Alle Beiträge mit dem Tag: Sommer


Also ich hab ja schon einiges erlebt hier in China, aber das war heute schon sehr, sehr grenzwertig. Noch ein paar Prozent mehr Luftfeuchtigkeit und ich hätte schwimmen müssen. Es war so unendlich Schwül, dass ich jedesmal, wenn ich aus einem U-Bahnschacht kam, gegen eine Wand lief. Die Sicht war teilweise auf unter 200 Meter gesunken.

Als ich dann gerade meine spärlichen Einkäufe nach Hause trug, tropfte plötzlich Wasser auf meine Nase. Ich dachte schon es fängt an zu regnen, aber es war nur ein Schweißtropfen der sich von meinen Haaren auf die Nase fallen ließ. Dabei war mir gar nicht so warm, ich bekam nicht mal wirklich mit, dass ich schwitzte.

In meinem Appartement angekommen, war ich dann aber komplett nass. Als hätte ich drei Stunden Sport in praller Sonne hinter mir, glänzte ich wie eine Speckschwarte und meine Klamotten waren vollgeschwitzt. Meine Einkäufe tropften, weil sich das Wasser aus der Luft an den kalten Flaschen sammelte. Aber vielleicht war es auch nur mein Schweiß, der die Tüten runtergelaufen war :D

Logischerweise hat es kurz nachdem ich zu Hause war auch angefangen zu donnern und zu regnen. Die Luft ist inzwischen wieder etwas erträglicher. Das war heut wirklich Hochleistungssport da draußen, so was hab ich echt noch nicht erlebt.

Wieder was gelernt heute. Gehe niemals, wirklich niemals ohne Schirm raus, auch wenn es eigentlich nicht nach Regen aussieht. Merke also: Sommerzeit ist Regenzeit in Peking! Ich hab mir jedenfalls heute einen Schirm gekauft, hoffe der hält auch so lange wie ich hier bin.

Schon doof: Da ist es endlich mal nicht so extrem heiß, dass man sich nicht ständig seine Klamotten vollschwitzt und trotzdem wird man nass. Gestern Nachmittag viel ein ganzer See vom Himmel, ess schüttete aus Eimern. Sogar einige U-Bahnstationen musste geschlossen werden, weil das Wasser hineinlief. Der Vorteil bei der Sache war natürlich, dass es endlich mal wieder etwas kühler wurde.

Auch heute Morgen regnete es noch feuchtfröhlich vor sich hin. Das ständige Tröpfeln ist inzwischen allerdings einer nebelig wabernden Masse gewichen, die einen etwa 600 Meter Sicht erlaubt. Beim Abendspaziergang konnte ich dann also endlich mal auf einen kühlen Windhauch hoffen.

Den gab’s natürlich auch, allerdings wurde ich vom Spaziergang natürlich trotzdem schön nass, diesmal halt nicht von der Hitze sondern von dem sehr feuchten Nebel. Scheinbar kann man im Pekinger Sommer nicht anders als mit feuchten Klamotten durch die Gegend zu rennen. Sehr unangenehm. Vor allem, wenn die dämliche Klimaanlage in der Wohnung einfach nicht richtig funktionieren möchte und ich hier dann wieder anfange zu schwitzen!!!

Da ist es endlich mal wieder dezent “kälter” geworden hier in Peking und ich fall heute mit krachenden Kopfschmerzen aus dem Bett. Nach einer Kopfschmerztablette geht es irgendwie immer noch nicht viel besser. Ich bin inzwischen einfach nur total platt und mir tut alles an Gelenken weh, was ich so hab. Scheinbar hab ich mich am Wochenende komplett leer geschwitzt.

Gar nicht so leicht sich an das Klima hier zu gewöhnen, aber dank schwacher Klimanalage hier im Appartement bleibt mir wohl nix anderes übrig, als mich schleunigst mit den Temperaturen anzufreunden. Ich glaub duschen hilft jetzt erstmal, dann schauen wir weiter. Wird schon irgendwie gehen heute.

Schönes Wetter, kletternde Temperaturen: Zeit für eine Balkonparty. Doof das mich dieses doofe Schild an der Balkontür davon abhhält…

…aber dafür haben wir bald eine schöne Fassade und einen neuen Balkon.

Auch wenn die Temperaturen derzeit nicht wirklich dafür sprechen, so ist es tatsächlich noch Sommer. Schließlich sind in einigen Bundesländern noch SOMMERferien, auf meinem Blog herrscht noch Sommerpause und ab und an sitzt der geneigte Augsburger noch im Biergarten und genießt ein Helles.

