13.
Juni
2007
War ja eigentlich klar, wenn ich mir mal einen Vormittag vom Praktikum frei nehme, um meine BA-Arbeit mal offiziell in die Wege zu leiten, klappt das natürlich nicht auf normalem Wege. Wie ich mich erst durch Bastie erinnerte, war ja heute der große Streiktag an der Universität.
Ab 8 Uhr sollte es nach Angaben des Aktionsbündnisses losgehen, also brach ich etwas früher zur Uni auf. Dort angekommen stand ich aber buchstäblich vor verschlossenen Türen. In einer Nacht- und Nebelaktion hatten die Aktivisten mit Stühlen und Vorhängeschlössern viele Eingänge verrammelt.
Ich muss gestehen, war ich bisher doch Sympathisant der Aktionen, war ich heute durchaus etwas angepisst. Schließlich kann ich mir nicht jeden Tag frei nehmen. Aber irgendwie ging’s an manchen Stellen in die Uni und tatsächlich waren auch die ganzen Verwaltungsfachangestellten vor Ort anzutreffen.
Am Ende war die Mission erfüllt, meine BA-Arbeit angemeldet und ich im nächsten Zug nach München. Jetzt interessiert mich eigentlich nur noch, wie viele Studierende am Nachmittag auf den Rathausplatz demonstriert haben.

13. Juni 2007 um 21:49
Der WebCam glaubend waren es doch ne ganze ganze Menge. Ich hatte es mit runtergeladen.
Wer weiß vielleicht liegen noch welche auf’m Pflaster rum
13. Juni 2007 um 23:19
Es waren über 2000 Leute dort und die Demo dauerte von 15-18 Uhr, inklusive Sitzblockade am Königsplatz. Zusätzlich zu den Studenten der Uni Augsburg haben auch Münchener Studenten und Schüler mit demonstriert.
13. Juni 2007 um 23:40
Man man, und ich war schön malochen in München und in Augsburg geht der Punk ab.
14. Juni 2007 um 22:23
jo hätten wir paar steine werfen können
20. Juni 2007 um 19:08
Tja, man sollte schon beim Aktionsbündniss mitmachen und nicht nur sympathisieren. Macht eh mehr Spaß zu blockieren als irgendwo in München rumzuhängen.
Wo liegt eigentlich München? Muss irgendwo in der Provinz sein ne?
20. Juni 2007 um 22:32
Sicherlich ist München Provinz, allerdings steh ich da in Lohn und Brot. Arbeit geht vor, sollte ein Linker doch verstehen