02.
Juli
2008
Exklusiv auf Provinzblog! Die neuen Sicherheitsmaßnahmen für die Olympischen Spiele enthüllt! Neben der fast schon obligatorischen Kameraüberwachung werden dezent Zivilpolizisten zur Überwachung eingesetzt.
02.
Juli
2008
Exklusiv auf Provinzblog! Die neuen Sicherheitsmaßnahmen für die Olympischen Spiele enthüllt! Neben der fast schon obligatorischen Kameraüberwachung werden dezent Zivilpolizisten zur Überwachung eingesetzt.
19.
Dezember
2007
Nach dem großen Erfolg unseres Gammelfleischs in diesem Jahr freuen wir uns, Ihnen ein weiteres innovatives Produkt aus Bayern vorzustellen: Gammeleier!
Nur hier im Süden gedeihen die schönsten Lebensmittelskandale, die immer wieder zu prominenten Sendezeiten, medial aufbereitet werden. Hatten wir uns bisher auf das Kerngeschäft Fleisch konzentriert, wollen wir mit Gammeleiern völlig neue Geschäftsfelder erschließen. Durch diese Erweiterung unserer Zielgruppe konnten wir erstmals namhafte Größen aus dem Back- und Konditorgewerbe, sowie bekannte Nudelhersteller gewinnen. Damit ist es uns möglich auch Kunden anzusprechen, die wir mit unserer bisherigen Produktausrichtung nicht erreichen konnten.
Die Einführung der Gammeleier ist Teil einer groß angelegten, neuen Strategie. Unter der neu geschaffenen Dachmarke Gammel wollen wir ab sofort Gammel-Produkte aller Art anbieten. So werden auch unsere klassischen Gammel-Produkte wie Gammel-Obst und Gammel-Gemüse unser neues Logo erhalten.
Doch nicht nur das! Mit kompetenten Partnern wollen wir in Zukunft auch Produkte aus dem Non-Food-Bereich anbieten. Gammel-Socken aus der Rum-Gammel-Kollektion sind bereits in der Produktion. Wir werden mit den Gammel-Särgen, Gammel-Computern und dem Gammel-Handy für großen Wirbel im Markt sorgen. So wie es unser Überraschungshit, die Gammeleier, derzeit bereits tun.

31.
Oktober
2006
Zeitumstellungen sind schon ziemlich bescheuert, irgendwie stimmt das vorne und hinten nicht und am Ende komm ich nicht ins Bett, weil ich nicht weiß, wie spät es ist.
Manchmal hat es aber auch sein Gutes. Als ich gerade bei Spiegel-Online vorbeisurfe, um mich auf den neusten Stand zu bringen, entdecke ich das hier:
WAS?! Nur für kurze Zeit?! Da muss ich doch draufklicken! Doch das verwirrt noch mehr. Putin und Kanzlerin Merkel sind auf einem für Spiegel-Online untypisch großem Bild zu sehen und fallen sofort ins Auge. Puntin wird per Sprechblase – Wir haben die Afghanen nicht ermordet, damit ihr die Gräber schändet – in den Mund gelegt. Merkel antwortet mit: Das ist mir klar!.
Wo bin ich hier bloß gelandet?!
Der Blick auf das schwarze Banner macht dann deutlich, worum’s geht: Satire@Spiegel-Online. Hier will uns der Spiegel anscheinend regelmäßig mit bitterbösen Texten, Fotos und sogar Videos versorgen. Beim Überfliegen der Seite kommt mir augenblicklich Satiremagazin Titanic in den Sinn und das ist kein Zufall. Hinter der Seite steht u.a. der ehemalige Chefredakteur und Partei-Parteivorsitzender Martin Sonneborn.
Die Seite wirkt noch etwas leer, aber eigentlich soll es ja auch erst morgen, am 1. November losgehen. Das sagt jedenfalls diese Pressemitteilung hier. “Komisch wie die ‚Zeit’, seriös wie Focus-TV, aktuell wie der Winterfahrplan der Deutschen Bahn – das ist unser Ziel.” Wenn die Seite nur halb so witzig wäre, wie dieser Satz von Sonneborn, dann hätten sie mit mir einen neuen Stammleser. Derzeit sind die Texte allerdings sehr Flach und fast schon zu gewollt politisch unkorrekt.
Der Clip “Hinterbänkler Heute” ist meiner Meinung nach der derzeitig einzige Höhepunkt auf der Seite. Wer Sonneborn hier in Augsburg verpasst hat, der kann ihn sich dort live und in Farbe im Videoclip ansehen.
Warum eine mehr oder weniger seriöse Nachrichtenquelle, wie Spiegel-Online unbedingt eine Satire-Rubrik braucht, die auf der gleichen Schiene wie Titanic fährt, kann ich zwar nicht nachvollziehen, Es ist aber auch schon fast 2 oder 3 Uhr…alles verwirrend.
01.
Juni
2006
Bald geht’s los mit der Fußball-WM und die ganze Nation freut sich auf das Großereignis. Die ganze Nation? Nein! Im Hörsaal 2 der Uni Augsburg gab es gestern einen, der sich dafür zutiefst schämt, die WM ins eigene Land geholt zu haben – Martin Sonneborn.

Der ehemalige Chefredakteur des Satiremagazins Titanic und Vorsitzender der „Partei“ kam gestern also nach Augsburg, um eine Multimedia-Lesung über seine Partei zu halten und nicht zuletzt, um zu erklären, wie er im Jahre 2000 die WM nach Deutschland holte.
Es konnte also nur ein kurzweiliger und vor allem lustiger Abend werden. Zu den Klängen vom Lied von der Partei (Die Partei hat immer recht), das ja schon die SED in der DDR nutzte, kam der Bundesvorsitzende unter frenetischen Applaus in den Hörsaal. Mit dem Satz: „Ich freu mich heut hier in …Dings zu sein“ hatte er dann auch alle lokalpatriotischen Zuhörer auf seine Seite gezogen und begann auch gleich seinen Wahlkampf für die Bundespartei, die Ortsgruppe Augsburg und natürlich für die Hochschulgruppe der Uni Augsburg.
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