internet ist ein toller Ort, W&#228;hler zu mobilisieren. Am Internet, so der Tenor, k&#228;me in Zukunft keine Politiker mehr vorbei. </p>
<p>Mit gro&#223;em Interesse wurden dann auch die ersten Internetgehversuche von Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel im Hessen-Wahlkampf verfolgt und auch positiv bewertet. Pl&#246;tzlich sprossen &#252;berall Partei- und Kandidaten-Twitter aus dem Boden, Facebook-Accounts wurden eingerichtet, Blogs angelegt. Neue M&#246;glichkeiten der Partizipation wurden in Aussicht gestellt, ein echter Dialog mit den B&#252;rgern, ungefilterte Informationen, live aus der Parteizentrale. Das Internet war in der Politik pl&#246;tzlich total IN. </p>
<p>Einen Gesetzesentwurf und <a href="http://www.tagesschau.de/inland/petition106.html">eine Petition mit fast 70.000 Unterzeichnern sp&#228;ter</a> ist davon nichts mehr geblieben. Eindrucksvoll beweisen Spitzenpolitiker im Moment, was sie vom Internet und den Menschen die sich darin tummeln halten &#8211; gar nichts. Obwohl st&#228;ndig und immerzu von der Wichtigkeit des Netzes f&#252;r kommende Wahlk&#228;mpfe, sogar f&#252;r kommende Regierungen gesprochen wird, ist das bei vielen Politikern scheinbar noch nicht angekommen.</p>
<p>Die 70.000, die sich an der Petition gegen die Sperrung von Internetseiten beteiligt haben, werden Unisono als Unterst&#252;tzer von Kinderpornografie gebrandmarkt. Den Politiker m&#246;chte ich sehen, der sich in einem voll besetzten Wahlkampfzelt vor die gr&#246;lende Masse stellt und behauptet, alle im Zelt seien volltrunkene Spinner, mit d&#228;mlichen Kindern und h&#228;sslichen Visagen. Genau das machen einige Politiker aber im Moment mit den Internetnutzern, nur, dass sie es eben noch viel drastischer formulieren. Als Unterst&#252;tzer von Kindersch&#228;ndern gebrandmarkt zu werden, ist eigentlich nicht mehr zu &#252;bertreffen. </p>
<p>Dieses, gelinde gesagt, d&#252;mmlich-r&#252;pelhafte Verhalten unserer Volksvertreter zeigt gerade einer ganzen Generation, die sich wie selbstverst&#228;ndlich durchs Netz bewegt und informiert, wie inkompetent und ignorant die politische Kaste eigentlich ist. </p>
<p>Welchen Schaden sie damit anrichten, ist wohl erst in Zukunft absehbar. Die Internetgemeinde fragt sich n&#228;mlich gerade, von was Politiker eigentlich Ahnung haben, wenn sie selbst so simple Sachverhalte, wie die wirkungslose Sperrung von Kinderpornoseiten nicht begreifen. Wie sieht ihr Wissen denn dann erst bei komplizierten Themen aus, bei den Renten, Neuverschuldung, Steuergerechtigkeit oder Umweltschutz?</p>
<p>Die &#246;ffentlich zur Schau getragene Inkompetenz der Familienministerin von der Leyen oder der eines <a href="http://www.spreeblick.com/2009/05/08/herr-zu-guttenberg-ist-betroffen/">zu Guttenbergs</a> tr&#228;gt jedenfalls definitiv nicht dazu bei, neue W&#228;hlerschichten zu mobilisieren. </p>
<p>Gerade jetzt, wo im Internet tats&#228;chlich so etwas wie ernsthafte politische Partizipation entsteht, wird der Netzgemeinde mit solcher Wucht vor dem Kopf gesto&#223;en, dass man sich wirklich fragen muss, wie wichtig die Politik eigentlich b&#252;rgerschaftliches Engagement nimmt. </p>
