Alle Beiträge mit dem Tag: Zeitverschwendung


Eigentlich nicht überraschend, aber dennoch schön es mal schwarz auf weiß zu sehen: Der Provinzblog ist besser als Bild-Online – jedenfalls, wenn es nach Seittest.de geht.

Dieses herrlich sinnlose Online-Analyse-Tool benotet in vier Kategorien Inhalt, SPAM, Reputation und Usability von Webseiten. Wie genau die einzelnen Kategorien z.B. das sprachliche Niveau berechnet wird, bleibt aber ein großes Geheimnis. Das Zeugnis von Provinzblog kann aber dennoch überzeugen:

Blogzeugnis Provinzblog
Inhalt sehr gut
SPAM gut
Reputation befriedigend
Usability gut
Endnote gut (1,8)

Schön das Provinzblog vor allem inhaltlich überzeugen kann. Die BILD-Zeitung hat übrigens als Endnote nur eine 2,4 bekommen.

Sicherlich ein total sinnloser Webseitentest, aber lustig ist er allemal.

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Beim allsonntäglichen Versuch meinen Schreibtisch einigermaßen auf Vordermann zu bringen und die Stapel Papier von einer Hälfte auf die andere zu schieben, fiel mir seit langem mal wieder meine vollgekritzelte Schreibunterlage auf. Vollgeschmiert mit Notizen, Telefonnummern, Rechnungen und natürlich jeder Menge Bildern, Formen und seltsamen Linien – Gekritzel halt.

Immer wenn ich gelangweilt bin aber auch wenn ich mich konzentriere und ich einen Stift in der Hand halte, fange ich an zu kritzeln. Häufig zu beobachten ist das während Seminaren oder Vorlesungen, wo es nicht lange dauert, bis ich das ausgeteilte Handout mit lustigen kleinen Blumen, Kringeln, Rakten, Gesichtern und anderen tollen Kullern und Kreisen vollgeschmiert habe.

Die neuerliche Erinnerung in Form meiner Schreibunterlage ließ mich dann doch mal recherchieren, ob damit nicht vielleicht doch ein psychisches Defizit manifestiert wird. Schließlich muten meine vollständig bekritzelten Blätter schon etwas seltsam an.

Gleich vorweg: Kritzeln scheint ganz normal. Allein beim Telefonieren sollen 65% der Deutschen zum Stift greifen und munter vor sich hinkritzeln. Was diese kleinen Zeichnungen interessant macht, ist der Umstand ihrer Entstehung. Teilbewusst und ohne besondere Absicht entscheidet sich der Kritzler für bestimmte Motive. Für Georg Franzen sind die “gestaltenden Kräfte, die sich in den Kritzeleien aus dem Unbewussten manifestieren, [...] im Grunde dieselben, die auch in unseren Träumen am Werk sind.” Und das sollte die Kritzelein doch interpretierbar machen – jedenfalls für die, die auch an Traumdeutung glauben.

Gekritzel
Foto von *sean

Jack Goodman hat sich mal versucht ein paar Deutungen zu präsentieren – ganz unverbindlich natürlich. So soll schon die Position und Richtung der Kritzelei Aussagen über die Eigenschaften des Menschen machen. Ein Bildchen unten rechts auf dem Papier soll mangelndes Selbstbewusstsein suggerieren. Da meine Kunstwerke aber sowieso über das ganze Blatt wachsen, spielt diese Deutungsmöglichkeit wohl keine Rolle – außer das soll für meinen einnehmenden Charakter sprechen :P

Leider helfen mir die weiteren Erklärungsversuche von Goodman auch nicht viel mehr. Meine verschlungenen Linien sollen zeigen ich sei pingelig. Häuschen und Kästchen sprechen mir die Eigenschaft “cooler Rechner” zu, bzw. logisches Denken. Meine Kringel und Kreise zeugen von verhaltener Leidenschaft oder unterdrückten Plänen, Zacken einer Säge allerdings von einen aggressiven Charakter.

Auch die weiteren möglichen Deutungen gehen irgendwie in sehr verschiedene Richtungen. Meine lustigen Gesichter sprechen mir Humor zu, der positiv denkt. Meine verschachtelten Kästchen wiederum von von Einsamkeit und Wunsch nach Zuneigung.

