Alle Beiträge mit dem Tag: Uni


Ich komme derzeit zu überhaupt nichts. Einerseits möchte ich gerne mal wieder einen schönen Blogeintrag posten, andererseits gibts in der neuen Wohnung wahnsinnig viel zu tun. Ständig muss hier ein Loch gebort und da ein Möbelstück abgeholt werden, dass verschiedene wohlwollende Spender aus dem Familien- und Freundeskreis immer wieder mal bereitstellen. Zwischendrin muss man doch tatsächlich noch zur Uni und Seminare besuchen eine Frechheit!

An Möbeln fehlt es uns, dank der schon erwähnten Spender definitv nicht, so langsam wirds sogar etwas kritisch mit dem Platz. Ein oder zwei Teppiche sollten allerdings noch besorgt werden – ist ja nicht auszuhalten was eine teppichlose Wohnung für einen Staub aufwirbelt.

Zum Thema Einweihungsfeier gibts auch noch gar nichts zu vermelden, die nächsten Wochenenden gibts Blockseminare, Eltern-Kontroll-Besuche und eine Möbelbesorgungsfahrt nach Berlin. Vor Dezember siehts also eher mau aus mit einer Brot-und-Salz-Feier. In spätestens zwei Wochen sollte dann aber tatsächlich etwas Ruhe eingekehrt sein, schließlich ist dann Christkindlesmarkt und die besinnliche Weihnachtszeit beginnt. Vielleicht hilft das ja, etwas Ruhe zu finden.

Ein kleines, leichtes Rätsel:

Ein neuer Tag beginnt recht früh, was für mich als Student recht ungewohnt ist. Aber dieses fremde Gefühl vergeht recht rasch, bin ich doch topmotiviert für mein aktuelles Praktikum in München. Das bedurfte natürlich eine Reorganisation meines Tagesablaufes. Mit 8 Stunden täglicher Arbeit muss man sich auch erstmal anfreunden, wenn man vorher seinen Tag recht locker selbst einteilen konnte. Veränderungen sind allerdings immer auch schöne Herausforderungen.

Ich fahre also ab sofort jeden Morgen in die Landeshauptstadt in die Redaktion eines jungen Magazins – bzw. eines Magazins für Junge und Junggebliebene. Die Mitarbeiter sind modern, modisch und irgendwie anders, als das, was ich bisher so zu sehen bekommen habe. Es macht Spaß mit so einem originellen Team zusammenzuarbeiten, obwohl noch alles fremd und unbekannt ist.

Da sitze ich nun also 2 Monate in der Online-Redaktion und hoffe viel mitzunehmen. Sicherlich bin ich noch unkundig im Umgang mit der Online-Community, aber das, was ich bisher erlebt habe, war wirklich toll. Das Praktikum wird mich in der Hinsicht also sicherlich verändern – was aber letztlich ja auch das Ziel eines Praktikums ist.

Was natürlich jetzt etwas zu kurz kommt, ist mein Blog – der liegt ungenutzt da und wird dummerweise derzeit wieder sehr stark durch Spam in Anspruch genommen. Aber keine Sorge ich werde schon ab und an noch zum Schreiben kommen.

Und wer nun wissen will, wo ich denn mein Praktikum mache, der schaue sich einfach die Fett geschriebenen Wörter an. Das alles sind Synonyme für das griechische Fremdwort, welches auch der Titel des Blattes ist, für das ich derzeit Arbeite. Schwer ist es nicht, aber es ist auch Freitag, da soll man nicht mehr so viel denken.

An der Uni sind ja alle Menschen wahnsinnig gescheit und können vor lauter Intelligenz kaum laufen. Das sie aber dennoch Gefühle haben und diese manchmal sogar kreativ äußern, ist wohl so gut wie niemanden bekannt.

Wer’s nicht glaubt, hier ein kleiner Beweis (auf klick wird’s größer):

Wie fange ich einen Fahrraddieb?

Das Plakat hängt jetzt schon seit ein paar Tagen, aber zurückgebracht hat der böse Bub (oder Mädel) das Fahrrad noch nicht.

Apropos Fahrrad: langsam wird’s mir mit dem ÖPNV der Stadt Augsburg (VGA, AVG oder Stadtwerke, wer weiß schon wie die gerade heißen) zu bunt. Jeden Tag warte ich länger als 10 Minuten auf den Bus und das, obwohl auf meiner Strecke zwei verschiedenen Buslinien fahren.

