Alle Beiträge mit dem Tag: Alltagsfragen


Mal eine ganz profane Frage, die mir gerade vorhin in den Sinn kam, als ich in der Badewanne meine schmerzenden Waden mit wohltuender Wärme behandelte: Kann es sein, dass der Badeschaum durch irgendwelche Wunder der Technik inzwischen länger schön schaumig bleibt?

Ich kann mich entsinnen, dass früher als ich noch wesentlich weniger Hautoberfläche, aber mindestens genauso viel Dreck auf der Haut hatte wie heute, der Schaum schon nach kurzer Zeit weg und das Wasser milchig und sandig war. Das Wasser ist zwar immer noch dreckig, aber ich seh es nicht mehr, weil der Schaum mir ja die Sicht verdeckt. Ich finde das hervorragend muss ich sagen! Da sehen wir doch wieder, in welch goldenen Zeiten wir leben.

Übrigens stand heute das Wasser nur vor Dreck, weil ich mich ganz bewusst und mutwillig auf dem Fußballplatz in Selbigen geworfen habe. Nicht dass jemand denkt, ich sei ein Ferkel! Und dekadent bin ich auch nicht! Ich bade äußerst selten. Normalerweise dusche ich, wie es sich für einen umweltbewussten Bürger gehört.

Nachdem ich die obligatorischen Klarstellungen geleistet habe, mach ich mal die Wanne sauber, da ist nämlich immer noch Schaum drin…

…so hieß eine Kategorie, die ich in meinen alten Blog zu pflegen versuchte. Am 23.10.2004 erschien der Artikel als zweiter Eintrag in meinen Blog, also nicht wundern beim lesen. Wer mich auf das Thema brachte, ist mir nicht bekannt. Meine Erinnerung an diese Zeit ist eh nur sehr vage. Geht aber nicht nur mir so mit der Erinnerung soweit ich weiß. Nun aber genug palavert, wenden wir uns dem Thema zu.

Wörter die nicht mal Wikipedia kennt…
Wurde mir doch just in diesem Moment ein Problem vorgetragen. Jemand hatte sich zu weit hineingewagt, in den nebulösen Sumpf der deutschen Sprache. Nun sitzt er dort fest und weiß nicht mehr weiter, aber keine Angst, es gibt Hilfe.

Soweit der Einstieg in diese neue Themen-Kategorie meines Blogs. Was genauer besehen sogar die erste Kategorie darstellt. Also eine kurze Pause für eine Zelebration!

Gut wenden wir uns dem Problem zu, einem Wort aus der Kategorie: was will man uns damit sagen.

Was bedeutet Überfallhose?

Mh? Was ist das? Einerseits können wir jetzt mutmaßen, dass es wohl eine Hose ist, die häufiger bei Überfällen getragen wird. Also eine Hose die der Räuber von Welt in einen der zahlreichen Robbery-Shops erwerben kann und die ihn als ausgewiesenen Profi seines Fachs ausweist. Auf der anderen Seite gibt es da noch die etwas unwahrscheinlichere Möglichkeit, dass es sich hierbei um eine besondere Gattung der Hosen handelt, die in ihrer wilden Jugend wohl häufiger auf Raubzüge gehen und (H)armlose Shirts und Pullover überfallen.

Da mich keine dieser beiden Theorien, so durchdacht und schlüssig sie auch waren, überzeugten, musste ich mich doch wieder an eine der großen Institutionen der deutschen Sprache wenden: Wahrigs Deutschem Wörterbuch

‘Über|fall|ho|se, ‘Ü|ber|fall|ho|se bis zu den Knöcheln od. über die Knie reichende Hose, deren Beine so lang u. weit sind, dass sie noch etwas über den fest anliegenden Bund fallen.

Naja, so langweilig kann die Wirklichkeit sein.

Warum krame ich nun so einen alten Artikel wieder aus dem Datenklo? Weil er nicht mehr stimmt, seit Oktober 2005 wird die Überfallhose nämlich bei Wikipedia gelistet. Heute fiel’s mir aber erst auf und wer bin ich, dass ich unwahre Behauptungen über Wikipedia verbreiten darf?! Als wäre das nicht genug, reiche ich noch ein kleines Bild von einer Überfallhose nach, einfach mal hier klicken.

Sie sind überall, in Bussen, Bahnen, in den Fußgängerzonen sogar in Hörsälen treiben sie ihr Unwesen. Selbst früher, in einer Zeit, in der noch alles besser war und es keine digitale Musik gab, waren sie schon unterwegs. Damals allerdings noch analog, mit Walkmans, heut sind es dann schon MP3-Player. Das Phänomen allerdings hat sich seit den Tagen des seeligen Walkmans kaum verändert.

