Zeitverschwendung


Meinem super Zeitmanagement sei Dank kann ich natürlich wieder keine Deadline einhalten. So muss ich wohl oder übel zugeben, dass mein Wichtelgeschenk erst Dienstag seinen Weg zum Empfänger aufnehmen wird. Was sich aber schlimmer anhört als es eigentlich ist. Denn da Mimo quasi um die Ecke wohnt, brauch ich die Post nicht bemühen und kann es selbst abliefern.

Also kann ich morgen getrost nach München fahren und mir Microsoft-Vorträge anhören – bin begeistert.

Wie ich diese ganze Technik hasse, erst streikt mein Handy den halben Tag, weil es meine Sim-Karte einfach nicht erkennt und dann kann ich nicht richtig an meinem PC arbeiten, weil der immer und immer langsamer wird und zwischendurch einfach mal ein Päuschen einlegt in denen er gar nichts macht. Wie soll ich da ein Hörspiel schneiden?!

Ich verspühre ehrlich gesagt keine große Lust mehr, ständig am PC rumzuschrauben. Meine Zeit ist mir dann doch zu kostbar, um ständig nach irgendwelchen blöden Fehlern zu suchen. Wird Zeit, dass mir jemand da draußen mal einen neuen Rechner schenkt. Ein Mac Pro wäre das Optimum, aber ein gut gebauter Windoof-Rechner wäre natürlich auch nicht schlecht. Falls also jemand im Lotto gewonnen hat, sollte der oder die mir den Wunsch mal erfüllen, damit ich auch mal schlafen kann und nicht immer nur doofe Rechner repariere. Außerdem ist bald Weihnachten, gebt euch ‘nen Ruck.

Ich hab übrigens vorerst aufgegeben, am PC zu schrauben und schreibe lieber von meinem kleinen treuen iBook aus meinen Frust von der Seele.

Gute Nacht bzw. Guten Morgen.

Das Tolle, wenn man in eine neue Stadt zieht, ist ja, dass man die Chance hat, ein völlig neuer Mensch zu werden. Die Vergangenheit bleibt fürs Erste in der alten Heimat, in der neuen Heimat ist man ein völlig unbeschriebenes Blatt.

Die Türen stehen einem in alle Richtungen offen und nicht wenige nutzen diese Gelegenheit, ihr Image zu verbessern. Schulstreber werden dann plötzlich zu Lausbuben, der die Lehrer in den Wahnsinn getrieben hat oder ein Einzelgänger zum Mädchenschwarm. Die meisten werden aber kaum so offensichtlich Lügen, um ihr Ansehen bei den neuen Freunden zu verbessern, eher werden sie die passive Technik anwenden. Bestimmte Dinge werden einfach nicht erwähnt, werden bewusst weggelassen und tragen im Grunde genauso dazu bei, ein anderes Fremdbild für sich zu entwerfen.

Probleme treten dabei so lange nicht auf, so lang

  1. Die Eltern nicht mal bei einem Besuch auf die Freunde treffen („Och der Basti! Der war ja sooo brav früher, der hat immmmer die Wäsche aufgehängt!“) oder
  2. Alte Freunde auf die neuen Freunde treffen („Boaaa haben wir damals immer gesoffen!“).

Wobei Ersteres eigentlich kaum für Probleme sorgt, weil man die Eltern immer recht gut verstecken kann, passiert es bei alten Freunden eher, dass sie auf den neuen Freundeskreis treffen. Das sorgsam aufgebaute Image kann nun bei etwas weniger sensiblen Freunden, die keinen Sinn für diese prekäre Situation entwickelt haben, sehr schnell in Trümmern liegen.

So etwas geht einem durch den Kopf, wenn man gerade von dem besten Kumpel aus Kindertagen besucht wurde. Über drei Jahre hab ich ihn nicht mehr gesehen und was soll ich groß sagen, entweder ist er ein sehr feinfühliger Mensch, mit Sinn für die Situation oder bin mir die letzten Jahre treu geblieben. Jedenfalls gab es keine Geschichten, die mir irgendwie peinlich gewesen wären oder die ich nicht genauso selbst erzählt hätte.

Trotzdem gibt es natürlich manche Dinge, die ich lieber nicht erwähnen sollte, aber deswegen auf alte Freunde zu verzichten, wäre doch irgendwie ziemlich blöde oder?

War jedenfalls schön das du da warst, Matze :)

Wehe ihr macht bei der großen Kindergartenveranstaltung “Licht aus! Für unser Klima.” von Greenpeace, BUND, ProSieben und Bild mit – ich warne euch!