<p>Ernsthafte Diskussionen will im Netz wohl kein Politiker f&#252;hren. Wer sich auf Portalen wie <a href="http://www.wahl.de/themen">wahl.de</a> umschaut, gewinnt stattdessen eher den Eindruck, dass sich Politiker im Netz lieber mit sich selbst und ihrer Partei besch&#228;ftigen, als ernsthaft mit den B&#252;rgern in Kontakt zu treten. Eine Fortsetzung der bisherigen Kommunikationsweise also: Politiker sprechen zum Volk, das ihnen ergeben zuh&#246;rt. </p>
<p>Dass das Volk im Internet aber inzwischen gelernt hat, selbst zu sprechen, das ist den Damen und Herren Politikern noch nicht aufgefallen. Am Internet, so ist es prophezeit worden, kommt in Zukunft kein Politiker mehr vorbei. Dumm nur, dass die Politik noch nicht verstanden hat, dass die Zukunft schon jetzt begonnen hat.</p>
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		<title>TSG 2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 13:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Spiegel und das Web2.0, das wird wohl nie eine echte Liebesbeziehung. Zwar geh&#246;rt SPON zu den meist verlinkten Webseiten der Blogosph&#228;re, auf der anderen Seite hat man allerdings meist nur H&#228;me und Spott f&#252;r die Laienjournalisten &#252;brig. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn sich Politiker in die 2.0 Sp&#228;hren des Netzes vorwagen. 
Da ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spiegel und das Web2.0, das wird wohl nie eine echte Liebesbeziehung. Zwar geh&#246;rt SPON zu den meist verlinkten Webseiten der Blogosph&#228;re, auf der anderen Seite hat man allerdings meist nur H&#228;me und Spott f&#252;r die Laienjournalisten &#252;brig. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn sich Politiker in die 2.0 Sp&#228;hren des Netzes vorwagen. </p>
<p>Da ist der Vorsto&#223; des hessischen SPD-Spitzenkandidaten in die Weiten des Web2.0 nat&#252;rlich wiedermal ein gefundenes Fressen. TSG –wie er inzwischen neckisch genannt wird- ist ja bekanntlich <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,594456,00.html">der Kandidat </a><a href="http://www.welt.de/politik/article2835041/Schaefer-Guembel-Wenn-die-Hoffnung-zuletzt-stirbt.html">ohne</a> <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Wahlkampf-in-Hessen-Keine-Chance-f%FCr-Sch%E4fer-G%FCmbel/437567.html">Chance</a>, das wird jedenfalls immer wieder betont, dennoch h&#228;lt es ihn nicht davon ab, mal ein paar innovative Ideen auszuprobieren und wilderten im Obama’schen Web2.0-Wahlkampf. </p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,594902,00.html"><br />
Spiegel-Online emp&#246;rt</a> sich dabei haupts&#228;chlich an dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GtQuaZpVcEY&#038;eurl">YouTube-Video-Versuch</a> von Sch&#228;fer-G&#252;mbel. Am Anfang des Videos entschuldigt er sich brav in die Kamera und widmet sich dann den Sinn und zweck der ganzen Mission: Er macht Wahlkampf und zwar Interaktiven d. h., er wirft ein paar Themen in den Raum und bittet die Zuseher darum, ihn Fragen und Anregungen zu schicken. </p>
<div class="bild-mitte"><object width="320" height="265"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GtQuaZpVcEY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/GtQuaZpVcEY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"></embed></object></div>
<p>SPON ist das allerdings zu langweilig, sie wollten wohl eher Sch&#228;fer-G&#252;mbels Gang nach Canossa sehen – ein indirektes „also wir investigative Journalisten h&#228;tten da nachgehakt“ schwingt beim Spiegelbeitrag dann halt immer mit. Was bei Obama noch <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,591167,00.html">Begeisterung ausl&#246;ste</a> und als gro&#223;e Innovation geadelt wurde, ist beim Sch&#228;fer-G&#252;mbel halt wieder total doof. Deutsche Politiker sollen schlie&#223;lich mit den Zeitungen reden. </p>