Sicher die Frisuren sind anders, die Klamotten auch, aber das was sie tun, ist gleich geblieben – sie hören Musik über Kopfhörer und singen mit. Die Mitsinger, so wollen wir sie an dieser Stelle mal betiteln, zeichnen sich aber nicht durch großes Talent und eine schöne Singstimme aus. Dass was sie anders macht, ist die Art wie sie singen: bruchstückhaft, abgehackt und in einer variablen Lautstärke.

Daaa……..meeeee…..SSOOOOO, seeeeeee……nuuuuuuuuur…. . So in etwa hört sich das dann an. Ein kulturelles Kuriosum, das bei ganz normalen Menschen auftreten kann, auch bei dir und mir.
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Wie heißt es doch so schön?

Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen.

Wer sich jetzt fragt, wo er denn die geliehen Erde wieder abgeben soll, der wendet sich nach Neuhof bei Zossen in Brandenburg. Da ist die Annahmestelle, wie ich herausgefunden habe. Die Leihfristen für jeden Einzelnen stehen da leider nicht. Ist doch aber schon gut zu wissen, wo sie hin muss.

Wo liegt Brasilien? Diese Frage stellen sich in letzter Zeit recht viele Leute, wie ich festgestellt habe. Gibt man die Frage bei Google ein, steht mein Beitrag Wo liegt Brasilien? ganz oben in der Trefferliste.

Das Problem ist, mein damaliger Beitrag beantwortet die Frage jedoch nicht. Ich gebe es an dieser Stelle ohne Umschweife zu – ich habe hier natürlich meinen Bildungsauftrag versäumt. Anstatt ganz klar auf die Frage einzugehen, fabuliere ich über Fußball! So kann ich das nicht stehen lassen. Hier also die einzig wahre Antwort auf die Frage, wo sich Brasilien versteckt hält.

Brasilien liegt erstmal nicht hier in Europa, sondern auf einen anderen Kontinent. Der wird allgemein Südamerika genannt und wie der Name schon sagt, dürfen die Staaten dieses Kontinents nicht in der Nordamerikanischen Hockeyliga (NHL) spielen. Das wollen die auch gar nicht, die spielen nämlich viel lieber Fußball, was aber im Moment gar nicht wichtig, denn die Frage lautet ja: Wo liegt Brasilien?

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Sicherlich ein Thema, das schon häufig zu ausschweifenden Diskussionen eingeladen hat. Ein heißes Eisen, wie man so schön sagt. Nicht mal mit dem besten Freund geht man da gerne gemeinschaftlich pinkeln. Was draußen in freier Wildbahn kein Problem ist, nämlich einfach zusammen mal zu nem Busch gehen und es laufen lassen, ist in der “sterilen” Atmosphäre einer Herrentoilette schon ein Problem. Zum Thema “Steril” kommen wir noch im besonderen.

Nehmen wir einfach mal eine alltägliche Situation:

Zwei Durchschnittsmänner, nennen wir sie Erik und Nico, gehen auf eine normal ausgestattete Herrentoilette, gerne auch als Klo oder Scheißhaus tituliert. Beide haben das dringende Bedürfnis ihr grade in sich geschüttetes Bier in einem Schwall wieder von sich zu geben. Kommen wir nun zur ersten Selektion. Erik, der als Erster die Toilette betrat, stellt sich an ein Urinal seiner Wahl, meist in der hinteren Ecke des Raumes und beginnt den eigentlichen Prozess des Wasserlassens. Nico, der leider das Pech hatte nach Erik in den Raum gekommen zu sein, steht nur vor einer elementaren Wahl, wo soll er jetzt pinkeln? Die naheliegendste Lösung, ins Urinal direkt neben Erik, wird mit fast 100-prozentiger Sicherheit nicht gewählt. Stattdessen nimmt er lieber das Urinal, was am weitesten entfern von Erik liegt oder gleich eine der lieblichen Toilettenboxen, die ihm ungestörte Atmosphäre bietet.

