Trotz Anlaufschwierigkeiten (der übliche Stau nach München) bin ich gut angekommen in Peking. Vom Rollfeld tuckerte das Flugzeug in stolzen 20 Minuten zum neuen, wirklich atemberaubenden Terminal 3. Da ging alles wahnsinnig schnell: Es gibt keine Health Declaration mehr, auf denen musste man früher immer seinen Wehwechen eintragen. Jetzt stehen da Thermo-Kameras die Temperatur der Reisenden erfassen und so schon auf den ersten Blick offenbaren, ob da heiße Passagiere im Anflug sind. Zollabfertigung gibt’s irgendwie auch nicht mehr, wahrscheinlich soll Papier gespart werden, nur die Einreisekarte gibt es noch und die ist auch recht einfach gestaltet inzwischen – so sieht also das prä-olympische China aus.

Leider lachte die Sonne nicht wirklich, das ist dann wohl die berühmte Pekinger Dunstglocke. Den berühmten Pekinger Stau durfte ich dagegen noch nicht kennenlernen, da hatte ich wohl eine günstige Zeit erwischt. Zudem liegt mein Appartement zwischen dem vierten und fünften Ring der Stadt, also etwas außerhalb. Schön sieht’s trotzdem aus hier. Fotos werden noch folgen, wenn ich einigermaßen auf dem Damm bin. Ich bin im Moment einfach nur Müde, da 28 Stunden wach.

Ich bin jedenfalls sicher gelandet!

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