Der Frühling ist endlich da, es ist warm und sonnig, die Kinder spielen in der Sonne, die Röcke werden wieder kürzer und das Sommersemester geht wieder los. Also wird es Zeit ein sonntägliches Ritual wiederzubeleben – das Fußballspielen am Roten Tor.

Eine stets gut gelaunte Truppe Studenten aus meist 12, mehr- oder minderbegabten Fußballern, trifft sich hier, um den gepflegten Rasensport zu frönen. Bei gutem, wie bei schlechtem Wetter, was wir heute auch wieder alle erleben durften. Mitten im Spiel gab’s nen kleinen Wolkenbruch. Der Ball rollte danach nicht mehr so gut, vielleicht lag’s ja an den vielen Pfützen.

Der Spielfreude und –kultur konnte dies natürlich schaden, gut gelaunt spielte wir uns durch den Matsch und spritzen uns Schlamm ins Gesicht. Leider war es mir, wie so oft, nicht vergönnt ein Tor zu schießen. Aber ich hab denk ich ganz gut gespielt, was mir meine Muskeln grade deutlich sagen. Das Endergebnis weiß ich leider nicht, aber das ist auch nicht so wichtig. Der Spaß zählt und den gab’s heut.

Nächsten Sonntag geht’s wieder zum Roten-Tor-Bolzplatz. Mal sehen, wie lange das noch möglich ist. Heut wollten uns schon ein paar kleine Halbstarke vom Platz verscheuen, weil wir deutlich über dem Alter von 6-18 Jahren liegen, die das Bolzplatzschild vorschreiben. Schön, wenn sich Kinder schon wie deutsche Rentner verhalten.

Jetzt fehlt nur noch ein schöner Biergartenbesuch, dann ist das Sommerwochenende wieder komplett. Ja, es lässt sich gut leben in der Provinz muss ich ich doch immer wieder sagen.

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