Alle Beiträge mit dem Tag: Musik


Sie sind überall, in Bussen, Bahnen, in den Fußgängerzonen sogar in Hörsälen treiben sie ihr Unwesen. Selbst früher, in einer Zeit, in der noch alles besser war und es keine digitale Musik gab, waren sie schon unterwegs. Damals allerdings noch analog, mit Walkmans, heut sind es dann schon MP3-Player. Das Phänomen allerdings hat sich seit den Tagen des seeligen Walkmans kaum verändert.

Sicher die Frisuren sind anders, die Klamotten auch, aber das was sie tun, ist gleich geblieben – sie hören Musik über Kopfhörer und singen mit. Die Mitsinger, so wollen wir sie an dieser Stelle mal betiteln, zeichnen sich aber nicht durch großes Talent und eine schöne Singstimme aus. Dass was sie anders macht, ist die Art wie sie singen: bruchstückhaft, abgehackt und in einer variablen Lautstärke.

Daaa……..meeeee…..SSOOOOO, seeeeeee……nuuuuuuuuur…. . So in etwa hört sich das dann an. Ein kulturelles Kuriosum, das bei ganz normalen Menschen auftreten kann, auch bei dir und mir.
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Ich bin eine Zielgruppe, wie einige schon wissen. Seit Neustem gehöre ich zu Last.FM, einem Webradio/Sozialen-Netzwerk.

Was ist Last.FM in einem Satz: Ein Radiosender, die sich meinem Geschmack anpasst und mir Musik vorschlägt, die mir gefallen könnte.

Woher die das wissen? Nach der Anmeldung wird ein kleiner Webplayer, mit dem die einzelnen Sender aus dem Internet gestreamt werden können runtergeladen. Dieser Player hat im Grunde nur ein paar wenige Knöpfe und ist leicht zu bedienen. Hier wird gesagt, welcher Sender gehört werden soll und es gibt die Möglichkeit vorgefertigte Sender auf der Last.FM-Seite zu hören oder eine Musikrichtung vorzugeben. Da heißt es dann zum Beispiel: spiele mir die Musik die sich anhört wie Hot Hot Heat. weiterlesen…

Livealben sind schon etwas Tolles, vor allem, wenn es sich um Künstler handelt, die sich auch Live noch gut anhören. Green Days “Bullet in a Bible” ist wieder einmal so ein Livealbum (inklusive DVD).
Zum Nikolaus von der Angebeteten geschenkt bekommen und inzwischen eingehört, bestätigt sich, dass Green Day einfach zu den Besten Live-Bands gehören, die ich kenne. Mit welcher Wucht sie die Massen mitziehen ist schon beachtlich. War es mir noch vergönnt diese grandiose Band auf Live 8 mitzuerleben, ist das Konzert der Jungs in Milton Keynes in England natürlich an mir vorübergegangen. Aber dafür gibt’s ja die CD/DVD.
Beim Hören fällt mir jedoch mal wieder auf, welch seltsame Phänomene beim Livekonzert stattfinden. Denn kaum nennt der/die Künstler/in den Namen des Dorfes, der Stadt, des Landes, rastet das versammelte Publikum aus. Wenn Billie Joe meint, das England nun das offizielle Zuhause der Band ist, überschlagen sich die britischen Fans natürlich. Dabei weiß doch jeder halbwegs intelligente Zuschauer, dass solche Sprüche auf die jeweilige Location angepasst werden.
Aber alle die schon auf einem Livekonzert waren, wissen natürlich auch, rockt eine Band die Scheiße, wie es Green Day tut, schreist du dir bei jedem Quark der da verzapft wird die Lunge aus dem Leib. Du würdest ihnen sogar zujubeln, wenn sich dich als American Idiot beschimpfen würden. Sollte ich also Green Day demnächst in einem Konzert genießen dürfen, dann werde ich genauso Grölen, wenn Billie Joe meint: Heeeellloooo Germanyyyy!!
Kauft euch das Album oder lasst es euch schenken