So richtig weiter hat mir meine Recherche als nicht geholfen, was nicht besonders verwunderlich ist, schließlich ist die “Kritzeldeuterei” ähnlich wie die Traumdeutung meist nur individuell und dialogisch mit Psychologen möglich. Aber wenigstens bin ich mit meinem Rumgekritzel nicht alleine und fühle mich jetzt nicht mehr wie meine vierjährige Nichte, wenn ich mich beim Schmieren ertappe. Außerdem meint Franzen: “Kritzeleien sind [...], ob gedeutet oder nicht, eine Möglichkeit sich zu entlasten und aufgestaute Spannungen abzuführen.”

Meine Pflanzen mit dicken Stängeln bedeuten übrigens, dass ich eine gute Hausfrau sein möchte, dass hat mich dann doch überrascht. Bleibt nur noch die Frage, was ich mit den Raketen ausdrücken möchte?

Yellow Bentines, The Good, The Bad & The Queen oder Television Personalities – manchmal frag ich mich, wie die ganzen Bands überhaupt auf ihre Namen kommen. Ein kleines Spielchen, das derzeit durch die Blogwelt geht, wirft ein ganz neues Licht auf diese Frage. Denn mit Hilfe von nur drei Webseiten werden nicht nur Bandnamen gefunden, sondern auch gleich der Titel und das Cover der ersten CD generiert.

Hier die Regeln:

  1. First, get the name of your band: this will be the first article title on http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random
  2. Get the title of your album: the last four words of the very last quote: http://www.quotationspage.com/random.php3
  3. The third picture, no matter what it is, is your album cover: http://www.flickr.com/explore/interesting/7days

Klar das ich das auch gleich ausprobieren muss. Nachdem ich alle Seiten abgeklappert hatte, ergab sich bei mir folgendes Bild:

Biodata

  1. Biodata (Wikipedia)
  2. My God, you’re thin (Zitat)

  3. Ephemeral, pt.2 von preciouskhyatt (flickr)

Wer also gerade händeringend einen Bandnamen sucht, für 5 Euro könnt ihr ihn haben :)

Wie ich diese ganze Technik hasse, erst streikt mein Handy den halben Tag, weil es meine Sim-Karte einfach nicht erkennt und dann kann ich nicht richtig an meinem PC arbeiten, weil der immer und immer langsamer wird und zwischendurch einfach mal ein Päuschen einlegt in denen er gar nichts macht. Wie soll ich da ein Hörspiel schneiden?!

Ich verspühre ehrlich gesagt keine große Lust mehr, ständig am PC rumzuschrauben. Meine Zeit ist mir dann doch zu kostbar, um ständig nach irgendwelchen blöden Fehlern zu suchen. Wird Zeit, dass mir jemand da draußen mal einen neuen Rechner schenkt. Ein Mac Pro wäre das Optimum, aber ein gut gebauter Windoof-Rechner wäre natürlich auch nicht schlecht. Falls also jemand im Lotto gewonnen hat, sollte der oder die mir den Wunsch mal erfüllen, damit ich auch mal schlafen kann und nicht immer nur doofe Rechner repariere. Außerdem ist bald Weihnachten, gebt euch ‘nen Ruck.

Ich hab übrigens vorerst aufgegeben, am PC zu schrauben und schreibe lieber von meinem kleinen treuen iBook aus meinen Frust von der Seele.

Gute Nacht bzw. Guten Morgen.

Frisch aus dem Urlaub kehre ich heim in die südlichen Gefilde Deutschlands. Raus aus dem grauen Berlin, rein ins sonnige Augsburg. Auf der ereignislosen Bahnfahrt blätterte ich gelangweilt in meiner am Bahnhof erstandenen Welt Kompakt. Mit Freude wurde dort verkündet, dass sich der Fischotterbestand in Deutschland wieder regeneriert hat.

Zwar war der Fischotter seit 1968 ganzjährig geschützt, aber die Umweltverschmutzung machte ihn dennoch zu schaffen. So verringerte sich der Bestand im Laufe der Zeit auf ein paar hundert Tiere.Mitte der 1980er Jahre verschaffte ihn dieser Umstand den traurigen Spitzenplatz in der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Doch seit etwa 10 Jahren nimmt der Bestand wieder kontinuierlich zu. Noch immer stellet Umweltverschmutzung und –zerstörung ein Problem für die kleinen Racker dar, aber die größte Gefahr für die Fischotter ist inzwischen der Straßenverkehr.

