25.
April
2007

14:15 Uhr heißt es kurz mal die Klappe halten, stehen bleiben, nachzudenken und vor allem zu hören. Heute ist der Tag gegen Lärm. Obwohl ich noch nie davon gehört habe, jährt sich das Ereignis bereits zum 10. Mal.
Um den Tag auch irgendwie in die Medien zu hieven, ruft der Arbeitskreis Tag gegen Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V. dazu auf um Punkt 14:15 für genau 15 Sekunden. Über Sinn und Unsinn solcher Gedenksekunden kann man streiten, über den Anlass allerdings nicht.
So ist das Motto des Aktionstages auch “Lärm – die unterschätzte Gefahr”. Neben den 15 Sekunden Stille sind sinnvollerweise noch viele Aktionen im ganz Deutschland geplant, die darüber aufklären sollen, was denn Lärm überhaupt ist und warum der Mensch so empfindlich darauf reagiert.
Tatsächlich wird Lärm häufig unterschätzt. Anders als bei anderen Umwelteinflüssen kann man sich an Lärm nicht gewöhnen. Der Körper reagiert sehr stark auf Lärmbelastung, was Schlafstörungen und Bluthochdruck verursachen kann. Wenn man den Lärm auf der Straße irgendwann nicht mehr hören sollte, ist das übrigens keine Gewöhnung, sondern eher das erste Stadium der Schwerhörigkeit.
