Alle Beiträge mit dem Tag: Universität-Augsburg


Ein kleines Universitätsprojekt kommt langsam in die Gänge und endlich gibt es die ersten Bilder. Dieses Semester wird in einem Trickfilmseminar im MuK-Studiengang ein Stop-Motion-Film gedreht. Was für eine Arbeit hinter dem Film steckt und wie Bild für Bild ein fantasievoller Animationsfilm ensteht kann jeder Interessierte live mitverfolgen.

Wallace & Gromit meets Wile E. Coyote beschreibt wohl am besten den Kurzfilm Ponanza, der derzeit in einem kleinen Kabuff in der Uni Augsburg entsteht. Nun gibt’s die ersten Bilder vom Wüsten-Set des Films und ich bin jetzt schon traurig, dass ich hier in Berlin rumhänge. Eigentlich wäre ich auch beim Dreh dabei, aber das Praktikum kam dann doch etwas überraschend.

So kann ich nur auf die offizielle Making-Of-Seite surfen oder meine Komilitonen nerven, um auf den neusten Stand zu kommen. Die ersten Bilder, machen jedenfalls Lust auf mehr und begeistern mich restlos. Ich kann es kaum erwarten, erste bewegte Bilder zu sehen.

Sehr befremdlich war es gestern in der Universität zu Augsburg. Etwas unentspannt, verursacht durch zu wenig Schlaf, wandelte ich durch die erhabenen Hallen der Uni, der Magen grummelte laut nach Mensa. Mein müder Körper trieb schlafwandlerisch durch die wie üblich herumstehenden Studierenden Richtung Haupteingang. Davor drängeln sich ungeheure Massen von Menschen, die mich aus meiner Lethargie rissen: Was ging hier vor?!

Die Antwort auf diese berechtigte Frage erschloss sich mir, als ich kurz darauf die Flügeltüren nach draußen aufwarf. Eine stinkende Wand aus Körperausdünstungen und vor allem Zigarettenqualm schlug mir entgegen und warf mich fast um. Wie willenlose Zombies standen sie da und zogen an ihren Glimmstängeln und versperrten den fleißigeren Studierenden den Weg ins rauchfreie Gebäude – und wenn ich versperrten schreibe, dann mein ich auch versperrten. An die fünfzig Nikotin-Junkies drängelten sich vor den kleinen Aschenbechern. Warum weiß ich nicht, denn der Haufen von Zigarettenstümmeln an der Treppe sprach eine andere Sprache. An ein Vorbeikommen an dieser Wand aus schwachem Menschenfleisch war jedenfalls kaum zu denken.
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Der Nikolaus war da und er warf mir ein tolles Geschenk der Uni Augsburg in den Briefkasten: „Informationen zu den Studienbeiträgen ab dem Sommersemester 2007“.

Endlich die offizielle Bestätigung in schriftlicher Form! Ich bin begeistert, lässt mir die Uni doch Zeit bis Ende Februar meine 500 Euro Studiengebühren zu bezahlen. Die sonst üblichen 123 Euro für Studentenwerk, Semesterticket und „Verwaltungskosten“ müssen aber wie immer am 31. Januar überwiesen sein.

Da kann ich den Februar also noch richtig (An-)Schaffen gehen, um das Geld zusammenzuklauben. Oder ich werde zum Superstudenten, denn bei herausragenden Studienleistungen oder besonderem Engagement an der Uni Augsburg wird man von den Beiträgen befreit.

Ich glaub aber es ist sinnvoller Arbeiten zu gehen…

Es gibt Menschen an der Universität, die sind einfach dreist. Da gibt es doch Studierende, die Hausarbeiten unverändert bei unterschiedlichen Seminaren abgeben. Noch dreister sind sie, wenn sie die Arbeit dann noch zu großen Teilen aus dem Internet übernommen haben. Als gewissenhafter Student mach ich so etwas selbstverständlich nicht! Schließlich will ich was lernen und nicht nur Studenten-Partys feiern.

So ganz unfehlbar bin ich aber natürlich auch nicht. Es gibt sicherlich Leute, die behaupten werden es wäre dreist in der Mensa sein Tablett nicht ordnungsgemäß wegzuräumen. Das ist mir z.B. schon ein oder zweimal „aus Versehen“ passiert. Bei all der Hektik wird man mir das aber sicherlich nachsehen.

Dreist ist es Seminare oder Vorlesungen zu belegen, einfach nicht hinzugehen und trotzdem die Klausuren und Hausarbeiten zu schreiben. Darf man nicht, macht man aber. Wird ja beim europäischen Parlament auch so gehandhabt, nur bekommen die dafür Geld-Scheine.