<p>Vielleicht f&#252;rchtet der Spiegel um seine Deutungshoheit politischer Inhalte oder vielleicht sind die Journalisten einfach zu eitel, um sich dem Thema mal auf ernsthaftere Weise anzun&#228;hern. Auf jeden politischen Innovationsversuch im Internet wird sofort mit der <a href="http://helmschrott.de/blog/hubertus-heil-zwischen-twitter-und-spon">verbalen Keule eingeschlagen</a>, bis es am Ende wieder hei&#223;t: „Richtige“ Berichterstattung gibt es nur hier.</p>
<p>Dabei muss meiner Meinung nach jeder Versuch, Politik wieder n&#228;her an den Menschen zu bringen, gelobt werden. Ob das bei TSG so klappt, kann ich mir im Moment weniger vorstellen. Die Aktionen wirken tats&#228;chlich wie mit der hei&#223;en Nadel gestrickt. </p>
<p>So ist die <a href="http://www.politikwechsel-in-hessen.de/">Unterst&#252;tzer-Webseite</a> zwar von einer Agentur zusammengezimmert worden, die griffen aber gleich mal auf ein kostenloses Design von <a href="http://www.freecsstemplates.org/">freeCSStemplates</a> zur&#252;ck. Selbst f&#252;r ein so kurzfristiges Projekt sollte man doch als Werbeagentur immer was in der Schublade haben und etwas mehr bieten als eine simple „Unterschriften-Liste“. Warum &#252;berhaupt <a href="http://www.schaefer-guembel.de/.net/html/-1/welcome.html">zwei</a> G&#252;mbel’sche Webseiten im Netz stehen ist sowieso unverst&#228;ndlich.</p>
<p>Im Moment wirkt Online-Wahlkampf in Deutschland, wenn er &#252;berhaupt durchgef&#252;hrt wird, immer so als d&#252;rfe er nichts kosten und man mache es eigentlich nur, weil alle es irgendwie erwarten. Die Webschiene wird einfach nicht konsequent gefahren. Wenn der Kandidat schon in Facebook auftaucht, dann sollte er (oder zumindest die Agentur dahinter) regelm&#228;&#223;ig Nachrichten posten, dass wenigstens der Eindruck erweckt wird, er w&#252;rde sich mit den Leuten im Netzwerk auseinandersetzen. Obama hat&#8217;s ja eigentlich <a href="http://www.facebook.com/barackobama?ref=s">vorgemacht</a>, aber irgendwie versteht das scheinbar keiner.  </p>
<p>Eine richtige Strategie im Online-Wahlkampf in Deutschland ist also auch im Jahre 1 nach Obama nicht in Sicht. Sch&#246;n dargestellt werden diese tr&#252;ben Aussichten &#252;brigens in <a href="http://netzpolitik.org/2008/2-kurzstudie-politik-im-web-20-in-deutschland/">dieser Studie vom netzpolitik-Macher</a>. Aber ein Sch&#228;fer-G&#252;mbel ist halt kein Obama und Hessen nicht die USA, trotzdem hoffe ich, dass es in Deutschland auch irgendwann mal losgeht, mit der Politik 2.0 – allein meiner Masterarbeit wegen w&#228;re das schon echt toll.</p>
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		<title>Augschburger Politik</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 13:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja die Augsburger wollen gern anders sein, das wird ja immer und &#252;berall betont. Sie sind keine Bayern &#8211; nein &#8211; sie sind &#8220;Augschburger&#8221;. Gro&#223;st&#228;dter sind sie auch nicht, &#8220;Augschburger&#8221; sind sie, schlie&#223;lich war man ja schon lange vor M&#252;nchen und Berlin eine wichtige Gro&#223;stadt sagt man sich gerne an den Bierb&#228;nken. 
