Es ist kalt, es ist ungemütlich und trotzdem zieht es viele Augsburger natürlich auch an eisigen Sonntagen raus in die Natur.

Auch wir hatten uns auf einen Spaziergang begeben, frische Luft soll ja ab und an ganz gut sein. Heute ging’s zum Stempflesee im Siebentischwald gelegen. Ganzjähriger Tummelplatz für Enten und Rentner.

Hier konnten wir eine im Winter oft zu beobachtende Unsitte live erleben: Entenfüttern. Trotz erklärender Hinweistafeln, warum das Füttern von Wildvögeln am Stempflesee verboten sei, kamen etwa alle 10 Minuten Spaziergänger mit der typischen Plastiktüte voller Brotreste.

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Und alle 10 Minuten taten die versammelten Enten natürlich so, als hätten sie seit 4 Monaten nichts mehr gegessen. Dabei sollte es sich inzwischen auch bei Bildlesern rumgesprochen haben, dass Entenfüttern extrem schädlich für die Tiere und das Gewässer ist. Das hält aber viele Familien und Rentner nicht davon ab, die “armen, armen verhungerten Tiere” zu füttern.

Natürlich ist das Füttern gut gemeint, aber eben einfach nur schädlich und auch unnütz. Auch wenn es kalt ist, finden die Enten genug essen. Also: Altes Brot gehört in den Müll, aber nicht in den See oder Entenbrot ist Ententod. Aber was rede ich, die Hinweisschilder am Stempflesee interessieren ja auch keinen :)

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