Wie gesagt, auch wenn die Temperaturen derzeit alles andere als sommerlich sind, so hoffe ich doch, dass es noch den ein oder anderen heißen Spätsommertag geben wird. Was diese Hoffnung allerdings wirklich untergräbt sind einige Supermarktketten, die es doch tatsächlich schon heute – IM AUGUST – wagten, Lenbkuchen ins Sortiment aufzunehmen! Sollen die Plätzchen und Weihnachtsnaschereien jetzt schon am Strand verdrückt werden oder was?

Letztes Jahr haben sie wenigstens bis zum 1. September gewartet, das Zeug ins Sortiment zu nehmen.

… wenn man nach dem Grillen beim nach Hause radeln endlich mal ein paar Glühwürmchen zu sehen bekommt. Selbst mein Luft verlierendes Vorderrad war da kurzzeitig vergessen.

Endlich mal wieder ein schöner Sommerabend mit guten Freuden, einer Molle in der Hand und jede Menge dicker Mücken, Fliegen und Brummkäfer – ach ich mag den Sommer. Schade nur, dass ich schon wieder ins Bett muss, aber morgen gehts wieder zur Arbeit.

Es steht ja außer Frage, dass die Teilbibliothek Sozialwissenschaften der Uni Augsburg der schönste Teil unserer Bibliothek ist. Ein Traum aus Glas, Stahl und Beton, mit Wasser und viel Grün drumherum.

Innen ist alles ebenso modern: ein luftiges Innenleben, hell erleuchtet und mit viel Platz. Ganz anders also als die dunkle, altmodische Zentral-Bib oder die Teil-Bib für Geisteswissenschaften mit ihren verwinkelten Gängen.

Ich muss in diesen Tage allerdings feststellen, dass diese schöne moderne Bibliothek auch ihre Nachteile hat. Dank kompletter Glasfront ist es nicht nur hell, es ist auch schön warm in den Räumen. Die schwachbrüstige Klimaanlage flüstert zwar vor sich hin, aber wirklich kühl wird es nicht. Fast befürchte ich eine spontane Selbstentzündung der Bücher, wenn ich in meinem eigenen Schweiß badend über den Wälzern brüte.

Für Abhilfe gegen übermäßige Sonne sollen wohl die vollautomatischen Rollladen an den Fenstern sorgen. Leider sind sie nur ein Tropfen auf dem brennendheißen Stein und noch dazu sehr belastend mit ihrem Automatismus. Denn kaum schiebt sich mal eine kleine Wolke in selbstmörderischer Absicht vor die Sonne, rattern die Rollladen nach oben. Strahlt die Sonne wieder, rattern sie wieder nach unten. Ein ständiges hin und her, dass nach dem dritten Mal, dann doch anfängt zu nerven.

Nein, dann sitze ich doch lieber im Hochbunker der Zentralbib im kühlem Dunkel. Schwitzen in der Bib ist schließlich unsozial…

… war das heute. Angenehme 26°C im Schatten, etwas belastende 33°C in der Sonne und keine Wolke am Himmel. Herrliches Wetter für einen kleinen Ausflug also. Daraufhin mal die 3-jährige Nichte gefragt, was sie denn heute vor hat. Die Standardantwort “Spielplatz” wird bei solch schönem Wetter einfach mal als “zum Spielplatz am Baggersee” uminterpretiert.

Auch am Friedberger Baggersee schien es tatsächlich Sommer zu sein. Alle paar Meter lagen kaum bekleidete junge Damen und muskelbepackte, Surferketten behängte Herren der Schöpfung.
Auch auf den Volleyballfeldern und Liegewiesen wurde schon ordentlich geposed.

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Mit einem großen Eis wurde das etwas nervige Schaulaufen aber dann doch erträglich – ja, es ist irgendwie schon Sommer. Na gut, noch ist es nicht wirklich Sommer. So proppenvoll der Strand auch schon war, im Wasser herrschte menschliche Ebbe. Denn obwohl es viele probierten, die ersten Schritte im eiskalten Nass genügten schon, das Vorhaben Schwimmen auf einen anderen Tag zu verschieben. Das Wasser wird bekanntermaßen nicht so heiß, wie die Outfits der Mädels.

Irgendwie wie Sommer, ein bisschen fehlt aber noch.

1. September 2006 in Augsburg: Es ist wieder so weit, die besinnliche Zeit des Jahres beginnt – zumindest in meinen Haus-und-Hof-EDEKA. Endlich gibts wieder Lebkuchen und andere Weihnachtsnascherein. Wollen wir hoffen, dass der Sommer nicht nochmal kommt, das würde ja die schöne Stimmung versauen. Selbst die Alpen scheinen mich auf den Winter vorbereiten zu wollen. Jedenfalls schimmern sie so schön weiß in der Ferne.

Morgen hol ich die Weihnachts-Deko vom Dachboden…