01.
Februar
2009
Es ist kalt, es ist ungemütlich und trotzdem zieht es viele Augsburger natürlich auch an eisigen Sonntagen raus in die Natur.
Auch wir hatten uns auf einen Spaziergang begeben, frische Luft soll ja ab und an ganz gut sein. Heute ging’s zum Stempflesee im Siebentischwald gelegen. Ganzjähriger Tummelplatz für Enten und Rentner.
Hier konnten wir eine im Winter oft zu beobachtende Unsitte live erleben: Entenfüttern. Trotz erklärender Hinweistafeln, warum das Füttern von Wildvögeln am Stempflesee verboten sei, kamen etwa alle 10 Minuten Spaziergänger mit der typischen Plastiktüte voller Brotreste.
Und alle 10 Minuten taten die versammelten Enten natürlich so, als hätten sie seit 4 Monaten nichts mehr gegessen. Dabei sollte es sich inzwischen auch bei Bildlesern rumgesprochen haben, dass Entenfüttern extrem schädlich für die Tiere und das Gewässer ist. Das hält aber viele Familien und Rentner nicht davon ab, die “armen, armen verhungerten Tiere” zu füttern.
Natürlich ist das Füttern gut gemeint, aber eben einfach nur schädlich und auch unnütz. Auch wenn es kalt ist, finden die Enten genug essen. Also: Altes Brot gehört in den Müll, aber nicht in den See oder Entenbrot ist Ententod. Aber was rede ich, die Hinweisschilder am Stempflesee interessieren ja auch keinen
11 Reaktionen auf “Enten füttern verboten!”
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Ganz tanzt um mit Brot gefüttert zu werden | Enten, Gänse, Brotkrummen, Mensch, Vielleicht, Passanten | Neidgruen.de
Pingback vom 12. Juni 2010 um 17:22

2. April 2011 um 17:58
Ja, der Tierschutz wird immer mehr zum gelebten Darwinismus, dem Recht des Stärkeren und der natürlichen Auslese. Tiere die es nicht mehr schaffen sollen eurer Meinung nach gefälligst verrecken, so wie es eben in der Natur vorkommt. Füher war Tierschutz immer mit dem Herzen dabei, heut laufen da nur noch rechthaberische Besserwisser herum, welche despotisch anderen ihre Art von Tierschutz aufzwingen wollen. Einfach widerlich…
2. April 2011 um 21:49
Früher war alles besser… oder wie? Lies einfach noch mal den Text, dann noch mal den verlinkten Text und dann denk noch mal drüber nach. So hilft man den Enten am meisten, glaubs mir.
4. April 2011 um 14:05
Ich hab den heutigen Tierschutz schon richtig verstanden, genauso wie dein Geschriebenes. Heut wird eben alles auf den Kopf gestellt, stehen genau für das Gegenteil von dem was sie vorgeben zu sein. Hier, wo ich wohn, sind auch wieder Stockenten stark dezimiert worden. Der Rest scheut nun die Menschen, wo sie vorher immer angewaschelt kammen. Mit diesen Land geht steil bergab, in jeder Hinsicht.
4. April 2011 um 17:48
Mhmh. Verstehe. Tiere dich sich natürlich verhalten magst du nicht. Du fütterst sie lieber mit fressen, das sie langsam umbringt und Gewässer umkippen lässt, Hauptsache die Enten kommen angewatschelt. Und du bist dir echt sicher, ob du Tierschutz verstanden hast, also so ganz allgemein?
4. April 2011 um 18:34
“Tiere dich sich natürlich verhalten magst du nicht”
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Euch geht es doch gar nicht um die Tiere, ihr sucht nur Betätigungsfelder für euren grenzenlosen Ehrgeiz. Aber ich seh schon, das führt hier zu nichts.
4. April 2011 um 19:29
Eines noch zum Schluß, irgendwann im Leben wird euch eure eiskalte herzlose Sichtweise einholen, dann wird man mit euch ähnlich radikal umgehen wie ihr es zuvor mit anderen gemacht habt.
4. April 2011 um 21:54
Was fürn Ehrgeiz, wovon schreibst du denn hier bitte? Und was für ne herzlose Sichtweise – ich geb’ den Tieren keinen schädlichen Müll zu fressen.
Die Enten verhungern schließlich nicht, weil man sie nicht füttert. Die sterben, weil man sie füttert. Du kannst mir nicht erzählen, das du den verlinkten Text da oben gelesen hast – so schwer ist das doch nicht zu verstehen. Das hat auch nix mit dem “heutigen Tierschutz” zu tun, de war schon immer so. Was du betreibst ist kein Tierschutz, das ist Tierquälerei – nix weiter. Stehst am See und freust dich, wenn sich die Enten am Brot vergiften und die Fische ersticken, bombe!
13. Juni 2011 um 15:30
@Holsten: Leute wie du greifen in die natürlichen Vorgänge ein.
Die Tiere vermehren sich mehr als es gut sein kann
Nicht nur das die Wasservögel und das Gewässer – und somit alle Lebewesen in dem Biotop – Schaden nehmen, fütterst du auch noch Mäuse und Ratten die sich über das Nahrungsangebot freuen.
Denk mal darüber nach
4. August 2011 um 12:52
Tja, und wieder eine weitere Diskussion zum Thema Tierschutz, angefüllt mit gutgemeinten Ratschlägen, die man mal irgendwo zufällig aufgeschnappt hat.
Zitat “provinzblogger”: Die sterben, weil man sie füttert.
Zitat “Anglerundnaturliebhaber”: Die Tiere vermehren sich mehr als gut sein kann.
Ja, was denn nun. Sterben oder vermehren. Immer wieder erstaunlich, dass sich Enten trotz angeblichen giftigen Brotkonsums, inklusive Koliken, Leberschäden, Mangelerscheinungen, umgekippter, toter Gewässer doch noch jahrelang explosionsartig vermehren können. Nicht falsch verstehen; ich stehe dem Tierschutz positiv gegenüber, aber sich widersprechende Argumente helfen der Sache nicht weiter und hinterlassen leider nur den Eindruck, engagierte Tierschützer seien ein wirr daherredender, ideologisch verblendeter Haufen.
4. August 2011 um 17:07
So Leute, ihr schaltet euer Gehirn ein und ich die Kommentare ab.