Dass die Zeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja die Augsburger wollen gern anders sein, das wird ja immer und &#252;berall betont. Sie sind keine Bayern &#8211; nein &#8211; sie sind &#8220;Augschburger&#8221;. Gro&#223;st&#228;dter sind sie auch nicht, &#8220;Augschburger&#8221; sind sie, schlie&#223;lich war man ja schon lange vor M&#252;nchen und Berlin eine wichtige Gro&#223;stadt sagt man sich gerne an den Bierb&#228;nken. </p>
<p>Dass die Zeiten lange vorbei sind, Augsburg inzwischen nur noch die drittgr&#246;&#223;te Stadt Bayerns ist und ihre Bekanntheit lange Zeit nur von der Puppenkiste bezog, wird dem Augsburger manchmal nicht so sehr bewusst. Inzwischen f&#228;llt man allerdings wieder auf als Augsburger &#8211; nicht selten erlebte ich, dass in anderen bayerischen Gro&#223;st&#228;dten Augsburg als Synonym f&#252;r Provinz gew&#228;hlt. Ganz so Unrecht haben sie da eigentlich nicht. </p>
<p>Wie sonst kann man sich erkl&#228;ren, dass ein erfolgreicher B&#252;rgermeister wie Paul Wengert so derma&#223;en deutlich abgew&#228;hlt wird. Er habe &#8220;mit seinem Tempo viele in der Stadt abh&#228;ngte&#8221; versucht die <a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/artikel/259/163799/">S&#252;ddeutsche Zeitung</a> dieses Paradoxon zu erkl&#228;ren. Wengert hatte in den sechs Jahren zuvor die Schulden abgebaut, kr&#228;ftig in die Bildung investiert und eine beachtenswerte Integrationspolitik umgesetzt. Sein Denkmal wollte er aber mit der Mobilit&#228;tsdrehscheibe setzen. </p>
<p>Trotz aller Erfolge scheint Wengert aber bei den Augsburgern nie wirklich angekommen zu sein. Vielleicht lag es daran, dass der OB A.D. sechs Jahre meinte eine Gro&#223;stadt zu regieren und nicht &#8220;Augschburg&#8221;. Hier, wo Themen wie <a href="http://www.kurt-gribl.de/140.0.html">B&#228;nke aufstellen oder Hundetoiletten</a> f&#252;r gro&#223;e Zustimmung bei den B&#252;rgern sorgen. </p>
<p>&#8220;Augschburger&#8221; wollen keinen fernen, staatsm&#228;nnischen, erfolgreichen B&#252;rgermeister. Nein, <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Triumph-und-Tragoedie-_arid,1192468_regid,2_puid,2_pageid,4289.html">sie wollen einen f&#252;rs Volk</a>, einem Augschburger mit dem man im Wirtshaus &#252;ber Hundetoiletten schw&#228;tzen kann &#8211; wie&#8217;s halt in Provinzd&#246;rfern so gehandhabt wird. </p>
<p>Und wie in Provinzd&#246;fern &#252;blich braucht man auch breite Stra&#223;en f&#252;r die Traktoren, weshalb die Stra&#223;enbahnlinie 6 jetzt doch bitte nicht gebaut werden soll. Der &#246;ffentliche Nahverkehr ist ja schlie&#223;lich so ein Kommunistending: alle k&#246;nnen damit fahren, f&#252;r wenig Geld und das auch noch umweltfreundlich. Dann doch lieber individuell mit dem Trecker in die Innenstadt und f&#252;r Stau sorgen. Am besten die Friedberger Stra&#223;e gleich auf acht Spuren ausbauen!</p>
<p>Was aber machen die Bauern, wenn der Parteikumpel am Ende die Stra&#223;enbahn dann doch nicht verhindern kann? Sie wird ja schon gebaut. Dann wird der b&#252;rgernahe OB sich doch nicht mehr so oft in den Bierg&#228;rten rumtreiben k&#246;nnen. </p>
