03.
Juli
2006
„Roneeeeeyyy“, ein Ruf der wach macht. Es braucht schon einen Moment, bis ich weiß, wo ich mich gerade befinde. Die Nacht war lang, der Schlaf ziemlich kurz. Was auffällt, ist die Hitze im Zelt, die Morgensonne kennt keine Gnade. Es wird Zeit aus der Sauna zu kommen. Während wir uns aus dem Vier-Mann-Zelt quälen, gibt es weitere „Rooooneeeyyy“-Rufe. Neben uns campen zwei Engländer, die haben es sich um 9 Uhr morgens schon gemütlich gemacht, mit Bier und anderen alkoholischen Getränken. Vielleicht etwas zu gemütlich. Der eine beginnt ohne Vorwarnung sein essen von Gestern auf sein Zelt zu verteilen. Er übergibt sich erstmal in mehreren Zügen. Willkommen auf dem Hurricane!
Drei meiner Kommilitonen und ich wagten in diesem Jahr das Abenteuer Hurricane, eines der größten Musikfestivals Deutschlands. Zum Glück hatten wir uns schon früh Karten sichern lassen, denn das Festival war schon 2 Monate vorher komplett ausverkauft. Dass hieß 50.000 Wahnsinnige verteilt auf zwei Zeltplätze und wir mittendrin.
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