13.
Juni
2009
Der heutige Spaziergang mit Tochter und Anhang ließ mich trotz des schönen Wetters mit einem Rätsel zurück.
Im alten Stadtgraben am Roten Tor gibt es nicht nur den entspannenden Kräutergarten und sonnige Wiesen, auf denen sich heute halb nackte Augsburger herumwälzten, sondern auch Mülltonnen.
Im Speziellen meine ich allerdings nur eine bestimmte Mülltonne, eine an der ich heute das hier entdeckte:

Eine Geschichte, genauer gesagt ein winziger Teil einer Geschichte, fein säuberlich auf eine Mülltonne geklebt. Was soll das denn sein?
Meine Neugierde ist geweckt. Hochkant steht geschrieben: “dreamcity – Stadtmärchen – Eine Initiative der Hochschule Augsburg”. Geholfen hat mir diese Information allerdings nicht, denn Google spuckt bei diesen Suchparametern nichts von Belang aus. Auch die FH, die mit Hochschule Augsburg wohl gemeint sein wird, bietet keine Infos dazu im Internet an – und jetzt bin ich frustriert.
Warum klebt jemand eine Geschichte auf eine Mülltonne, schreibt zusätzlich noch etwas von einer Initiative drauf und veröffentlicht dann gar nichts dazu im Internet?! Soll das etwa eine komplette Offline-Aktion sein – das wäre ja verschenktes Potenzial!
Wenn mich also mal jemand aufklären könnte, wäre ich sehr dankbar – kann doch nicht sein, dass ich nach einem so entspannenden Spaziergang mit einem ungelösten Rätsel leben muss!

14. Juni 2009 um 12:10
mit Tochter und Anhang, sehr nett ausgedrückt;-)
14. Juni 2009 um 12:51
Das ist die FH.. deren Online-Kompetenzen sind schon seit Jahren – ich sag mal milde – unterentwickelt. Leider stimmt auch das Marketing im Offlinebereich nicht. Ich hab als Verfolger diverser Streetartprojekte im Raum rund um die FH (war ja direkt vor meiner alten WG) sicher 5 oder 6 solcher Projekte gesehen, die alle früher oder später untergegangen sind. LEIDER! Dabei wäre das sicher etwas, was diverse Andere auch unterstützn würden. Ich denk da so an n Paar Leute der Textakademie…
14. Juni 2009 um 12:58
Sorry aber das ist dochmal richtig geile Kommunikationsgurillia. Du siehst es, machst dir Gedanken und schreibst darüber. Schon haben Sie Aufmerksamkeit. Man sowas ist geil…
14. Juni 2009 um 15:35
Geil wäre es, wenn man tatsächlich auch erfahren würde, ob es noch mehr davon gibt. Im Moment mache ich mir nämlich keine Gedanken über den Inhalt des Textes, als vielmehr über das Projekt an sich.
Wäre ziemlich nett, durch die Stadt zu ziehen und eine Geschichte zu verfolgen, dann würde ich auch über den Inhalt nachdenken.
So hab ich einen Zettel gesehen, mit einem Teil einer Geschichte und irreführenden Infos.
Das ist Schade, an der Uni werden Projekte z.B. sehr gern offensiv beworben, um wie Jan schon sagte, noch weitere Leute für so ein Projekt zu begeistern. Getreu dem Motto: Tue Gutes und sprich darüber.
Aber hier wurde leider sehr gutes Potential – und das hatt es, da bin ich mit dir einer Meinung Felix – verschenkt.
14. Juni 2009 um 17:13
Ja wahrscheinlich. So ne Art Schnitzeljagt wäre doch cool. Also ganz viele Kapitel einer Geschichte an verschiedenen Orten in einer Stadt auskleben und dann am Ende des Kapitels immer einen Tipp geben wo es weitergeht. Mensch das wäre auch mal was für Celle und seine Kurzgeschichten.
Obwohl der ist grad in na Schreibblockade glaub ich…
14. Juni 2009 um 19:12
Schreibblockaden sind gehen wohl gerade um in der Bloggosphäre
Aber so eine Art von Schnitzseljagt könnte ich mir hier in good ol’ Augsburg gut vorstellen. Die Stadt hier ist voll von Geschichten, könnte man mit überall hingeklebten Geschichten irgendwie auch ganz gut visualisieren
Man da hab ich ja mal wieder ne richtig gute Idee, wem kann ich das jetzt vorschlagen hier in Augsburg?
14. Juni 2009 um 22:21
Nicht vorschlagen Buzze! Selbst machen. Mensch, da kann man richtig zum Künstler werden.