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Endlich hab ich eine Plattform gefunden, wo ich eine Antwort auf meine Frage finden kann, warum auf meinen Keks:
“Hergestellt in einem Betrieb, in dem auch Ei verwendet wird.”
stand.
Mit LycosIQ wurden meine verzweifelten Hilfeschreie nun endlich erhört.
Hier kann nun der dümmliche Internet-User (ich) einfach eine Frage einstellen und selbsternannte oder auch anerkannte Experten antworten dann darauf.
Ich dümmlicher Internet-User bin gleichzeitig aber auch Experte für etwas und kann anderen Dummen damit helfen. So weit die Theorie.
Nachdem ich es also geschafft hab, mich bei diesem Dienst anzumelden (mit Firefox kam ich da irgendwie nicht so ganz zurande, ein Hoch auf den Internet Explorer!) hab ich sogleich meine Frage gestellt.

Das Ganze kann hier nachgelesen werden um 22:31 Uhr wurde die Frage eingestellt,

Dr-XP meinte schon um 22.36 Uhr:

Hinweis für Allergiker.
Mann kann auch ohne Ei (Eiweiß) backen.

Ich schrieb grade noch die Erwiderung, dass in dem Keks ja kein Ei sei, da legte Cutiespice nach (22.39 Uhr):

Ja weil da evtl. noch Spuren von enthalten sein können…

8 Minuten um eine Frage zu lösen, die mir schon Wochen auf der Seele brennt!
Also wollen sich die schlampigen Hersteller nur schon von vornherein entschuldigen, falls ein Allergiker an ihren Keksen sterben sollte!

Danke LycosIQ! Danke Dr-XP und Cutiespice!

Hier gehts um Fußball, die Antwort auf die Frage Wo liegt Brasilien? gibts hier!

Also ich versteh es einfach nicht. Ronaldinho ist Europas Fußballer des Jahres. Ein Brasilianer also. Die Welt ist klein, Brasilien liegt aber soweit ich weiß nicht in Europa. Diese Veranstaltung sollte besser Preisverleihung für den besten in Europa spielenden Fußballer heißen. Gut klingt etwas sperrig aber bringt es besser auf den Punkt. Nicht das unsere Jugend noch auf die Idee kommt Brasilien liegt neben Spanien, weil Ronaldinho ja Europas Fußballer des Jahres ist.

EFdJ, wie ich es jetzt mal modisch abkürze, ist jedoch nicht die einzige Veranstaltung, die mit seiner Bezeichnung für Verwirrung sorgt.
Wem ist es noch nicht passiert, dass er bei den MTV Musik Awards durcheinander gekommen ist. Irgendwie denkt man, der Mist findet alle 3 Wochen statt. Dabei gibt’s ja die MTV Video Music Awards und die Europe Music Awards. Das “Europe” im Namen bedeutet nur das ein paar Preise an europäische Künstler gehen, die wichtigen Preise werden dann aber irgendwie doch immer an die amerikanischen Musiker verliehen. Also sollte das Ganze besser MTV Musik Awards with some stupid european acts heißen. Würde mich weniger verwirren.

Aber trotzdem begleckwünsche ich natürlich Ronaldinho zur Auszeichnung, der ist einfach klasse. Besser als ich in manchen Dingen, vor allem im Fußball.

Ja, ja ein schlechtes Wortspiel, aber das beschreibt sehr gut, was mich heute beschäftigt.
Ich saß vor kurzem mit meiner Freundin in einem (standesgemäß) exquisiten Restaurant, hatte mir den Wanst vollgeschlagen und genoss den Kaffee danach.
Zum Kaffee wird ja öfter mal ein kleines Gebäck gereicht. Als ich mir das kleine Ding so ansah, fiel mir ein Satz auf der Rückseite auf:
Hergestellt in einem Betrieb, in dem auch Ei verwendet wird.
In Zeiten der Vogelgrippe, in der ja schon allein durch das Einschalten des Fernsehens Ansteckungsgefahr besteht, hab ich den Keks natürlich nicht geöffnet.
Ich frag mich jetzt nur, was das heißen soll. Ei ist in dem Keks ja nicht drin, laut Zutatenliste. Soll der Satz jetzt heißen, es könnte aus Versehen ein Ei in den Teig gefallen sein? Oder ein Kücken. Oder Schale?
Diese Frage beschäftigt mich jetzt, ich werde mal den Aiman von Galileo Fragen. Seit dem großartigen Event mit dem Eggsperiment, sollte der ja alles über Eier wissen.

Einen kleinen Besuch auf der Galileo-Seite später…

Aus dem Galileo-Forum:

Ich habe die Dokomentation angeschauen �ber den versuch mit dem Bandwurm und wollte es jetzt selbst ausprobieren und sehen ob es auch be mir geht.Wie komme ich an einen rann?

Chrisi4ever

Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich da mit meiner Frage gut aufgehoben bin…

Inzwischen konnte die Frage beantwortet werden!