Ich hab nichts gegen Umweltschutz und Öko-Bewusstsein, aber wenn ich wegen euch am Samstag meine Einzugsfeier ohne Licht begehen muss, dann ist aber was los! Ein Forscher hat nämlich ausgerechnet, dass nur 10 Millionen Haushalte in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei dem Mist mitmachen müssten, um für einen großflächigen Stromausfall in Europa zu sorgen.

Jetzt mal ganz ehrlich, Umweltschutz betreibt man nicht mit solchen – sicherlich gut gemeinten – symbolischen Aktionen. Es gibt viel sinnvollere Maßnahmen: Kauft euch Energiesparlampen und Öko-Waschmaschinen und nicht die energiefressenden Volksprodukte der Bild.

Und noch ein Tipp: Anstatt das Licht für 5 Minuten auszuschalten, wie wäre es einfach mal 5 Minuten den Fernseher auszulassen, der verbraucht viel mehr Strom. Das wäre dann allerdings nicht unbedingt im Interesse von ProSieben, den selbsternannten Öko-Sender.

Augsburger Blogger sind natürlich herzlich eingeladen, man kennt sich doch…

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Boa, ich bin so intelektuell. Hätte ich doch gerade schon wieder 1 Millionen bei “Wer wird Millionär” gewonnen. Aber die Prominenten-Specials fallen ja sowieso immer etwas leichter aus.

Aber als europäischer Bürger weiß man doch, dass Luc Luycx die Euro-Münzen designt hat oder? Schließlich steht auf jeder Münze sein Name drauf. Anke Engelke hatte mich leider nicht als Telefonjoker, schade drum. Aber 500.000 Euro für einen guten Zweck sind ja auch nicht schlecht.

Und endlich hat mal jemand ausgesprochen, was wir uns alle schon mal bei WWM gedacht haben. Kaya Yanar zu seinem Telefonjoker, als der die Antwort nicht weiß: “Google halt schnell! Ich hab doch gesagt du sollst Google an haben!”

Wie komme ich eigentlich dazu das Fernsehprogramm im Blog zu kommentieren – gehen mir langsam die Themen aus? Die Antwort in der nächsten Folge!

Welch traurige Geschichte ist es doch, sich abhängig von etwas zu machen, dass unzuverlässig, hässlich und völlig kaputt ist. Nein, ich meine keine Frau, wo denkt ihr hin, ich schreibe hier von Windows XP.

Dieses Miststück von Software hat ja die dumme Angewohnheit zu den unsinnigsten Zeiten den Arsch hoch zu machen – so auch vor ein paar Stunden. Gerade wollte ich den Rechner runterfahren und plötzlich ploppt ein Fenster auf, dass mir verkündet, es seien wichtige Systemdateien verschwunden und ich solle doch bitte die XP-CD einlegen, um dieses kleine Problem schnell zu lösen. Aber wie gesagt, ich war gerade dabei meinen Rechner runterzufahren und das tut mein Rechner unbarmherzig. Egal ob da ein Fenster aufgeploppt ist oder nicht, er fährt unweigerlich runter.

Nur hoch dann halt nicht mehr. Geht ja nicht. So ganz ohne wichtige Systemdateien.

Die Reparaturkonsole von XP ist, harmlos ausgedrückt, ein Witz. Eine “Reparatur-Installation” scheiterte bisher daran, dass mein CD-Rom-Laufwerk nicht mehr erkannt wird. Das ist beileibe nicht meine erste Reparatur von Windows, aber so störrisch hat sich das Stück Software noch nie angestellt.

Jetzt läuft wohl alles auf eine neuinstallation von Windows hinaus. Ich muss jetzt nur noch die paar wichtigen Daten auf der Windows-Partition sichern. Leider brauche ich dazu eine Wechselplatte, die ich nicht hab. Muss ich dann wohl meinen Bruder konsultieren. Jetzt natürlich nicht, ist ja mitten in der Nacht.

Ich hatte mir das Wochenende dann doch etwas anders vorgestellt…

Manchmal versteh ich diese bepelzten oder gefiederten Freunde nicht, die uns Mutter Natur an die Seite gestellt hat. Anstatt uns durch ihre Niedlichkeit zu erquicken, gehen sie einem lieber tierisch auf den Sack.

Warum nur setzten sich diese blöden arroganten Schnöselkatzen immer auf das frisch gewaschene Auto meiner Freundin?! Es stehen mehrere Hundert Autos in dem Parkhaus, die wenigstens schon dreckig sind. Aber nein, die blöden Fellkneule marschieren über die von mir mühevoll gesäuberte Motorhaube über die Scheibe hinauf aufs Dach, um am anderen Ende wieder hinunter zu plumpsen.