In mir wächst nun der Beschluss entweder extrem billig ein Fahrrad zu besorgen, bzw. käuflich zu erweben oder das alte Schrottteil von meinem Bruder wieder fitt zu machen. Wo in Augsburg gebrauchte Fahrräder verschachert werden, weiß ich leider nicht. eBay gibt auch nix her, vielleicht sollt ich neben das obige Plakat einfach noch eins hängen:

Wenn du es mir bringst, gebe ich dir 10 Euro dafür.

Ist doch als Fahrraddieb wesentlich angenehmer so etwas zu lesen und nicht so bedrohlich…

Es ist jedes Semester das gleiche Bild. Die Vorlesungen fangen an und keiner hat seinen Stundenplan komplett. Jetzt rennen alle Studierenden wie aufgescheuchte Hühner durch die gegen und versuchen irgendwo noch irgendwas zu belegen.
Die Dozenten sind auch nicht besser, sie schaffen es durch geschickt gewählte Vorbesprechungstermine ganze Studententräume eines stressfreien Unistarts zu zerstören.

Mir geht es auch nicht besser, ich rotiere im Moment und versuche es irgendwie zu schaffen an verschiedenen Orten gleichzeitig zu sein. Mein filigranes Stundenplankonstrukt ist derzeit extrem gefährdet. Es sieht zwar im Großen und Ganzen noch ganz gut aus, aber schon ziehen unheilvolle Wolken am Horizont auf. Es kann sein, dass mein Meisterwerk an Organisation und Planung durch ein einziges Seminar zerstört wird. Aber warten wir die ersten Wochen ab, es wird sich zeigen.

Eine Überraschung der zwiespältigen Art ereilte mich grade noch rechtzeitig vor dem zu Bett gehen. Morgen früh gibt’s noch keine Wirtschaftskurse, die starten erst nächste Woche. Was für mich heißt, ich kann ausschlafen und doch nach München, um dort einer Vorbesprechung zu einem VHB-Kurs zu besuchen, die ich eigentlich schon abgeschrieben hatte.

Ich verschiebe dadurch aber nur das Problem: nächste Woche ist Vorbesprechung für einen Multimedia-Kurs angesetzt, der zeitgleich mit Wirtschaft stattfindet. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass der Multimedia-Kurs eine Blockveranstaltung ist, sonst stehe ich vor den Trümmern meines Stundenplanes.

Jetzt sagt mal bitte einer Studenten haben keinen Stress! Ich geh erstmal morgen nach der Vorbesprechung in einen Biergarten in München

Ich möchte ja niemanden etwas unterstellen, aber manchmal kommt es mir vor, als könnten Frauen in jeder Situation essen. Wie kommt es sonst, dass ich während jedem Seminar mindestens ein Mädel sehe, die sich grad eine Banane oder Mandarine schält, einen Joghurt aufmacht und diesen dann genüsslich löffelt?
Zu dieser Jahreszeit sind selbstgebackene Plätzchen übrigens sehr beliebt in den Seminaren.
Die Thermoskanne ist ja noch verständlich:

  • 1. der Kaffee in der Uni schmeckt beschissen und
  • 2. ist er für Koffeinjunkies auf Dauer zu teuer.

Doch diese Picknickmentalität mancher Frauen (es sind zu 98 Prozent Frauen!) erstaunt doch immer wieder. Mich würde es nicht wundern, wenn ich demnächst in ein Seminar komme und dann einen schön gedeckten Kaffeetisch mit Adventskranz, Plätzchen und Stollen vorfinde.
Also ich finde es ja nun wirklich nicht schlimm, wenn in den Seminarräumen gegessen wird, aber Frauen sind in diesem Fall einfach Schweine. Das Zeug bleibt häufig liegen und wer mag schon Joghurtbecher mit einer angegammelt braunen Bananenschale darin?

Bananenschale

Der erste Gedanke zum Thema Provinzverkehr geht bei schlichteren Gemütern sicherlich völlig in die falsche Richtung. Es geht also nicht um Beischlaf in der Eifel.
Aber was f�r ein seichter Einstieg. Beginnen wir anders. Es ist wohl das einschneidenste Erlebnis eines Augsburger Studenten, am ersten Studientag mit der Straßenbahn zum Campus zu fahren. Sehr schnell wird man lernen:

“Stoßzeiten sollst du meiden!”
 

Dieses Gebot ist seit jeher in Stein gemeißelt, sicherlich nicht nur an der Augsburger Universität. Aber die Augsburger Stadtwerke schaffen es immer wieder, noch einen draufzusetzen. weiterlesen…