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe das als Student so zu handhaben. Einerseits könnte man es aus Faulheit machen, das ist dann wirklich dreist oder aber man macht es, weil die Terminlage es nicht anders zulässt. Dennoch ist es immer die Schuld des Studierenden, faul und träge, wie sie nun mal sind.
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Ich hab nun überhaupt nichts gegen Kücken, Frischlinge und die anderen kleinen Kerle. Ich find die ja ganz nett und ich war ja auch so einer, damals noch ganz frisch an der Uni. Aber irgendwie wird es doch jedes Semester schlimmer.

Kaum ist wieder ein Schwung Erstsemester auf die heiligen Wiesen der Augsburger Uni gelandet, steht ihnen die Verwirrung auf den Kopf geschrieben. Es ist als würden sie riesige Fahne mit der Aufschrift ich bin neu hier schwenken, man sieht ihnen die Planlosigkeit einfach an. So laufen dann manche schon mal mit dem aufgeschlagenen Vorlesungsverzeichnis umher, weil da so ein schöner Geländeplan drin ist. Rempeln dabei jedemenge Leute an und fliegen fast in den Ententeich. Dabei könnte man doch einfach mal fragen, wo was ist. Ich bin da ja nicht so und hab der jungen Dame mal gezeigt, wie der junge Hase läuft – wenn dieser sich auf dem Campus auskennen würde. Dabei ist die Zentralbibliothek (ihr Ziel) nicht zu übersehen, aber so geht’s jedem die ersten Tage.
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Die Universitäts-Bibliothek von Augsburg gehört sicherlich nicht zu den Besten der Welt, nein, das ganz sicher nicht. Bisher war es jedoch so, dass ich zu jedem Thema auch einigermaßen ausreichend Literatur gefunden habe. Dazu bemüht man natürlich, modern wie man heutzutage ist den Online Public Access Catalogue – kurz OPAC.

Das sieht dann so aus, dass die tief in wissenschaftlicher Arbeit versunkenen Studenten an PCs in der Bibliothek sitzen und dort in dem Bibliothekskatalog via OPAC suchen. So sollte es jedenfalls sein.

Gestern nun begab es sich, dass ich mich zwecks Quellenrecherche für meine nächste 1,0-Semesterarbeit in die Bib (so sagt man das als hipper Student) verirrte. Ich hatte sogar konkrete Bücher und musste nicht ins Blaue mit irgendwelchen Stichworten suchen. Also nur Signaturen herausfinden und Bücher in den Regalen suchen. Es ist aber ein Naturgesetzt, dass Dinge die sich leicht anhören, meist mit ungeahnten Komplikationen verbunden sind.
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Trotz des klausurbedingten Zeitmangels und dem damit verbundenen Stress hab ich mich heute trotzdem für Menschheit eingesetzt. Schließlich war World Jump Day und damit Zeit für einen der internationalsten Flash Mobs aller Zeiten.

Kurzfristig organisiert trafen wir uns nach der Klausur und dem Besuch der Mensa um halb eins vor derselben. Es fanden sich mit 8 Leuten immerhin mehr Studenten ein, als zu einer durchschnittlichen Augsburger Studentendemo.

World Jump Day in Augsburg

Um 12:39 Uhr und 13 Sekunden war es dann auch schon so weit. Unter der Beobachtung von weniger engagiertendenten sprangen wir von einem Treppenabsatz herunter. Angeblich haben zeitgleich dasselbe auch 600 Millionen Menschen der nördlichen Erdhalbkugel gemacht. Ziel der Übung: die Änderung des Erdorbits. Besseres Klima und ein längerer Arbeitstag wären die Folge. Hatte ich hier ja schonmal thematisiert.

An der Augsburger Uni ist man für solche Späße dem Anscheinen nach nicht zu haben. Spontane Mitspringer hab ich jedenfalls nicht gesehen. Lustig war’s jedenfalls und falls wir demnächst tatsächlich ein angenehmeres Klima und eine Stunde mehr Zeit haben sollten, wisst ihr, wem ihr das zu danken habt!

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Komisch nur, dass keiner vom Springer Verlag da war (Sorry, so nen schlechten Scherz muss ich bringen).

An deutschen Universitäten gehen die Uhren ja bekanntlich anders. Das musste der frische und motivierte Neu-Student bisher als erstes lernen.

