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Mich nervt es ja auch schon, ständig übers Wetter zu schreiben, aber mal ehrlich, “extrem” passt ja derzeit wohl am besten.

Erst der Haufen Schnee der vom Himmel fällt und heute friert auf dem kurzen Weg zur Straßenbahn meine Nase und mein Bart ein. Eis aufm Bart kannte ich ja nun schon vom Radfahren im Winter, aber dass mit der Nase ist echt mal unangenehm. Aber so lief die Nase wenigstens nicht.

Ach so: -13°C zeigte das Thermometer, als ich um kurz vor 8 aus dem Haus bin. Ich find’s ja ein bisschen übertrieben vom Wetter…

Na da bin ich ja mal gespannt, der Schneefall nimmt im Moment langsam aber sicher zu. Bis zu 30cm Neuschnee werden hier in Augsburg befürchtet. Hoffe es wird nicht so schlimm werden, muss in ein paar Stunden zur Uni und so wie ich die Augsburger kenne, wirds sicherlich wieder chaotisch werden, bei  zu viel Schnee.

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Weitere Informationen zur Wetterlage gibts auf unwetterzentrale.de

Die letzen Tage war das Wetter hier in Peking ausergewöhnlich gut. So gut wie kein Smog trübte die Sicht und der Himmel strahlte im schönsten Blau. Nun kann man das natürlich, wenn man etwas naiv ist, den letzten Umweltschutzmaßnahmen zuschieben. Schließlich wurde erst letzten Sonntag das weitreichende Fahrverbot für Teile des PKW-Verkehrs eingeleitet.

Das Wetter war aber auch wirklich bemerkenswert gut. Kein Wunder also, dass heute in einigen Zeitungen vom großen Erfolg der Umweltschutzmaßnahmen berichtet wird, der Beweis dafür: das schöne Wetter.

Dumm nur, dass gerade heute wieder eine dicke Smog-Wolke auf der Stadt liegt und eindrucksvoll beweist, wie wenig Einfluss man doch auf das Wetter hat. So langsam wird es spannend, was wir bei Olympia zu sehen bekommen werden – Nebel oder Sonne?

Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht, wenn ich immer über das Pekinger Wetter meckere. Letzten Sonntag war wohl der schönste Tag meines bisherigen Aufenthaltes.

Keine einzige Wolke am strahlend blauem Himmel und eine Weitsicht, die bis zu den Gebirgsauslegern im Norden und Westen von Peking reichte. Ehrlich gesagt hatte ich bis zum letzten Sonntag nicht die geringste Ahnung das nördlich von meinem Appartement noch so viele Hochhäuser stehen. Die hatte ich dank Smog und Nebel bis dahin noch nie gesehen.

Wäre schön, wenn zu den Olympischen Spielen auch mal dieses Sonntagswetter herrschen würde, das wäre dann wohl ganz im Sinne der Organisatoren.

Also ich hab ja schon einiges erlebt hier in China, aber das war heute schon sehr, sehr grenzwertig. Noch ein paar Prozent mehr Luftfeuchtigkeit und ich hätte schwimmen müssen. Es war so unendlich Schwül, dass ich jedesmal, wenn ich aus einem U-Bahnschacht kam, gegen eine Wand lief. Die Sicht war teilweise auf unter 200 Meter gesunken.

Als ich dann gerade meine spärlichen Einkäufe nach Hause trug, tropfte plötzlich Wasser auf meine Nase. Ich dachte schon es fängt an zu regnen, aber es war nur ein Schweißtropfen der sich von meinen Haaren auf die Nase fallen ließ. Dabei war mir gar nicht so warm, ich bekam nicht mal wirklich mit, dass ich schwitzte.

In meinem Appartement angekommen, war ich dann aber komplett nass. Als hätte ich drei Stunden Sport in praller Sonne hinter mir, glänzte ich wie eine Speckschwarte und meine Klamotten waren vollgeschwitzt. Meine Einkäufe tropften, weil sich das Wasser aus der Luft an den kalten Flaschen sammelte. Aber vielleicht war es auch nur mein Schweiß, der die Tüten runtergelaufen war :D

Logischerweise hat es kurz nachdem ich zu Hause war auch angefangen zu donnern und zu regnen. Die Luft ist inzwischen wieder etwas erträglicher. Das war heut wirklich Hochleistungssport da draußen, so was hab ich echt noch nicht erlebt.

