Über den Dächern von Augsburg strahlt es grün, wie Martin schon vor ein paar Wochen in seinem Blog verkündete. Damals hatte er sich der WiFi-Community Fon angeschlossen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, möglichst flächendeckend Hotspots für Internetzugänge anzubieten (weitere Infos hier).

Gestern bekam ich endlich nach 6 Wochen meinen bestellten, damals noch kostenlosen, Fon-Router. “Die Installation war total simpel” meinte Martin damals. Von wegen! Das einzig Einfache war bei mir das Auspacken.

Fon-Hotspot


Schon das Aufstellen bereitete mir erhebliche Probleme, da mein DSL-Modem tief in den Eingeweiden eines Kleiderschrankes verborgen liegt. Somit musste ich erstmal den gesamten Inhalt umschichten. In dieser Zeit war der Flur nicht begehbar. Durchgeschwitzt habe ich dann nach einer halben Stunde die Kabel ziehen können.

Der erste Testlauf ging gleich in die Hose: Verbindung besteht, nur WLAN funkt nicht. Das Handbuch, besser die Broschüre, war mir keine Hilfe. Bei Problemen solle man sich an den Support wenden, der ist aber bekanntermaßen kaum zu erreichen. Geholfen hat mir letztlich ein inoffizielles Fon-Forum. Dank dessen Hilfe und einigem Umstecken blinkte dann aber auch die letzte LED grün, also Bahn frei für Fon!

Doch wieder wurde ich ausgebremst: Irgendwie funkt nur das passwortgeschützte private WLAN, aber nicht das Öffentliche. Die alte Arbeitstechnik „Forum gucken, Stecker ziehen und wieder einstecken“ half auch hier tadellos. Zwar geht jetzt das private Netzwerk nicht mehr, aber das Öffentliche funktioniert ohne Probleme und darum geht’s ja schließlich bei Fon.

Somit leuchtet jetzt mein Fon-Standort in einem schönem Grün. Ob jemand auf den Hotspot zugreifen kann, wird sich ja zeigen. Ich konkurriere hier im Haus nämlich mit einem offenem Privat-WLAN. Der Besitzer oder die Besitzerin halten es anscheinend nicht für nötig, ihr Netzwerk zu schützen.

Aber egal, ich bin Fonero. Bin gespannt, wie sich die ganze Geschichte noch entwickelt. Gekostet hat es mich ja nichts, außer ein wenig Nerven und zwei Stunden meines kostbaren Lebens…

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