26.
Januar
2009
Wieder mal so ein einschneidendes Erlebnis, dass Hausbesitzern immer fremd bleiben wird: Beim schlaftrunkenen nächtlichen Toilettenbesuch hört man – neben dem eigenen Dahinplätschern – vom Bad der Nachbarwohnung das vertraute Klimpern des Toilettenpapierhalters.
Vereint nicht unbedingt im Geiste, aber zumindest physisch in der Tätigkeit des Wasserlassens sitzt man da und beginnt zu grübeln: Wie kann es sein, dass von 6 Milliarden Menschen auf der Welt ausgerechnet mein Nachbar genau zur selben unwahrscheinlichen nächtlichen Stunde auf das noch stillere Örtchen muss?
Unheimlich. Mal sehen, ob ich jetzt wieder ohne weiters einschlafen kann…