Schon doof: Da ist es endlich mal nicht so extrem heiß, dass man sich nicht ständig seine Klamotten vollschwitzt und trotzdem wird man nass. Gestern Nachmittag viel ein ganzer See vom Himmel, ess schüttete aus Eimern. Sogar einige U-Bahnstationen musste geschlossen werden, weil das Wasser hineinlief. Der Vorteil bei der Sache war natürlich, dass es endlich mal wieder etwas kühler wurde.

Auch heute Morgen regnete es noch feuchtfröhlich vor sich hin. Das ständige Tröpfeln ist inzwischen allerdings einer nebelig wabernden Masse gewichen, die einen etwa 600 Meter Sicht erlaubt. Beim Abendspaziergang konnte ich dann also endlich mal auf einen kühlen Windhauch hoffen.

Den gab’s natürlich auch, allerdings wurde ich vom Spaziergang natürlich trotzdem schön nass, diesmal halt nicht von der Hitze sondern von dem sehr feuchten Nebel. Scheinbar kann man im Pekinger Sommer nicht anders als mit feuchten Klamotten durch die Gegend zu rennen. Sehr unangenehm. Vor allem, wenn die dämliche Klimaanlage in der Wohnung einfach nicht richtig funktionieren möchte und ich hier dann wieder anfange zu schwitzen!!!

Das Pfingst-Wochenende in einer 6-Wörter-Geschichte:

Viel Wasser – von oben wie unten.

Es ist einfach erstaunlich, wie es so viele Gewitter an einem Wochenende geben und man trotzdem mehrmals im See baden gehen kann. Das Gute: Es war immer warm. Das Schlechte: Ich war immer nass – mal vom Regen, mal vom Baden.

dickeWolke

Groß angekündigt, schnell aufgetaucht. Im Wetterbericht haben sie sich überschlagen mit Warnungen: Böhen, Regen, Weltungergang. Kurzzeitig sah es sogar danach aus. Die gewaltige schwarze Wolke da oben kündigte grausame Zerstörungen an.

Tiefes Grollen, starke Regenschauer und dann – kurz darauf – Sonnenschein als wär nichts gewesen. Wetter ist doof.

Schwitzen und erschöpft bin ich gerade nach Hause gekommen, aber immerhin in 10 Minuten von Murphys Law nach Hause. Warum eigentlich schwitzend?

Nach dem Trauerspiel Barca gegen Bremen machen wir uns auf den Heimweg. Beim hinausgehen will ich mich mit Schal und Handschuhen warm einpacken, schließlich ist es schon Dezember. Doch als ich aus dem Pub auf die Straße stolpere, werde ich fast erschlagen, nach zwei Schritten zum Fahrrad schwitze ich schon wie ein Spanferkel in meiner Winterjacke.

Was zum Teufel ist denn hier los? Ich will bei Eiseskälte durch die Nacht fahren, immer schneller und schneller in Vorfreude auf mein warmes Bettchen. Was gibt es stattdessen? 9 Grad und Windstille! N-E-U-N Grad Celsius!!

Ich liebe den Winter, aber nur wenn er kalt ist. Es muss ja nicht mal schneien, aber ich brauche Minusgrade!! Zum Wochenende soll es tatsächlich kälter werden, ich bin sehr gespannt. Ich hab keine Lust mehr zu schwitzen, dafür gibt’s den Sommer.

Nach Hause! Das wollte nicht nur E.T. im gleichnamigen Film von Steven Spielberg, das wollte auch ich gestern. Ich wählte aber die etwas uncoole Methode: also ohne Raumschiff, aber dafür auf der vollen Autobahn.

Über Mittelspurfahrer, Drängler und anderes Getier auf der Autobahn wurde schon genug geschrieben, somit brauch ich mich dazu nicht weiter aufregen.

Was mich gestern aber tatsächlich etwas nervte, waren die Radiosender. Jeder der schon auf der auf einer Trans-Deutschland-Route, wie der A9 unterwegs war, der wird das kennen.
Deutschlands Radiosender scheinen nämlich alle eine CD mit Musikstücken zu bekommen, die wird dann einfach immer hintereinander abgespielt. Die mangelhafte Musikvariation während der Fahrt lässt jedenfalls diesen Schluss zu. Zwischendurch gibt’s Jingles vom Sender, ein paar grenzdebile Moderatoren und noch dämlichere Gewinnspiele und Aktionen.
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