18.
März
2009
Seit Jahren hab ich Probleme hier in Augsburg beim Bäcker ein paar schöne kleine Brötchen zu bekommen. Jedesmal wenn ich welche bestelle, kommt die typisch-augsburgerische Antwort: “Des heißt Semmel – Se-mmmmm-el.”
Kleinlaut und belehrt wie ein Schuljunge bestellt man dann halt ein paar Semmeln und als Entschuldigung eine Brezen.
Doch just am heutigen Tage bekam ich endlich die Bestätigung dafür, dass ich mit meinen Brötchen gar nicht so falsch gelegen haben kann. Beim Supermarkt um die Ecke kaufte ich ein 10er-Pack Semmeln und als ich den Kassenbon in der Hand hielt traute ich meinen Augen nicht, da stand schwarz auf weiß das hier:

Was soll ich sagen?! Es heißt nicht nur Se-mmmm-eeel, sondern auch Brööööt-cheeeeen. Das nächste mal wedel ich einfach mit dem Kassenbon vor der Bäckerin herum, sollte sie mir das nicht glauben

18. März 2009 um 16:15
Das Schlimme ist für mich nicht, dass es “Semmel” heißt – daran kann man sich gewöhnen. Aber für die meisten Schwaben heißt es auch noch “der Semmel” – da geh ich jedes Mal in die Luft
18. März 2009 um 18:33
18. März 2009 um 18:46
Wenn im Großraum Stuttgart (Schwaben^2) eine Semmel oder Brötchen bestellt wird man nur doof angeschaut weil’s dort keiner kennt. Dort gibts nur Wecken. Ich hab ewig gebraucht bis ich mich zusammenreißen konnte um Wecken zu bestellen. Gottseidank kam ich dann nach Augsburg und bislang hab ich immer alles bekommen was ich wollt.
Mir fällt auch grad ein das beim hießigen Lechbäck Semmel und Brötchen käuflich zu erwerben sind. Die einen mit und die anderen ohne Körner.
23. März 2009 um 11:14
LKW halt ^^
(LeberKasWeggla)
5. Mai 2009 um 22:29
Ja das mit der Boulette verstehen die da auch nicht und bestelle bloß keinen Pfandkuchen da. Du bekommst was kannst anderes…
3. September 2010 um 17:26
oder schrippen? so so oder so sind doch nur teig teilchen.