Alle Beiträge mit dem Tag: Chinareise


Der Abflug naht und es fäll schwer Augsburg für so lange Zeit den Rücken zu kehren. Die vielen Freunde, Bekannten und Verwandten, die mir in der letzten Zeit immer wieder zur Seite standen werde ich schon vermissen.

Vor ein paar Stunden, mitten in der Nacht, saß ich noch mit ein paar Freunden im Wittelsbacher Park und später auf dem Rathausplatz und genoß noch mal die angenehme Ruhe in Augsburgs Straßen. Da werd ich dann doch ein wenig wehmütig – aber jetzt liegt eine echt spannende Zeit vor mir!

Bei Atos-Origin gab es übrigens den Startschuss für meinen Blog, der erste Eintrag ist online und viele weitere werden folgen.

Bis hier hin vielen Dank an alle die mich hier im Blog oder im “real life” unterstützt und motiviert haben!

Genau 19,7 Kilo ist mein Koffer jetzt schwer. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass ich ein 20-Kilo-Limit bei meinem Lufthansa-Flug nach Peking haben werde. Aber auch nicht so gut, da ich noch drei Hosen auf dem Wäscheständer habe. Sparen kann ich aber noch an meinem Kulturbeutel, der aus unbekannten Gründen ganze zwei Kilo wiegt.

Aber es gibt auch Positives zu berichten: Mein Equipment ist komplett. Ein nagelneuer Dell-Laptop, der absolut keine Wünsche offen lässt, außer dass er vielleicht zwei Kilo weniger wiegen könnte, eine kleine schicke Panasonic HDD-Video-Camera und eine sehr coole Sony Bridge-Camera.

Das alles bekam ich gestern feierlich in der Stuttgarter Niederlassung von Atos Origin übergeben inklusive einer Einweisung in das CMS der Atos-Origin-Webseite. Demnach kann ich euch auch den Link zum “Blog” präsentieren. Die Anführungsstriche zeigen schon, es ist vom look-and-feel kein echtes Blog. Es gibt keine Permalinks, RSS-Feeds, Trackback-Funktionen und -leider, leider- keine Kommentarfunktion. Das erlaubt das Atos-Origin-CMS einfach nicht. Trotzdem werde ich dort meine Beiträge, Fotos und Videos veröffentlichen. Feedback ist dann aber wie gesagt nur über die dort aufgeführte Mail-Addresse. Ich überlege noch, wie ich dann mit dem Feedback verfahren werde. Wäre ja schade, wenn man schöne Kommentare unter den Tisch fallen lässt oder?

Das Einzige, was jetzt noch fehlt, ist mein Reisepass, der ist von seinem Ausflug zur Visa-Stelle noch nicht zurückgekommen. Er hat sich aber definitiv für morgen angekündigt – ohne Ausweis brauch ich ja schließlich nicht mal probieren zu fliegen. Wenn das dann morgen alles klappt, bin ich dann tatsächlich reisefertig und kann am Donnerstag unbeschwingt und gelassen in den Flieger steigen. Nach den üblichen todlangweiligen 10 Stunden Flug werde ich dann endlich den versmokten Pekinger Himmel erblicken.

Bei dem ganzen Stress in den letzten Wochen kann ich echt mal ein bisschen Urlaub gebrauchen ;)

Eigentlich war es ja abgemacht, dass meine Freundin und mein Bruder mich im Laufe meines Beijing-Aufenthalts besuchen kommen. Dank der etwas seltsamen neuen Bestimmungen für die Erteilung eines Visas für die VR China bin ich aber inzwischen nur verwirrt und weiß nicht so ganz wie das ganze nun Umgesetzt werden soll.