<p>Aber wer wei&#223; schon was die Zukunft bringt, vielleicht ist der Gribl Kurt ja doch kein so unangenehmer Zeitgenosse. Schlie&#223;lich war er bisher noch gar kein Mitglied der CSU, was ihn eigentlich sympathisch macht. Und vielleicht wird er gar nicht die Marionette der Augsburger Filzpartei, wer wei&#223; das schon?! Vielleicht haben sich die CSU-Lokal-F&#252;rsten ein Kuckucksei ins Nest geholt und Gribl macht tats&#228;chlich b&#252;rgernahe Politik &#8211; ein Graus f&#252;r jedes F&#252;hrungsmitglied der CSU. </p>
<p>Schaun ma moi! Hauptsache die Traktoren rollen!</p>
<p>PS: Danke Paul f&#252;r die letzten sechs Jahre, die kann dir keiner schlecht reden.</p>
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		<title>Kleine Erinnerung</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 08:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist das nicht ein herrlicher Tag um w&#228;hlen zu gehen?! Einfach mal seine Stimme abgeben f&#252;r den zuk&#252;nftigen B&#252;rgermeister der Stadt? Man k&#246;nnte das ja mit einem Spaziergang verbinden oder einem Café-Besuch. Im Kino laufen auch ein paar sch&#246;ne Filme, Lars und die Frauen zum Beispiel oder Juno.
Also was hindert euch daran heute w&#228;hlen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das nicht ein herrlicher Tag um w&#228;hlen zu gehen?! Einfach mal seine Stimme abgeben f&#252;r den zuk&#252;nftigen B&#252;rgermeister der Stadt? Man k&#246;nnte das ja mit einem Spaziergang verbinden oder einem Café-Besuch. Im Kino laufen auch ein paar sch&#246;ne Filme, <a href="http://provinzblog.de/lars-und-die-frauen/">Lars und die Frauen</a> zum Beispiel oder Juno.</p>
<p>Also was hindert euch daran heute w&#228;hlen zu gehen? Auf gehts!</p>
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		<title>Sch&#246;nwetterw&#228;hler</title>
		<link>http://provinzblog.de/schoenwetterwaehler/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 19:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#220;berraschung in Augsburg, das Gribl liegt nach der heutigen Kommunal- bzw. B&#252;rgermeisterwahl vorm Amtsinhaber Wengert. Woran das wohl gelegen hat? Vielleicht an der wirklich peinlich niedrigen Wahlbeteiligung von etwa 48% wie Wengert behauptet? Sind die Augsburger einfach zu faul, um zur Wahl zu gehen? 
Das k&#246;nnte durchaus sein, &#228;hnlich hatte sich das ja schon beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;berraschung in Augsburg, das Gribl liegt nach der heutigen Kommunal- bzw. <a href="http://www.augsburg.de/wahlen/ob_sr_08/ob_2008.html">B&#252;rgermeisterwahl</a> vorm Amtsinhaber Wengert. Woran das wohl gelegen hat? Vielleicht an der wirklich peinlich niedrigen Wahlbeteiligung von etwa 48% wie Wengert behauptet? Sind die Augsburger einfach zu faul, um zur Wahl zu gehen? </p>
<p>Das k&#246;nnte durchaus sein, &#228;hnlich hatte sich das ja schon beim B&#252;rgerentscheid zum K&#246;nigsplatz abgespielt. Damals waren nur 25% der Augsburger in die Wahllokale gestr&#246;mt. Die CSU scheint wohl die disziplinierteren W&#228;hler zu besitzen. Die scheuten sich heute jedenfalls nicht vor dem nass-kalten Wetter und stapften zur Wahl. Setzt die SPD also auf Sch&#246;nwetterw&#228;hler? Sollte man in dem Fall die Wahlen nicht lieber auf den Sommer legen? </p>
