25.
April
2006
Es ist jedes Semester das gleiche Bild. Die Vorlesungen fangen an und keiner hat seinen Stundenplan komplett. Jetzt rennen alle Studierenden wie aufgescheuchte Hühner durch die gegen und versuchen irgendwo noch irgendwas zu belegen.
Die Dozenten sind auch nicht besser, sie schaffen es durch geschickt gewählte Vorbesprechungstermine ganze Studententräume eines stressfreien Unistarts zu zerstören.
Mir geht es auch nicht besser, ich rotiere im Moment und versuche es irgendwie zu schaffen an verschiedenen Orten gleichzeitig zu sein. Mein filigranes Stundenplankonstrukt ist derzeit extrem gefährdet. Es sieht zwar im Großen und Ganzen noch ganz gut aus, aber schon ziehen unheilvolle Wolken am Horizont auf. Es kann sein, dass mein Meisterwerk an Organisation und Planung durch ein einziges Seminar zerstört wird. Aber warten wir die ersten Wochen ab, es wird sich zeigen.

Eine Überraschung der zwiespältigen Art ereilte mich grade noch rechtzeitig vor dem zu Bett gehen. Morgen früh gibt’s noch keine Wirtschaftskurse, die starten erst nächste Woche. Was für mich heißt, ich kann ausschlafen und doch nach München, um dort einer Vorbesprechung zu einem VHB-Kurs zu besuchen, die ich eigentlich schon abgeschrieben hatte.
Ich verschiebe dadurch aber nur das Problem: nächste Woche ist Vorbesprechung für einen Multimedia-Kurs angesetzt, der zeitgleich mit Wirtschaft stattfindet. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass der Multimedia-Kurs eine Blockveranstaltung ist, sonst stehe ich vor den Trümmern meines Stundenplanes.
Jetzt sagt mal bitte einer Studenten haben keinen Stress! Ich geh erstmal morgen nach der Vorbesprechung in einen Biergarten in München

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