War es bis vor kurzen noch “relativ” einfach ein Visum zu bekommen (nach München fahren, Formular und Reisepass abgeben und zwei Tage wieder abholen), ist es nun irgendwie sehr verzwickt.
Werden z.B. Privatpersonen -also ich- besucht, werden ab sofort folgende Dokumente zusätzlich benötigt:

  • Kopie vom Original-Flugticket (auch E-Ticket möglich)
  • Einladung der in China polizeilich angemeldeten Person
  • Kopie der polizeilichen Anmeldung
  • Kopie des Passes / Ausweises des Einladenden
  • Bei Familienangehörigen Kopie des Familienbuches (gleicher Name reicht nicht)

Touristen kommen da noch relativ human weg, die brauchen nur eine Kopie der Flugtickets und eine Bestätigung des Hotels oder der chinesischen Touristikagentur einreichen.

Ich werd mich jetzt von solch dreister Behörden-Gängelei nicht verrückt machen lassen, aber es bedeutet schon wieder einen gehörigen Mehraufwand für einen einfachen Besuch meiner Lieben im Reich der Mitte.

Ich hoffe einfach mal das mein Visa nicht solche großen Probleme macht. Da verlasse ich mich allerdings auf die kompetenten Atos-Origin-Mitarbeiter.

Mein Vorhaben einen kleinen Survival-Beitrag über China zu schreiben, konnte ich bisher leider noch nicht in die Tat umsetzen. Allerdings möchte ich euch dieses kleine Bild nicht vorenthalten, welches mir der Vater meiner Freundin noch aus China nachgereicht hat:

Gut das ich das erst nach unserer Chinareise erhalten habe. Wenn das schon so groß auf einer Bierflasche beworben wird, dann will ich nicht wissen, was sonst noch so in chinesischen Bier herumschwimmt. Die legen das Reinheitsgebot wohl etwas lascher aus als unserer Brauereien.

Mein Tipp: Tsingtao-Bier! Schmeckt gut, ist billig und beruft sich auf alte deutsche Tradition, wurde die Brauerei doch 1903 von deutschen Siedlern in Kiautschou gegründet.

Was, vier Wochen China sind schon um?! So schnell verfliegt die Zeit hier, so viel gibt es noch zu sehen. Heut gegen 20 Uhr Ortszeit machen wir uns von Suzhou auf nach Shanghai, wo wir gegen 0.15 Uhr mit dem Flugzeug Richtung Heimat aufbrechen werden.

Der nächste Beitrag wird also schon aus Deutschland geschrieben werden. Nicht nur das, er wird wohl auch aus unserer neuen WG erscheinen, also herrscht jetzt ein paar Tage funkstille.

Ich möchte mich aber trotzdem bei allen bedanken, die unsere Reise vom Blog aus begleitet und mit ihren Kommentaren das Heimweh ein wenig erträglicher gemacht haben. Ich denke es wird noch eine kleine Nachlese zur Reise geben.

Wir sehen uns also in ein paar Tagen.

Fast zwei Wochen hier verbracht und fast gar nichts dazu geschrieben, dabei gibt es so viel zu Suzhou zu schreiben.

Wer China bereisen möchte, der findet hier einen guten Startpunkt, um nicht gleich einen Kulturschock zu erleiden. Shanghai und Beijing sind teilweise sehr westlich, vor allem Shanghai steht New York eigentlich in nichts nach, aber die Städte sind einfach gewaltig und erschlagen kleine Dorfmenschen, die wir Deutschen nun mal sind mit ihrer schieren Größe.

Dann also lieber Suzhou eine chinesische Kleinstadt mit etwa 6 Millionen Einwohnern – schön überschaubar eben. Ich könnte mich etwas aus dem Fenster lehnen und sagen, Suzhou erinnert mich ein wenig an Augsburg. Blicken beide Städte doch auf eine sehr lange Geschichte zurück, beide sind älter als 2000 Jahre. Beide hatten ihre Glanzzeiten im Mittelalter, als bedeutende Handelszentren mit reichem Bürgertum. Beide waren mächtige Textilzentren, wobei Suzhou immer noch die Seidenhauptstadt Chinas ist. Das rege Handeln war der Grund für ein dichtes Kanalnetz in den Städten, weshalb beide immer wieder mit Venedig verglichen werden. Last but not least werden trotz der unterschiedlichen Bevölkerungszahlen spätestens nach 23 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt, es ist dann einfach nichts mehr los auf den sonst so überfüllten Straßen.