Das erstaunt Menschen wie mich, bei denen der Biologieunterricht schon etwas länger zurückliegt: Fischotter, sind doch die kleinen lustigen Pelztiere, die ständig im Wasser rumdallern, oder? Wieso springen die an Land? Suchen sie den Freitot auf deutschen Bundesstraßen?

Noch erstaunlicher ist die Antwort auf diese Fragen: Fischotter schwimmen grundsätzlich nicht unter Brücken hindurch. Was jede Durschnittsente ohne Probleme vor- und rückwärts bewältigt, stellt den Otter vor ein großes Problem. Warum das so ist, konnten Forscher bisher noch nicht beantworten. Ob es an der Dunkelheit oder an den veränderten Strömungsbedienungen unter Brücken oder vielleicht an ganz anderen, vielleicht religiösen Gründen liegt, ist nicht geklärt. Jedenfalls springen Otter sobald sie in die Nähe einer Brücke kommen aus dem Wasser und marschieren los. Ist nun unter der Brücke keine Uferböschung mehr vorhanden, hoppeln sie nach oben zur Straße und sind dort natürlich leichte Beute für die rasende Blechkolonne.

Für mich eine ganz kuriose Neuigkeit. Für andere vielleicht ein alter Hut. Aber ich bin wieder da aus dem Urlaub und bringe euch jetzt wieder ganz viele solcher unnützen Informationen!

Was hatten wir doch für Zeiten, wir beide! Wenn ich daran zurückdenke, könnte ich fast wehmütig werden. Immer warst du da, wenn ich spät nachts noch an meiner Seminararbeit gebrütet habe oder angestrengt lernen musste. Wenn es stressig wurde, konnte ich mich immer bei dir anlehnen und etwas entspannen. Jeden Tag waren wir zusammen, selbst beim Essen warst du immer da. Du warst von mir besessen, das war jedem klar – man sah es dir an.

Aber für solche Belastungen warst du nicht gemacht, auch das sah man dir an. Die Tage und Nächte haben dich ziemlich mitgenommen. Irgendwann warst du dann auch platt. Du warst einfach fertig und wurdest hart zu mir. Plötzlich war es unbequem mit dir und dann brauchten wir Abstand – ein wenig nur. Zum Anlehnen warst du trotzdem immer noch da.

Aber uns war klar, dass es nicht ewig so weiter gehen konnte. Ich muss auch an meine Gesundheit denken und da warst du nicht gut zu mir, das weißt du. Ich will dich nicht sitzen lassen, das wolltest du immer – mich sitzen lassen. Nun hab ich aber jemanden kennen gelernt, jemanden, der genau für mich gemacht ist. Der mir auch eine Stütze sein kann, jemand zum Anlehnen und dabei nicht so schädlich für mich. Jemand der einfach nicht so hart und steif ist, wie du.
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Gestern war mal wieder so ein Tag, an dem alles schief geht, was schief gehen kann. Am Vormittag passen einige Szenen des Films, den wir (einige Kommilitonen und ich) für ein Seminar drehen nicht zusammen. Also wieder nachdrehen. Sehr belastend für Crew und Schauspieler. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir fast zwei Wochen ununterbrochen an diesem Projekt gearbeitet haben. Größere und kleinere Hindernisse inklusive. Filme drehen hat viel mit Improvisation zu tun, kann ich nun mit Fug und Recht behaupten!

Als wäre das nicht alles schon stressig genug, latscht mir ein Kumpel am Nachmittag noch meine wunderschönen Lieblingsschlappen kaputt. Die sahen zwar schon ziemlich zerrissen aus, waren aber doch so bequem! Es ist unglaublich schwer gute Schlappen zu finden.

Als ich dann Abends endlich zu hause bin, hat nicht nur der Wettergott schlechte Laune, auch mein Rechner ist schlecht drauf. Er fährt einfach nicht mehr hoch. Wunderbar! Nach stundenlanger Fehlerdiagnose ist klar:Meine 7 Monate alte Festplatte ist kaputt! Dabei hab ich über das Wochenende noch einiges an Schreibarbeit zu erledigen!

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Herrlich! Den ganzen Tag auf den Beinen und wenn man seinen wohlverdienten Schlaf haben möchte, findet man keinen. Da wälzt man sich dumm im Bett herum, es ist viel zu warm und von draußen scheint es hell durchs Fenster.

Der Mond strahlt mal wieder in seiner vollen Pracht, ist er etwa schuld an meinem Problem mit dem nicht zu findenden Schlaf?

