Alle Beiträge mit dem Tag: Mina


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Gibt’s das denn? Ein Jahr ist sie jetzt alt, die Mina – Leute wie die Zeit vergeht.

Heute vor einem Jahr hatte meine Freundin und ich (vor allem natürlich meine Freundin) schon ein paar Stunden Wehen hinter uns und Minchen ließ sich immer noch Zeit.

Dann um 21.45 des 1. Oktobers 2008 erblickte sie das Licht der Welt. Still, ohne großes Geschrei hatte sich die Augen aufgeschlagen und sich in Ruhe umgeblickt. Das ist übrigens ein Wesenszug, den sie sich bisher bewahrt hat – die innere Ruhe.

Immer wieder erstaunlich, wie entspannt Mina das letzte Jahr durchlebt hat. Ohne großes Geschrei und Geweine bekam sie Zähne, wuchs immer schneller und lernte Krabbeln. Laufen kann sie zwar noch nicht, aber wie gesagt: Immer mit der Ruhe.

Und selbst wenn sie mal etwas quengelig ist, mal hier und da ein bisschen weint, sobald sie loskichert und lautstark ihre Hand voll Silben rezitiert (BaMaMiPaLa) hat man die anstrengenden Stunden wieder vergessen.

Naja, bevor ich hier noch weiter rumschwalle und – wie jeder Vater – seine Tochter in den Himmel lobt, höre ich hier lieber auf.

Alles gute zum Geburtstag kleine Mina. Lasse dir Zeit und gehe alles so entspannt an, wie dein erstes Lebensjahr.

Da streift man durch die Straßen der Jakobervorstadt und was steht da an einer Eingangstür geschrieben?

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Also soooo ungewöhnlich wie mir alle sagen, kann der Name also gar nicht sein. Jetzt Frage ich mich bloß, welcher Junge aus der Krippe so groß ist und schon schreiben kann…

Übung macht den Meister, sagt man ja so schön. Ich hoffe das dieses Sprichwort stimmt, nach überzeugendem Auftakt gestaltet sich das Essen im Moment nämlich etwas schwierig.
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PS: Ob mir Mina das später mal übel nimmt, dass ich solche Fotos von ihr veröffentlicht habe?

Mina liebt es ja abgöttisch: Kuschel-und-Knisterbuch. Ja so heißt das Ding und es knistert tatsächlich, sogar sehr. Mina mag es nun mal wenn es knistert, was im Buch steht interessiert sich eher weniger – Hauptsache in den Mund stecken, vollsabbern, knistern und bunte Farben sehen. Aber was das Kind glücklich macht, macht mich glücklich, auch wenn es eine Stunde lang knistert.

Als mündiger Erwachsener interessiert mich natürlich nicht nur das Geräusch der Seiten, sondern auch der Inhalt. Bei Minchens derzeitigem Lieblingsbuch handelt es sich um einen 6-Seitigen Schmöker über Tiere auf dem Bauernhof.

Besonderer Clou dabei: In jedem Bild soll eine kleine weiße Maus versteckt sein. Da werde ich natürlich bei meinem Ehrgeiz gepackt, schließlich sollte so ein Buch für Babys für gestandene Männer lösbar sein oder?

Tja, weit gefehlt! Ich habe alle Seiten gelöst bis auf eine – und ich finde ums Verrecken nicht die letzte Maus! Ich bin jetzt einfach nur erschüttert, entweder bin ich blöd oder hier werden ganz offensichtlich Kleinkinder verarscht – oder findet irgendjemand von euch die Maus im linken Bild?
Wo ist die Maus?!

Mina beim lesen: Nächstes Mal gibts ein besseres Blatt...
Minas erste Lektüre war wohl etwas schwer verdaulich und nicht ganz überzeugend. Das nächste Mal gibt’s was seichteres …

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Also ich hätte es ja nicht gedacht, aber scheinbar werden Kinder nicht durch Erziehung doof, es scheint tatsächlich angeboren zu sein. Das ist jedenfalls meine neuste Erkenntnis aus der Uni-Kinderkrippe.

In die geht Mina nämlich schon seit geraumer Zeit und ihr gefällt’s eigentlich ganz gut. Es gibt wenig Gejammer von ihr, sie spielt ganz brav unter ihrem Baby-Trapez und spielt, bis sie einschläft. Wenn sie aufwacht, wird einfach weitergespielt oder erzählt, bis sie hunger hat.