Das war’s dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Suzhou ist im Gegensatz zu Augsburg nämlich eine DER Boomstädte Chinas. Gerne geschmückt mit dem Titel „Chinas Silicon Valley“. Hightechfirmen wie Apple oder Logitech haben sich hier angesiedelt und auch viele deutsche Firmen werkeln inzwischen im Suzhou Industrial Park. Der SIP ist eine komplett neue Stadt neben der alten Stadt, für viele Chinesen ist es ein Traum hier zu wohnen. Kein wunder also, dass sich die Einwohnerzahl in den letzten drei Jahren verdoppelt hat.

Dass Suzhou trotzdem nicht völlig überlaufen erscheint, liegt am glücklicherweise erhaltenen Charme der Altstadt. Sicherlich ist vieles bereits abgerissen worden, überall sprießen Hochhäuser in den Himmel, entstehen neue Straßen und Wohn- und Gewerbegebiete. Aber irgendwie gibt es noch sehr viele Ecken, die noch klein, eng, flach, also einfach chinesisch sind. Wie gesagt, die Innenstadt ist weitgehend frei von gewaltigen Hochhäusern und sorgt mit viel Grün an den Straßen trotz Smog für ein angenehmes Stadtbild.
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Ein Monat China neigt sich dem Ende und immer wieder gibts Dinge, die ein ungläubiges Kofpschütteln verursachen. Ein paar Beispiele:

Auto mit Vollausstattung
Das Auto ist ein Statussymbol in China, wie überall auf der Welt. Auch wenn ich inzwischen zu der Überzeugung gekommen bin, dass hier einfach keine Sau Auto fahren kann, will jeder Chinese zumindest ein ordentliches Auto vorweisen können. Es gibt jedoch einige chinesische Vorlieben, die ein Europäer nicht so ganz nachvollziehen kann.
Autos verkaufen sich in China nur mit Lederausstattung, ohne bleibt das Auto wie Blei beim Autohändler liegen. Statt ihre tollen Ledersitze nun auch voller Stolz zu präsentieren, kauft jeder, wirklich JEDER Chinese potthässliche Schonbezüge mit Hündchen, Bienen oder Hasen in Plüschoptik.
Auch die Klimaanlage ist ein Must-Have, benutzt wird sie trotzdem nicht. Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, es wird mit offenen Fenster gefahren. Noch schärfer sind allerdings die spärlichen Cabrio-Besitzer, die fahren grundsätzlich mit geschlossenen Verdeck – egal wie schön das Wetter draußen ist.

Wie man sich bettet…
Beim Schlafen sind Chinesen alles andere als anspruchsvoll, sie brauchen nur eine Fläche auf die sie 60% des Körpers legen können und schon fallen sie in tiefsten Schlaf.Egal ob um sie herum noch Menschen laufen, das Licht an ist oder ob es am Steuer eines Taxis während einer Rotphase ist.

Ich hab schon zwei Bauarbeiter beim Innenausbau eines Ladens auf den Boden schlafen sehen. Richtigerweise lag einer auf einer Rigipsplatte, die wohl etwas weicher war. Ein paar Meter weiter lag dann einer unter einer Fußgängerbrücke mitten im Weg, dass man aufpassen musste, nicht ausversehen über ihn zu stolpern.
So ganz unverständlich ist das allerdings nicht, denn die Betten in China sind unglaublich hart. Bretthart trifft es wohl ganz gut. Egal wie dick die Matratze ausehen mag, sie wird definitv hart sein. Allerdings schläft es sich mit der Zeit trotzdem recht gut auf den Brettern.

