09.
Oktober
2009
Es ist geschafft, ich habe endlich eine Auswertung der Twitter-Umfrage „Deutschland Zwitschert“ ausgearbeitet.

Gleich vorweg, viel Neues und Bahnbrechendes konnte ich nicht rausfinden. 175 freundliche Menschen haben den Fragebogen ausgefüllt, leider nicht alle komplett, daher schrumpft die Stichprobe auf 152 Datensätze.
Repräsentativ ist diese Umfrage also nicht, alle getroffenen Aussagen sind im Grunde nur auf die Stichprobe bezogen und nicht auf die Grundgesamtheit übertragbar.
Die geringe Anzahl von Datensätzen erklärt sich übrigens einerseits aus der Überfülle an durchgeführten Twitter-Umfragen. Es machte sich also eine gewisse Sättigung unter den Befragten bemerkbar. Zusätzlich liefen parallel zwei weitere Umfragen, wir nahmen uns also gegenseitig Befragte weg.
Trotzdem habe ich natürlich ein paar Dinge rausgefunden. Für die Lesefaulen unter euch hier die wichtigsten Ergebnisse:
Die Befragten …
- sind im Schnitt 30,7 Jahre alt, männlich (78,4%), formal höher gebildet und leben vorrangig in Städten (68%)
- kennen die wenigsten ihrer Follower
- sind zur Hälfte (56%) weniger als ein halbes Jahr angemeldet.
- nutzen Twitter vorrangig, um an Informationen zu kommen.
- lesen lieber Tweets, als zu schreiben.
- tweeten gerne lesenswerte Links, private Gedanken und über die Arbeit.
- tweeten ungern über Gefühle und Dinge, die sie gerade machen.
- lesen gerne von schönen Links, Bildern und Zitate und von Neuigkeiten aus der Arbeit.
- lesen ungern über Gefühle und Dinge die andere gerade machen.
- lesen nicht alle Tweets der Autoren, denen sie folgen.
- finden, dass Privat-Fernsehen kaum glaubhafter als Twitter ist.
Die ausführliche Auswertung gibt’s im Folgenden …
