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Zum Weltfrauentag muss ich das jetzt mal nachfragen: Welches System benutzen Frauen eigentlich beim Zappen?

Mir fällt es bei den regelmäßigen Fernsehabenden mit meiner Freundin immer wieder auf, dass Männer und Frauen scheinbar andere Techniken beim Kanal-Zappen anwenden – wobei ich die Frauen-Technik definitiv nicht nachvollziehen kann.

Ich zappe noch auf die altertümliche Art: Kanal kurz ansehen, um zu sehen was läuft, dann weiterschalten. Das wiederhole ich, bis ich irgendwas Sinnvolles (oder grundlegend Sinnloses) gefunden habe.

Wenn meine Freundin die Fernbedienung in ihre Hände bekommen hat, dann wird es allerdings etwas hektischer. Sie schaltet einfach so schnell durch die Kanäle, dass ich nicht mal ansatzweise erraten kann, was da gerade läuft. Also entweder sie schafft es innerhalb von einer Zehntelsekunde das Programm zu erkennen oder ihr ist eigentlich egal, was gesendet wird. Beides wäre irgendwie unheimlich.

Dass dies kein Einzelfall ist, habe ich schon von verschiedenen anderen betroffenen Herren gehört. Frauen scheinen also entweder über faszinierende übersinnliche Fähigkeiten zu verfügen oder sie kennen einfach das TV-Programm auswendig – ich find’s jedenfalls seltsam.

An diesem Wochenende sorgte RTL ja wieder für ganz große Unterhaltung bei der Liveshow „Typisch Frau – Typisch Mann“. Günther Jauch zeigte mit Unterstützung von Prominenten wie Mario Barth, Barbara Schöneberger und Schalke-Manager Rudi Assauer samt Anhang allerhand Beiträge aus dem ewigen Kampf der Geschlechter. Das war recht amüsant, was weniger an den nicht wirklich neuen Erkenntnissen, als viel mehr an Gästen und den gut aufgelegten Jauch lag.
Zu häufig wurden wieder alte Klischees bedient, wie „Männer sind die schlechteren Beifahrer“ oder „Frauen schleppen immer ihren ganzen Hausrat in ihrer Handtasche umher.“

Vorurteile über Vorurteile gibt’s da also, woher die eigentlich kommen, darauf wurde bei der Sendung natürlich weniger eingegangen, die unterschiede sollten ja herausgestellt werden.
Dabei ist das gar nicht so schwer herauszufinden. Allein bei der Betrachtung der Werbespots bei den privaten Fernsehsendern wird das schon ersichtlich. Frauen scheinen in Werbewelt nämlich nur 4 Probleme zu haben.

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Sicherlich ein Thema, das schon häufig zu ausschweifenden Diskussionen eingeladen hat. Ein heißes Eisen, wie man so schön sagt. Nicht mal mit dem besten Freund geht man da gerne gemeinschaftlich pinkeln. Was draußen in freier Wildbahn kein Problem ist, nämlich einfach zusammen mal zu nem Busch gehen und es laufen lassen, ist in der “sterilen” Atmosphäre einer Herrentoilette schon ein Problem. Zum Thema “Steril” kommen wir noch im besonderen.

Nehmen wir einfach mal eine alltägliche Situation:

Zwei Durchschnittsmänner, nennen wir sie Erik und Nico, gehen auf eine normal ausgestattete Herrentoilette, gerne auch als Klo oder Scheißhaus tituliert. Beide haben das dringende Bedürfnis ihr grade in sich geschüttetes Bier in einem Schwall wieder von sich zu geben. Kommen wir nun zur ersten Selektion. Erik, der als Erster die Toilette betrat, stellt sich an ein Urinal seiner Wahl, meist in der hinteren Ecke des Raumes und beginnt den eigentlichen Prozess des Wasserlassens. Nico, der leider das Pech hatte nach Erik in den Raum gekommen zu sein, steht nur vor einer elementaren Wahl, wo soll er jetzt pinkeln? Die naheliegendste Lösung, ins Urinal direkt neben Erik, wird mit fast 100-prozentiger Sicherheit nicht gewählt. Stattdessen nimmt er lieber das Urinal, was am weitesten entfern von Erik liegt oder gleich eine der lieblichen Toilettenboxen, die ihm ungestörte Atmosphäre bietet.

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