26.
Januar
2009
Wieder mal so ein einschneidendes Erlebnis, dass Hausbesitzern immer fremd bleiben wird: Beim schlaftrunkenen nächtlichen Toilettenbesuch hört man – neben dem eigenen Dahinplätschern – vom Bad der Nachbarwohnung das vertraute Klimpern des Toilettenpapierhalters.
Vereint nicht unbedingt im Geiste, aber zumindest physisch in der Tätigkeit des Wasserlassens sitzt man da und beginnt zu grübeln: Wie kann es sein, dass von 6 Milliarden Menschen auf der Welt ausgerechnet mein Nachbar genau zur selben unwahrscheinlichen nächtlichen Stunde auf das noch stillere Örtchen muss?
Unheimlich. Mal sehen, ob ich jetzt wieder ohne weiters einschlafen kann…

26. Januar 2009 um 07:56
Na, besser als reines Wasserplätschern aus der Nachbarwohnung zu hören, und dann zu wissen, der Nachbar ist im Urlaub
26. Januar 2009 um 12:23
Ja das stimmt natürlich, auch so ein Erlebnis, dass man nur in einem Mietshaus haben wird
26. Januar 2009 um 16:15
Es werden ja hoffentlich noch ein paar mehr Menschen zur gleichen Zeit auf dem Töpfchen sitzen
Diese Vorstellung ist aber schon irgendwie, ich weiß nicht, interessant.
26. Januar 2009 um 22:18
Mich schockt viel mehr, dass Du scheinbar bereits in dem jungen Alter die Nächte über raus musst zum Wasser lassen.