<p>Ganz so einfach ist es wohl nicht, aber dass die niedrige Wahlbeteiligung nat&#252;rlich Auswirkungen auf das Ergebnis hat, scheint nachvollziehbar. Was nutzt es dem B&#252;rger, wenn nicht mal die H&#228;lfte der Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben? Selbst schuld m&#246;chte man da sagen, wenn die Augsburger ihre Chance nicht nutzen, sich an der Gestaltung ihrer Stadt zu beteiligen. Da kann man dann auch nur B&#228;rbel Wengert zustimmen, wenn sie Gribls Erfolg mit den Worten &#8220;<a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/cms_media/module_live/181_liveticker.html">Jeder kriegt das, was er verdient. Und wenn die Augsburger den wollen, sollen sie ihn haben.</a>&#8221; kommentiert. </p>
<p>Aber noch wirft Wengert die Flinte nicht ins Korn, k&#228;mpferisch verk&#252;ndet er &#8220;&#8230; abgerechnet wird am 16. M&#228;rz!&#8221; Ich kann nur hoffen, dass dann eine h&#246;here Wahlbeteiligung erreicht wird. Wer will schon einen B&#252;rgermeister, der vielleicht nur von einem Viertel der B&#252;rger gew&#228;hlt wird?</p>
<p>Dass nicht alle Augsburger uninteressiert an den Wahlen sind, sieht man allerdings an den Problemen derzeit auf die Seiten der Stadt Augsburg und der Augsburger Allgemeinen zu kommen &#8211; die sind am Zusammenbrechen.</p>
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		<title>Realit&#228;tsverzerrung</title>
		<link>http://provinzblog.de/realitaetsverzerrung/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 10:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Provinz]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerentscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Gribl]]></category>
		<category><![CDATA[Königsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Umbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Das muss ja ein rauschendes Fest gewesen sein im Gribl&#8217;schen Anwesen als die Entscheidung des B&#252;rgerentscheids zum K&#246;nigsplatzumbau feststand. So rauschend, dass jetzt die komplette Augsburger CSU am Ausn&#252;chtern und noch nicht wieder ganz bei der Sache ist. 
Nur so kann ich mir erkl&#228;ren wie folgende Aussage auf die Webseite des CSU OB-Kandidaten Kurt Gribl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das muss ja ein rauschendes Fest gewesen sein im Gribl&#8217;schen Anwesen als die Entscheidung des B&#252;rgerentscheids zum K&#246;nigsplatzumbau feststand. So rauschend, dass jetzt die komplette Augsburger CSU am Ausn&#252;chtern und noch nicht wieder ganz bei der Sache ist. </p>
<p>Nur so kann ich mir erkl&#228;ren wie folgende Aussage auf die <a href="http://www.kurt-gribl.de/78.0.html">Webseite</a> des CSU OB-Kandidaten Kurt Gribl gekommen ist:</p>
<blockquote><p>Alle stimmberechtigten Augsburger haben mit einer Mehrheit von 53,2 Prozent die aktuellen Umbaupl&#228;ne des K&#246;nigsplatzes gestoppt.</p></blockquote>
<p>Da muss doch Alkohol im Spiel sein! Wenn nicht, dann liegt es an einer eklatanten Rechenschw&#228;che oder an kompletten Realit&#228;tsverlust, was bei der CSU ja durchaus mal vorkommen kann. </p>
<p>Leider fanden letzten Sonntag nicht mal <a href="http://www.augsburg.de/wahlen/buergerentscheid_07/buergerentscheid.html">24,2%</a> der stimmberechtigten Augsburger den Weg in die Wahlstuben. Selbst gro&#223;z&#252;gig aufgerundet, mit Augen zudr&#252;cken und zwei Schnaps intus sind das nicht &#8220;alle stimmberechtigten Augsburger&#8221;. </p>
<p>Da muss das Griblchen noch viel lernen, wenn er OB werden will. Wir sind ja hier nicht auf dem Dorf, auch wenn&#8217;s sich manchmal so anh&#246;rt. </p>
<p>via <a href="http://www.blogsburg.de/?p=815#comment-26131">Blogsburg</a></p>
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