Als kleinste wurde Mina von den älteren Kindern bisher immer kritisch beäugt. Nach einiger Zeit fielen da aber auch die Hemmschwellen und ab und an wird Minchen von den anderen dann gestreichelt oder sie legen sich einfach neben sie und erzählen mit ihr.

In solch geordneten Bahnen lief es bis gestern, da hatten wir Mina das erste Mal am Freitag in die Krippe gebracht. Da lief es dann leider nicht so friedlich ab wie bisher, denn in dieser berüchtigten Freitagsgruppe ist auch das Riesenbaby Pumba*.

Das Kind (und auch die Eltern) sind nicht sonderlich beliebt in der Krippe, was ich bisher nicht ganz nachvollziehen konnte. Pumba soll nämlich etwas „inkompatibel“ zu anderen Kindern sein – und gestern hatte er halt unser Minchen auf dem Kieker.

Wie uns die Betreuerin berichtete, saß Minchen entspannt in ihrer Wippe, als Pumba auf der Bildfläche erschien und Mina einfach mal laut anschrie. Und obwohl Mina nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen ist, fing sie bitterlich an zu weinen.

Pumba hörte daraufhin allerdings nicht geschockt auf Mina zu ärgern, sondern schrie sie einfach noch mal an. Eine Betreuerin musste Mina erst auf dem Arm nehmen, um die Attacken zu unterbinden.

Ich bin jetzt nicht groß empört darüber, Mina soll lieber früher als zu spät lernen, dass es immer irgendwelche Idioten geben wird, die sie nerven werden. Dass aber so kleine Kinder sich schon so asozial verhalten können, war mir neu.

* Name von mir geändert

Da die Vorlesungszeit zu Ende gegangen ist, hatten wir drei (Freundin, Töchterchen und ich) keine Sekunde gezögert, um allesamt einfach mal krank zu werden.

Gott sei Dank keine Grippe, aber immerhin ein böser Husten, mit Halsschmerzen und anschließenden Schnupfen. Ärgerlich, wenn man husten muss und gleichzeitig Kopfschmerzen hat – als würde der Schädel explodieren.

Aber man steckt einiges zurück, wenn man sieht, wie anstrengend so eine Erkältung für ein kleines Kind ist – schließlich ist es Minas erste Erkältung. Wenn sie niesen muss, verzieht sie ihr Gesicht schon eine halbe Minute vorher, ein schlechtes Nies-Timing könnte man dazu sagen.

So richtig genervt ist sie aber vom Husten, denn mit dem hat sie stark zu kämpfen. Husten, würgen und dann den ganzen Schleim angewidert runterschlucken, so sieht ihr Tagesablauf aus.

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Aber wir leben ja glücklicherweise in glorreicheren Zeiten und es gibt allerlei Schnickschnack, um solcher Probleme Herr zu werden. Der Kinderarzt verschrieb uns einfach mal ein elektrisches Inhalationsgerät, dass ein Haufen Krach macht und heiße Luft produziert (die Steilvorlage lasse ich mal ungenutzt liegen). Gefüllt mit einer Kochsalzlösung und ein paar Tropfen Medizin, soll sie Minchen helfen den ganzen Schleim abzuhusten.

So sitzen wir seit ein paar Tagen, drei Mal am Tag alle drei vor dem brummenden Kasten und Mina inhaliert ganz brav ihre Kochsalzlösung. Ab und an meckert sie, aber größtenteils atmet sie brav und versucht das Mundstück des Inhalators zu essen.

Schöne neue Welt kann man da nur sagen. Mina geht’s Tag für Tag besser, hätte ich beim ersten Blick auf diesen brummenden grünen Babyinhalator nicht gedacht.

Ja, zum Erwachsen werden gehört meiner Meinung nach auch die gute alte und von Grund auf primitive Jagd. Kein Wunder, dass ich ziemlich stolz war, als Mina ihre erste Ente erlegt hat.

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Alle Jahre wieder und diesmal doch etwas anders, ich wünsche allen ein schönes, ruhiges und entspannendes Weihnachstfest.

Sagt der Arzt doch bei der U3 von Mina, sie sei ein bisschen pummelig geworden den letzten Monat. Unverschämtheit! Nur, weil sein Computer einen stark gestiegenen BMI ausgerechnet hat, haut der solche Schoten raus. 4650 Gramm sind ja nun nicht schwer, auch wenn das “dicke” Kind inzwischen ein ordentliches Doppelkinn hat.

Aber dafür ist sie immer noch sehr Pflegeleicht – außer dass sie halt viel ißt, aber damit hab ich ja nichts zu tun…

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