Nein, sagt da die Wissenschaft ziemlich eindeutig. Der Mensch muss nur daran glauben und schon wird es so eintreten. Schläft er also schlecht und stellt fest, dass Vollmond ist, so wird er es dem Mond zuschieben. Kommt es häufiger vor, heißt es dann plötzlich: „Ich schlaf bei Vollmond immer schlecht.“ Schon muss man nur noch den Mond sehen und glaubt man wird nicht einschlafen können, was man dann natürlich auch nicht tut.

Aber wie heißt es auch in 5. Mose 4,19 so schön:

Hebe auch nicht deine Augen auf gen Himmel, daß du die Sonne sehest und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen. Denn der HERR, dein Gott, hat sie zugewiesen allen andern Völkern unter dem ganzen Himmel

Also sollte man die Sache mit den Mond nicht allzu ernst nehemen, allein schon weil Gott es so will :-) Das gehört alles ins Reich der Mythen und Legenden. Mein Problem ist dabei aber immer noch nicht gelöst, ich bin ja immer noch wach. Draußen zwitschern schon die ersten Vögel, so ein Mist!

Wieder was gelernt, aber immer noch müde.

Manchmal ist es müßig über bestimmte Nachrichten ein Wort zu verlieren, aber die Masse der Meldungen, die keiner braucht steigt meiner Meinung nach in letzter Zeit doch enorm.

So stellen einige Politiker nach dem schockierenden Amoklauf in Berlin doch fest: Alkohol kann aggressiv machen! Oh mein Gott, warum hat uns das vorher keiner gesagt?!
Mit Blick auf die Menschenmassen, die zur Fußball-WM erwartet werden fordern einige Bundestagsabgeordnete doch bitte ein Alkoholverbot bei der Sportveranstaltung zu erwirken. Demnächst wird dann noch schönes Wetter verordnet, damit Deutschland während der WM auch gut aussieht. Ich bin ja für Sicherheit in den Stadien, aber langsam ist es wirklich genug. Anscheinend, haben wir nicht genug Probleme in Deutschland, manch ein Politiker hat einfach zu viel Zeit Interviews zu geben.

Das scheint allerdings nicht nur ein deutsches Problem zu sein. Wie ich durch Chris’ Blog erfuhr, hat Alain Lamassoure, ein französischer EU-Parlaments-Abgeordneter, eine ziemlich dämliche Idee gehabt die Steuereinnahmen der Mitgliedsländer zu erhöhen. Sein Vorschlag: Besteuert doch einfach die E-Mails und SMS eurer Bürger! 1,5 Cent pro SMS und 0,00001 Cent pro Mail würden reichen. Durch die Masse an Transaktionen kann der Staat dann trotzdem einen riesen Reibach machen.

Da frag ich mich, wie kommen die Leute nur immer auf so tolle Ideen? Wahnsinn, was da an Kreativität frei wird, wenn’s um Steuern geht. Die könnten sie doch zur Abwechslung mal bei der Verbesserung von Gesundheits- und Rentensystem einsetzen, oder?

Die Mitarbeiter von Google haben es gut, da sitzen sie in ihrem Hauptquartier, auch Googleplex genannt in Mountain View USA und haben den ganzen Tag nichts zu tun als Welteroberungspläne zu schmieden.

Ab und an, lassen sie, um die treuen Anhänger zu beruhigen und von ihrem eigentlichen Plänen betreffend der Welteroberung abzulenken, lustige Tools oder irgendeinen “revolutionären” Service vom Stapel laufen. Das Manche dieser Google-Gimmicks eigentlich nichts besonderes Darstellen, keinen Sinn machen oder von der breiten Masse eh nicht genutzt werden, scheint dabei unerheblich. Bei jedem neuen Produkt ist sicher, dass die Server fast in die Knie gehen und sie sich vor Anmeldungen kaum retten können.Die Google-Gimmicks sind meisten aber so wunderbar verspielt und simpel, dass sie einfach jeder mal ausprobieren will, wenn auch nicht wirklich nutzen.

Die neuste Errungenschaft auf dem Google-Labs ist Google-Trends. Damit ist es möglich die Suchhäufigkeit von eingegebenen Begriffen zu ermitteln . Bis zu 5 Begriffe können hierbei verglichen und nach Sprache, Region oder Stadt sortiert werden. Für Marktanalysten und Trendscouts sicherlich ein nicht zu verachtendes Hilfsmittel. Für den Endanwender ist es höchstens eine hübsche Spielerei.
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