Nur mit Anzug
Downtown-Street, eine kleine Amüsiermeile in Suzhou kurz vor 8 Uhr – beste Essenszeit also. Uns zieht es zum Japaner, als mir eine kleine Chinesin entgegenkommt. Ich muss zwei mal hingucken, bevor ich realisiere, dass die Dame einen Schlafanzug und Puschel-Schlappen an hat. Die Expats mit denen ich hier unterwegs bin meinen lapidar: “Da gewöhnt man sich dran, ist doch ganz normal hier.”
Es ist einfach so, wenn ein Chinese im Bett liegt und während des Einschlafens eine zündende Idee hat oder ihm einfällt, dass er noch was besorgen muss, dann springt er aus dem Bett, zieht seine Pantoffeln an und macht sich auf den Weg. Warum erst anziehen, ein Schlafanzug ist ja auch ein Anzug, also irgendwie jedenfalls…

“Jedes Jahr werden in den Städten drei neue Hotels gebaut”, erzählte uns Tashi, unser Guide in Tibet, als wir unser Hotel nicht finden konnten. Selbst er kannte sich nicht immer aus in seinem Land – wie soll es dann erst uns gehen.

Wir fanden z.B. gestern unsere Buslinie nicht, die wir vor kurzem noch genutzt hatten, um aus der Innenstadt Suzhous zu unserem Domizil zu gelangen. Die Linie stand einfach nicht auf dem Plan, den ich vor mir hielt. Wir wussten aber definitv sie war da! Es musste sich um eine neue Linie handeln, die, obwohl der Busplan neu war, nicht eingezeichnet war.

Irgendwie fanden wir auch die Bushaltestelle, an der wir letztens zugestiegen waren und tatsächlich kam auch unser Bus – was für ein Glück! Vielleicht aber auch Pech, denn obwohl Busfahren trotz manchmal abenteuerlichen Fahrzeugen eigentlich immer ganz angenehm gewesen war, erwischten wir an diesen Tag einfach nur total beschissene Busfahrer.

Für die war nicht nur Schalten ein Fremdwort, auch Bremsen, überholen und an Bushaltestellen stoppen, war nicht so ihr Metier. Erst wurde wie bescheuert angefahren, dann irgendwie überholt, wenns nötig war, wurde auch eine dritte Spur auf der Gegenfahrbahn aufgemacht. Gehupt wird sowieso, das ist klar, auch wenn der Bus 2cm hinter einem anderen steht und der Busfahrer so überhaupt nicht sieht, was eigentlich vor dem andern Fahrzeug los ist.

An manchen Bushaltestellen wird erst gar nicht angehalten, wenn keiner aufspringt und raus möchte. Dafür halten sie dann auch außerplanmäßig irgendwo auf der Straße, wenn jemand raus möchte. Bis dahin ist mir das eigentlich relativ Schnuppe gewesen, aber ein Busfahrer hat mich einfach total fertig gemacht. Er hat nicht nur sämtliche schon angesprochene Punkte erfüllt, er setzte noch einiges oben drauf.

Gleich nach dem Einsteigen fährt der Spinner doch tatsächlich auf den Radweg und versucht aus irgendeinem Grund, den nur er kennt am stehenden Verkehr vorbeizu kommen. Nur ist der Radweg etwas schmal für einen Bus, also kratzen wir rechts mit den Reifen an den Bordstein und links an den stehenden Verkehr vorbei. Kurz darauf fährt er fast eine Radfahrerin mit Kind um und seine einzige Reaktion ist ein Hupen – nichts von bremsen zu sehen.

Als er dann meint 20 Meter vor der Bushalte noch mal zu überholen, reicht es mir: Ich möchte raus! Sofort! Auf wundersame Weise schafft der Busfahrer das Überholmanöver, bzw. ist gerade noch dabei, als er auf die Bremse latscht. Das Fahrzeug bleibt quer über zwei Fahrbahnen stehen und wir springen raus.

Ich hänge doch zu sehr an meinem Leben, als dass ich in einem Bus einen Herzinfarkt bekommen möchte. Beunruhigend ist allerdings, dass außer uns keiner der Fahrgäste aussteigt, als normal möchte ich so eine Fahrweise nicht mal in China bezeichnen.