War an der Schule noch pünktliches Erscheinen angesagt, gibt es im Vorlesungsverzeichnis bei den Universitäten kryptische Abkürzungen, wie c.t. und s.t. hinter den Uhrzeiten. Ein unbedarfter Student, frisch mit dem Abitur gesegnet, konnte da schonmal durcheinander kommen und zu früh im Seminar oder Hörsaal erscheinen. Sind doch die meisten Zeiten im Vorlesungsverzeichnis als c.t. gekennzeichnet.

Dieses Kürzel bedeutet cum tempore, was so viel wie “mit Zeit” heißt und die lateinische Bezeichnung des akademischen Viertels ist. Vorlesungen oder Seminare, die mit c.t. gekennzeichnet sind, beginnen eine viertel Stunde später als angegeben. Genug Zeit also, um den Raum zu wechseln und betont cool seine Unterlagen auszupacken. Veranstaltungen die mit s.t. (sin tempore = ohne Zeit) gekennzeichnet sind, beginnen hingegen pünktlich.

Die Regelung bedarf für Neulinge sicherlich etwas an Eingewöhnungszeit und auch für alte Hasen konnte sie einige Probleme bereiten, wenn man mal wieder nicht genau ins Vorlesungsverzeichnis geguckt hat und bei s.t.- Veranstaltungen mal eben eine viertel Stunde zu spät kommt. Aber so ist das an der Universität, da wird nun mal betont lässig gelernt. Das soll nun vorbei sein.
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Unsere Jungs schwitzen ja derzeit im Trainingslager auf Sardinien, um uns ab dem 9. Juni mit weltmeisterlichem Fußball zu beglücken. Weltmeisterlich geht es auch im Internet zu, wenn es darum geht, auf die Fußball-WM einzustimmen.

Eine Seite die ich ganz besonders empfehlen möchte ist PODolski & Co – Ein Podcast zu Gast bei freunden. Ein Loudblog der besonderen Art. Dort werden bis zum 9. Juni die 12 WM-Städte per Podcast auf unterschiedlichste Weise vorgestellt. Mal lustig, mal ernst oder begeistert, aber immer mit Herzen dabei. Den ersten Teil mit kuriosen Infos rund um die WM gibt’s seit gestern für alle Fußballverrückten und die, die es werden wollen. Demnächst wird dann Berlin als erste Stadt vorgestellt.

Entstanden ist der Blog übrigens im Rahmen des Projektes “Podcasting im Bildungskontext” bei der Professur für Medienpädagogik der Uni Augsburg (bloß ein bisschen Eigenwerbung für meinen Studiengang). So kann Grundlagenforschung also auch aussehen.

Nebenbei, ich bin im Stadion dabei – im weltgrößten Online-Stadion. Sicherlich dem ein oder andern schon bekannt, wer’s aber noch nicht kennt: Hier kann sich jeder einen kleinen Avatar erstellen und sich mit anderen Fans in ein virtuelles Stadion stellen. Beim Klick auf die Fan-Avatare gibt’s dann kurze Infos und die Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Für alle die noch keine Karte abgekommen haben also eine witzige Variante mit anderen Fans zu feiern. Zu finden bin ich hier im Block L, falls sich jemand neben über oder unter mich stellen möchte.

Nach so viel Fußballberichterstattung geh ich jetzt erstmal Fußball spielen :)

An der Uni sind ja alle Menschen wahnsinnig gescheit und können vor lauter Intelligenz kaum laufen. Das sie aber dennoch Gefühle haben und diese manchmal sogar kreativ äußern, ist wohl so gut wie niemanden bekannt.

Wer’s nicht glaubt, hier ein kleiner Beweis (auf klick wird’s größer):

Wie fange ich einen Fahrraddieb?

Das Plakat hängt jetzt schon seit ein paar Tagen, aber zurückgebracht hat der böse Bub (oder Mädel) das Fahrrad noch nicht.

Apropos Fahrrad: langsam wird’s mir mit dem ÖPNV der Stadt Augsburg (VGA, AVG oder Stadtwerke, wer weiß schon wie die gerade heißen) zu bunt. Jeden Tag warte ich länger als 10 Minuten auf den Bus und das, obwohl auf meiner Strecke zwei verschiedenen Buslinien fahren.

In mir wächst nun der Beschluss entweder extrem billig ein Fahrrad zu besorgen, bzw. käuflich zu erweben oder das alte Schrottteil von meinem Bruder wieder fitt zu machen. Wo in Augsburg gebrauchte Fahrräder verschachert werden, weiß ich leider nicht. eBay gibt auch nix her, vielleicht sollt ich neben das obige Plakat einfach noch eins hängen:

Wenn du es mir bringst, gebe ich dir 10 Euro dafür.

Ist doch als Fahrraddieb wesentlich angenehmer so etwas zu lesen und nicht so bedrohlich…

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