02.
März
2007
Es gibt Dinge im Leben, die sind einfach logisch und egal, was man für Argumente ins Feld führt, es bleibt doch logisch und richtig. Eine solche Sache ist das schon oft geforderte Tempolimit auf deutschen Autobahnen.
Es gibt eigentlich keinen wirklichen Grund, dass wir ein solches noch nicht eingeführt haben, trotzdem werden bei den unzähligen Diskussionen immer wieder neue Argumente gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung.
In der aktuellen ADAC-Motorwelt stehen wieder einige solcher hanebüchenen Argumente. Das Dämlichste: Durch Tempolimits würden nicht nur „die individuelle Mobilität, die wirtschaftliche Entwicklung und der Wohlstand in Deutschland“ zum erliegen kommen, sondern auch „eine der wichtigsten Industrien in Deutschland: die Automobilindustrie.“
Entschuldigung, aber wenn die deutschen Autohersteller zu blöd sind konkurrenzfähige Autos zu bauen, die nicht 20 Liter Sprit auf 100 km verbrauchen, dann sind sie selber schuld. Wenn die japanischen Hersteller es schaffen die sparsame Hybrid-Technologie erfolgreich voranzubringen und selbst die französische Automobilindustrie brummt, trotz Tempolimit auf französischen Straßen, dann machen wir doch irgendetwas falsch. Außerdem fahren BMW und Mercedes doch auch in Ländern mit Tempolimits durch die Gegend, was also soll diese Argumentation?
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