26.
Juni
2009

by thopre
So ein Fahrradschloss ist schon etwas sehr Feines, hält es doch hinterlistige Langfinger davon ab, des Radlers treuen Drahtesel zu stibitzen.
Ein dickes, robustes Schloss zeigt schon von weiten: “Hier ist nichts zu holen Gringo!” Genau so eins hatte ich bisher auch im Einsatz, um mein kleines Radl zu beschützen.
Dumm nur, wenn sich der Beschützer gegen einen wendet. Genau das tat mein Schloss nämlich heute – es ging einfach nicht mehr auf! Genauer wäre wohl: Es GEHT nicht mehr auf. Bis jetzt habe ich nämlich nicht geschafft es zu öffnen.
So hängt er da nun, der silberne Schlauch und legt das zarte Gestell meines geliebten Rades fest in Ketten.
Ärgerlicherweise weiß ich nicht mal, warum das teure Schloss sich nicht mehr öffnen möchte. Von hier auf jetzt verweigert es sich mir und meinem Bedürfnis Rad zu fahren. Der Schlüssel lässt sich nicht mehr richtig reinstecken und drehen schon gar nicht.
Jetzt hilft wohl nur noch eine Eisensäge oder – die Männer-Methode – ein Winkelschleifer.
Dumm ist allerdings, dass ich dann noch ein neues Schloss brauche, diesmal aber eins, das mich am Ende nicht verrät …

26. Juni 2009 um 22:41
Wir haben neulich auch mein Schloss in München geknackt. Da kam “spontan” ein hilfsbereiter ausländischer Mitbürger vorbei und fragte: “Kann ich helfen?” Wir Mädels: “Gerne doch!” Immerhin ist so nen Schloss echt hartnäckig. Aber trotzdem komischer Zufall. Und erschütternd zugleich: Was, wenn wir das Fahrrad hätten klauen wollen? Naja, lieber nicht dran denken.
Viele Grüße,
Sandra
27. Juni 2009 um 18:52
Genau das hab ich mir auch gedacht, als ich das Fahrrad abgeschlossen durch die Stadt geschleift habe – es interessiert tatsächlich überhaupt niemanden
Im übrigen ist mein Keller-Vorhängeschloss auch kaputt gegangen, irgendwie ist gerade keine gute Zeit für Schlösser
13. Juli 2009 um 13:49
Ganz einfacher Trick: Kneifzange nehmen, damit das Schloß greifen und mitn Hammer draufhauen. Dann isset auf. Easy going…
13. Juli 2009 um 14:34
Natürlich musst du die Zange dabei auf nen harten Untergrund, wie nen Stein legen…