28.
Februar
2006
Ich fühl mich im Moment ein bisschen wie Paul Sheldon in Stephen Kings Misery. Anders als er bin ich aber glücklicherweise nicht von einer Psychopatin ans Bett gefesselt jedoch an meine Wohnung und draußen herrscht das närrische Treiben. Meine Einstellung zu dem Ganzen Helau und Alaaf hab ich ja schon mal kundgetan. Aber das jetzt auch noch meine produktive Schaffensperiode gestört wird, ist sehr unschön.
Ich hab noch eine sehr tolle Seminararbeit über meinen alten Freund Nietzsche vor mir und der Hort der Weisheit, die Uni-Bibiliothek macht heute, wie viele andere Einrichtungen und Geschäfte zur Mittagszeit den Laden nicht. Was nun tun mit Friedrich?
Die Narren haben mich an die Wohnung gefesselt, stehen lachend und Bonbons schmeißend vor der Tür und warten nur auf einen Fehler von mir! Aber bald ist die größte Freilichtkneipe Deutschlands wieder dicht und die besoffenen 13-jährigen werden mit ihrer Kotze zusammengefegt.
Ein Gutes hat der Faschingsdienstag natürlich, nicht für mich aber für die Arbeitnehmer, die haben nur einen halben Arbeitstag. Nutzt ihn weise liebe Arbeitnehmer! Ich leide im Stillen.
Naja vielleicht bin ich auch nur sauer, dass die Bibliothek zu hat…
