Livealben sind schon etwas Tolles, vor allem, wenn es sich um Künstler handelt, die sich auch Live noch gut anhören. Green Days “Bullet in a Bible” ist wieder einmal so ein Livealbum (inklusive DVD).
Zum Nikolaus von der Angebeteten geschenkt bekommen und inzwischen eingehört, bestätigt sich, dass Green Day einfach zu den Besten Live-Bands gehören, die ich kenne. Mit welcher Wucht sie die Massen mitziehen ist schon beachtlich. War es mir noch vergönnt diese grandiose Band auf Live 8 mitzuerleben, ist das Konzert der Jungs in Milton Keynes in England natürlich an mir vorübergegangen. Aber dafür gibt’s ja die CD/DVD.
Beim Hören fällt mir jedoch mal wieder auf, welch seltsame Phänomene beim Livekonzert stattfinden. Denn kaum nennt der/die Künstler/in den Namen des Dorfes, der Stadt, des Landes, rastet das versammelte Publikum aus. Wenn Billie Joe meint, das England nun das offizielle Zuhause der Band ist, überschlagen sich die britischen Fans natürlich. Dabei weiß doch jeder halbwegs intelligente Zuschauer, dass solche Sprüche auf die jeweilige Location angepasst werden.
Aber alle die schon auf einem Livekonzert waren, wissen natürlich auch, rockt eine Band die Scheiße, wie es Green Day tut, schreist du dir bei jedem Quark der da verzapft wird die Lunge aus dem Leib. Du würdest ihnen sogar zujubeln, wenn sich dich als American Idiot beschimpfen würden. Sollte ich also Green Day demnächst in einem Konzert genießen dürfen, dann werde ich genauso Grölen, wenn Billie Joe meint: Heeeellloooo Germanyyyy!!
Kauft euch das Album oder lasst es euch schenken�

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