06.
März
2007

Über ein Jahr ließ sich ProSieben Zeit, um die dritte Staffel der preisgekrönten Serie endlich auf die Mattscheibe zu bringen. Ein Jahr, in dem Stromberg irgendwie doch immer präsent war, der Werbung sei dank. Christoph Maria Herbst warb fleißig für einen Telekommunikationsanbieter in der Rolle des charismatischen Glatzenträgers Stromberg.
Genau diesen (etwas verfremdeten) Werbespot zeigt Stromberg in der ersten neuen Folge ganz stolz dem Fernsehteam, das seinen Büroalltag filmt. Denn die Werbung hat ihm seinen alten Job wieder beschafft, den er Ende der zweiten Staffel verloren hatte. Der Chef der Capitol-Versicherung hat nämlich erkannt, dass Stromberg durch seine Medienpräsenz eine Integrationsfigur auf dem heißumkämpften Markt der Versicherer darstellt. Für die bin ich das, was die Verona Feldbusch für den Rahmspinat war.
Kostenlose Publicity für die Capitol also und gleichzeitig ein wunderbares Verwirrspiel mit Fakten und Fiktion, das den Doku-Stil der Serie nochmals gekonnt unterstreicht. Trotzdem ist nicht alles Gold was glänzt. Die Folge 1 nach der langen Pause barg viel Licht, aber auch einiges an Schatten.
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