So langsam endet der Monat in China und so langsam muss der Magen sich wieder umgewöhnen an das fettige und einfallslose deutsche Essen. Gut, dass es in Suzhou für alles eine Lösung gibt:

Wer China noch nie bereist hat, wird nach dem Eintreffen sehr bald zu dem Schluss kommen, dass Chinesen wohl alles schwerhörig sind. Das erste erhellende Erlebnis dazu hatte ich gleich nach der Landung in Shanghai in der U-Bahn. Ein Chinese brüllte dermaßen laut in sein Telefon, dass er die gesamte Bahn unterhalten konnte. Was in Deutschland wohl für skeptische Blicke sorgen würde, ließ hier bei keinem der Umstehenden eine Wimper zucken.

Doch nicht nur beim Telefonieren wird gebrüllt, überall schwillt hier schnell das Stimmorgan an. Auf der Straße begegnet man häufig alten Frauen, die sich gegenseitig anbrüllend herumwatscheln. In Restaurants, auch gehobenen, geht es zu wie im Bierzelt, jedenfalls akustisch. Chinesen sehen es gar nicht ein leise zu sein, es wird einfach überall gelärmt – keine vornehme Stille, wie in Deutschland ist zu finden.

Bei Führungen durch Gärten, Tempel und sonstigem kulturellen Orten wird deshalb auch gerne auf Mikrofone, Megafone und sonstige Fone zurückgegriffen, um die wild schnatternden Touristengruppen zu übertönen, was dann für noch mehr Lärm sorgt. Es ist schon sehr befremdlich, wenn man an einem herrlich ruhigen Teich sitzt und plötzlich eine laut krächzende Stimme zu hören ist und innerhalb von 2 Minuten eine Horde Touristen vorbeistapft, fleißig Fotos schießt und dann wieder im Nirgendwo verschwindet. So Klischeehaft sich das anhört, so real ist es doch in China – ich seh’s ja jeden Tag.

Um in diesem lauten Land überhaupt noch gehört zu werden, muss man noch lauter brüllen als die Massen. Deshalb wird in Einkaufsstraßen dazu übergegangen riesige Lautsprecher aufzustellen, aus der in Festivallautstärke Musik bummert. Hier, so die Botschaft, hier gibt es was zu kaufen. Und was soll ich sagen, es klappt. Wie Fliegen zum Licht, strömen Chinesen zu lauten akustischen Quellen.

Das hat die Nebenwirkung, dass Ausländer fast einen Hörsturz erleiden, wenn sie in eine chinesische Kneipe kommen. Neben dem üblichen Geschnatter der Gäste ist meist der Fernseher auf volle Lautstärke aufgedreht. Egal was kommt, Hauptsache es ist laut. Überall läuft Musik, selbst in Taxis. Dummerweise haben Taxis ihre Lautsprecher meist nur hinten angebracht. Der chinesische Fahrer kann dann nur unverständlich gucken, wenn die Langnasen sich erdreisten die Musik leiser zu machen. Für Chinesen ist Stille einfach unerträglich.

Das ist wohl auch der Grund, warum die Chinesen Feuerwerk so lieben, denn viel mehr als die Raketen mit ihren wunderschönen Explosionen lieben die Chinesen die Böller. Solche Teile würden in Deutschland wohl nie zugelassen werden, hören sie sich doch – wirklich ohne Übertreibung – an, als würde ein Haus abgerissen oder eine dicke Kanone abgefeuert.

Chinesen sind Lautstärkejunkies, da können unsere Goldkettchen behängten Golf- und Opel-Proleten mit ihren kleinen 1000 Wattverstärkern einpacken.

So – und mit diesem Wissen versuch mal in einem Schlafwagen zu schlafen, wenn zwei Chinesen, die zwar Kopfhörer aufhaben, aber die Lautstärke auf Maximum eingestellt haben, im Bett über dir fernsehen. Ich weiß nicht, wie die schlafen konnten, denn ich verstand ohne Kopfhörer schon jedes Wort.

Vielleicht sind die hier wirklich alle schwerhörig…

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