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Von wegen Provinz. Manchmal ist Augsburg dann doch großstätdisch spontan und angesagt. Wie sonst wäre es so schnell möglich gewesen die DONOTS für ein kleines Guerilla Gig in die Innenstadt zu bekommen?

Letzte Woche war es noch eine fixe Idee im Kopf einer Kommilitonin und nur ein paar Tage später und der kräftigen Unterstützung des Stadtjugendrings ist es offiziell. Die Donots spielen live auf dem Elias-Holl-Platz direkt hinter dem Augsburger Rathaus – KOSTENLOS natürlich! Auf dem Dach ihres Tourbusses werden sie dann ein paar Klassiker und einige Stücke aus ihrem neuen Album COMA CHAMELEON zum Besten geben.

Wer nach dem Konzert noch weiterfeiern mag, schappt sich einfach einen der ausliegenden Flyer und macht sich auf zur After Show Party in die Mahagoni Bar. Dort bekommt gibts dann in Verbindung mit dem Flyer freien Eintritt!

Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Termin: Donnerstag, 6.3.08, um 19 Uhr auf dem Elias-Holl-Platz.

Ich werde definitiv da sein, wann gibts denn sonst so viel coolnes in Augsburg zu sehen.

Drei Versuche hat es gebraucht, um endlich zu einem Live-Gig der Killers zu kommen. Diesmal konnten wir endlich auch drei Karten ergattern. Die hatten wir uns schon vor drei Monaten gesichert. Was lange währt wird endlich gut? Bei dem Killers-Konzert am letzten Samstag kann man das nur mit Abstrichen behaupten.

Gründe dafür gibt es genug, einer davon: Unglaubliche drei Mal wurde das Konzert nämlich verlegt. Von der Columbia-Halle, in den Hangar 2 des Flughafens Tempelhof und letztlich dann in die gewaltige Arena in Treptow. Und da liegt der Hund begraben.

Zwar pilgerten wahre Menschenkarawanen von der S-Bahnstation Treptower Park in Richtung Arena, die riesige Halle konnten sie allerdings nicht füllen – etwas oversized die Location. Es gab demnach eine massive Menschenanhäufung in vor der Bühne, der Rest des Publikums stand in lockeren Gruppen im Weit der Halle. Lange mussten die allerdings nicht warten, die Vorband schmetterte erstaunlicherweise schon während des Einlasses vor sich hin und viertel vor 10 ging die große Show los – und die Killers sorgten wirklich dafür.

Auf einer gewaltigen halb-transparenten Leinwand stimmten Impressionen einer mexikanisch-amerikanisch anmutenden Wüstenlandschaft ein auf die musikalische Reise nach Sam‘s Town. Mit einem lauten Knall fiel dann auch die Leinwand und ein Haufen Glitter schoss aus den Kanonen am Bühnenrand: Glamorous Indie Rock ’n Roll eben, frei nach ihrem eigenen Song.
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Ich weiß nicht, wie ich es immer mit schlafwandlerischer Sicherheit schaffe, die tollsten Sachen zu verpassen. Vor ein paar Monaten erfuhr ich erst im Nachhinein von dem kostenlosen Festival mit „The Thermals“ und „David & the Citizens“, worüber ich mich grün und blau ärgerte.

Kaum hab ich wieder meine normale Farbe angenommen kommt schon das nächste Unglück um die Ecke. Ich hab doch tatsächlich verpasst, mir Karten für The Killers zu sichern! Genauer: Karten für The Killers in Huxley´s Neue Welt am 4. November.

Da schaut man regelmäßig in die verschiedenen Veranstaltungskalender und trotzdem schafft man es nicht, sich Karten zu sichern. Ich bin schon wieder ganz grün und blau. Ich will dahin und zwar nach Berlin! Nur dort kann ich nämlich zusammen mit meiner Freundin hingehen und die ist ein weit größerer Killers-Fan als ich.

Die einzigen Karten, die es noch gibt, sind für das Konzert in München. Was leben da für Menschen, dass es noch Karten gibt?! Sei’s drum, nach München kann meine Freundin unter der Woche nicht fahren und ich will nicht mal daran denken dort allein hinzufahren. Was ich mir dann wieder anhören könnte! Tod und Verderben sag ich da nur!

Wenn jemand meiner Millionen Leser Karten hat für das Killerskonzert in Berlin, soll er mir die unverzüglich schicken, ich erwähne ihn auch namentlich an dieser Stelle und in meinen Memoiren. NAMENTLICH! Ihr wisst, was das heißt: Nie endender Ruhm!

Livealben sind schon etwas Tolles, vor allem, wenn es sich um Künstler handelt, die sich auch Live noch gut anhören. Green Days “Bullet in a Bible” ist wieder einmal so ein Livealbum (inklusive DVD).
Zum Nikolaus von der Angebeteten geschenkt bekommen und inzwischen eingehört, bestätigt sich, dass Green Day einfach zu den Besten Live-Bands gehören, die ich kenne. Mit welcher Wucht sie die Massen mitziehen ist schon beachtlich. War es mir noch vergönnt diese grandiose Band auf Live 8 mitzuerleben, ist das Konzert der Jungs in Milton Keynes in England natürlich an mir vorübergegangen. Aber dafür gibt’s ja die CD/DVD.
Beim Hören fällt mir jedoch mal wieder auf, welch seltsame Phänomene beim Livekonzert stattfinden. Denn kaum nennt der/die Künstler/in den Namen des Dorfes, der Stadt, des Landes, rastet das versammelte Publikum aus. Wenn Billie Joe meint, das England nun das offizielle Zuhause der Band ist, überschlagen sich die britischen Fans natürlich. Dabei weiß doch jeder halbwegs intelligente Zuschauer, dass solche Sprüche auf die jeweilige Location angepasst werden.
Aber alle die schon auf einem Livekonzert waren, wissen natürlich auch, rockt eine Band die Scheiße, wie es Green Day tut, schreist du dir bei jedem Quark der da verzapft wird die Lunge aus dem Leib. Du würdest ihnen sogar zujubeln, wenn sich dich als American Idiot beschimpfen würden. Sollte ich also Green Day demnächst in einem Konzert genießen dürfen, dann werde ich genauso Grölen, wenn Billie Joe meint: Heeeellloooo Germanyyyy!!
Kauft euch das Album oder lasst es euch schenken