16.
Dezember
2005
Ich möchte ja niemanden etwas unterstellen, aber manchmal kommt es mir vor, als könnten Frauen in jeder Situation essen. Wie kommt es sonst, dass ich während jedem Seminar mindestens ein Mädel sehe, die sich grad eine Banane oder Mandarine schält, einen Joghurt aufmacht und diesen dann genüsslich löffelt?
Zu dieser Jahreszeit sind selbstgebackene Plätzchen übrigens sehr beliebt in den Seminaren.
Die Thermoskanne ist ja noch verständlich:
- 1. der Kaffee in der Uni schmeckt beschissen und
- 2. ist er für Koffeinjunkies auf Dauer zu teuer.
Doch diese Picknickmentalität mancher Frauen (es sind zu 98 Prozent Frauen!) erstaunt doch immer wieder. Mich würde es nicht wundern, wenn ich demnächst in ein Seminar komme und dann einen schön gedeckten Kaffeetisch mit Adventskranz, Plätzchen und Stollen vorfinde.
Also ich finde es ja nun wirklich nicht schlimm, wenn in den Seminarräumen gegessen wird, aber Frauen sind in diesem Fall einfach Schweine. Das Zeug bleibt häufig liegen und wer mag schon Joghurtbecher mit einer angegammelt braunen Bananenschale darin?


17. Dezember 2005 um 18:38
Sehr treffend beobachtet, dazu kommt noch, dass so manche Frauen-Clique in den Vorlesungen/Seminaren noch wirklich ihren Kaffeeklatsch abhält. Nicht nur kulinarisch, sondern auch kommunikativ.
Nennt mich einen Spießer, aber ich fand’s immer NERVEND.
17. Dezember 2005 um 19:56
Spießig ist das ganz gewiss nicht. Vor allem können Frauen während Seminaren nicht flüstern (habe ich wiederholt beobachtet bzw. gehört). Ich würde das dann als etwas leiseres Sprechen bezeichnen. Also mich stört das normalerweise nicht, aber manche Mädels schaffen es einfach, das man den Dozenten/Referenten nicht mehr hört, gleichzeitig ist es aber noch so leise, das der betreffende Dozent/Referent es nicht hört.
Ich wusste es immer, Frauen sind Kommunikationsgenies.