Jetzt könnte ja die Vermutung aufkommen, dass Katzen halt saubere Autos bevorzugen. Bestätigen kann ich das leider auch nicht, denn neben mir standen die Tage zwei saubere Golf. Die staubten höchstens durch Blütenstaub ein, aber Katzen wollten von den Autos gar nichts wissen. Die feierten lieber eine Party nach der anderen auf meim Autodach!

Wenn sie sich wenigstens die Füße abputzen würden, ich weiß gar nicht, wo die rumrennen, um bei dem knochentrockenen Boden Matschfüße zu bekommen.

Da Gewalt an Tieren hier wohl weniger angebracht ist, hab ich mir überlegt, ob ich rund ums Auto wenigstens Fußabtreter hinlege. Ich kann ja nicht alle zwei Tage das Auto waschen, weil ich vor lauter Katzenspuren nicht mehr durch die Scheibe sehe.

Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber derzeit habe ich mit einer starken Spamwelle hier im Blog zu kämpfen.

Seit heute Morgen 8 Uhr hab ich bis jetzt 42 Kommentar-Spams zu verzeichnen. Vollgestopft sind die größtenteils mit irgendwelchen dämlichen Links, die auf noch dämlichere Seiten führen, um dämliche User dämliche Viren und Trojaner anzudrehen. Der Rest des Spams preist billige Potenzmittel, Medikamente, kostenlose mp3s und Brustvergrößerungen an.

Als verantwortungsbewusster Blog-Admin habe ich natürlich schon vor geraumer Zeit Akismet als Spamschutz eingerichtet. Der filtert mir völlig selbstlos den ganzen Mist aus dem Blog und sorgt dafür, dass keiner dieser Schmuddel-Links an die werte Leserschaft weitergegeben wird.

Seit der Installation von Akismet vor etwa einem halben Jahr wurden bereits 11309 Spams gefiltert. Derzeit ist es aber, wie schon erwähnt, sehr extrem. Innerhalb von zwei Tagen 700 Spamkommentare zu erhalten ist in diesen Tagen keine Seltenheit.

Bei dieser Masse an Müll kommt es logischerweise vor, dass der ein oder andere Spamkommentar doch durch den Filter rutscht und ich ihn manuell löschen darf. Eine Arbeit, die in den letzten Wochen sehr zu genommen hat und mich extrem nervt – so macht das keinen Spaß!

Laut Automattic, der Firma hinter Akismet, sind derzeit rund 95% der Blog-Kommentare aus Spam. Im April konnte ein massiver Anstieg der Spamaktivität verzeichnet werden.

Wie sieht’s bei euch aus, ist die Spamwelle auch schon bei euch angerollt?

PS: In den paar Minuten, in denen ich diesen Beitrag geschrieben habe, filterte Akismet mir übrigens erfolgreich drei weitere Spammkommentare heraus.

Und nicht vergessen: In nur 8 Monaten ist Weihnachten, sollte man im Hinterkopf behalten!

Ich muss jetzt mal was loswerden: Knut ist echt nichts Besonderes! Das ist ein Eisbär, ein kleiner niedlicher zwar, aber besonders ist das ja nun wirklich nicht. Es gibt viel tollere Tiere, die viel außergewöhnlicher sind.

Meine Freundin z.B. hat seit ein paar Jahren ein Kaninchen, genauer ein Löwenköpfchen. Sicher bin ich mir allerdings nicht, also ob das ein Löwenköpfchen ist. Der Kerl ist riesig und tatsächlich mehr ein Löwe, als ein Kaninchen.

Murmel der Hase

Ich nenne ihn immer Murmel, weil er ziemlich rundlich aussehen kann, allerdings hat er viele Namen. Nette, umschmeichelnde (”Flocke”) gibt es, die von seiner Besitzerin genutzt werden und natürlich auch böse, die seine dunkle Seite unterstreichen sollen. Die, die Angst vor ihn haben (und davon gibt es viele), nennen ihn daher auch schon mal “Monster”.

Anders als andere Kaninchen ist Murmel nämlich kein Fluchttier. Im Gegenteil, er ist ein sehr offensiv und aggressiv agierendes Individuum. Betritt man unwissentlich sein Territorium stürzt er sich schon mal auf einen – mit einem bedrohlichen Knurren wohlgemerkt. Wer sich jetzt an einen Haus- und Hofhund erinnert fühlt, dem kann ich da nur beipflichten – der Hase ist mehr ein Hund, als ein harmloser Nager.
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