13.
November
2006
Erstaunlich, dass sich die ehemaligen Staatsbetriebe so sehr durch pure Kundenunfreundlichkeit auszeichnen dürfen, ohne dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern wird. Die Bahn erhöht munter die Preise, die Telekom kennt das Wort Service gar nicht und die Post macht, was sie will.
Vor gut einer Stunde klingelt es an der Tür und durch die Sprechanlage meldet sich der Paketzusteller: “Paket für sie! Sehr hohe Nachnahme! Ich bin gleich bei Ihnen!” Aha, der bestellte Rechner ist also da. Da wird sich der Arbeitskollege meines Bruders ja freuen. Ich lege also das Geld griffbereit neben die Tür und warte auf den Boten…
Nach einer halben Stunde ist immer noch kein Paketbote da. Ein Blick in den Briefkasten bringt die ernüchternde Bestätigung meiner Befürchtungen. Der *’§”$”!*&/ hat einfach eine Abholkarte für den Postschalter eingeworfen! Jetzt kann ich allerfrühestens Morgen zu dieser blöden Poststelle laufen und mir das Paket abholen! Was soll das?!
Das soll ein weltweit führendes Logistikunternehmen sein?! Liebe Post ihr beliebt wohl zu scherzen?! Ich hoffe euch ist klar, dass mein nächstes Paket mit DPD oder UPS verschickt wird, ich will ja, dass es auch pünktlich ankommt.
Ich bin übrigens nicht der einzige der mit DHL unzufrieden ist. Wie ein Dienstleistungsunternehmen so einen schlechten Service anbieten kann, ist mir schleierhaft.
Eine lautstarke Beschwerde wird die Post von mir auch noch zu hören bekommen! So und jetzt komm ich zur spät zur Uni, weil ich hier ja brav auf mein Paket gewartet habe!! Danke Post!
10 Reaktionen auf “Wo kann ich mich beschweren?!”
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provinzblog » Postwendend
Pingback vom 23. November 2007 um 00:03

13. November 2006 um 17:45
Tut mir leid aber “Har Har”
13. November 2006 um 20:46
Ja da fällt mir nur ein Sprichwort ein “You get what you Pay for ”
aslo ich bin dauer DHL Kunde und ich kann mich eigendlich nicht beschweren hier auf dem Land läuft das noch 1A da sind auch immer Nachbarn da die die Packete annehmen und freundlich vorbeibringen wenn man nach hause kommt
es lebe das Landleben
14. November 2006 um 00:16
Postpakete dürfen aber eigentlich nicht beim Nachbarn abgegeben werden. Bei Paketdiensten ist das was anderes.
Oder irre ich?
14. November 2006 um 00:34
Da kennst du die Provinz aus der ich wirklich komme aber schlecht
Da werden die Pakete noch vom Postboten gebracht. Auf dem Lande ist die Welt noch in Ordnung.
<pathetische Musik an>
Ob das der Postbote darf, sei dann einfach mal dahingestellt, denn es geht hier um Menschlichkeit, Freundlichkeit und Service! Ist es nicht das, wovon wir alle träumen?! Würde es nicht eine bessere Welt sein, wenn Postboten unsere Pakete auch wirklich liefern würden?! Ich glaube ganz fest daran!!
<pathetische Musik aus>
Und jetzt geh ich ins Bett
14. November 2006 um 20:08
Wie peinlich, dann auch noch zu klingeln. Das kostet doch auch Zeit. Dann doch lieber gleich das Kärtchen ausgefüllt in den Briefkasten und verschwinden.
Anrufen und Beschweren. Zwei Leute sagten mir, dass das was bringt. Und vielleicht bringst Du das Fass des Mitarbeiters ja zum Überlaufen.
14. November 2006 um 22:39
Das Klingeln war auch genau der Grund, der MEIN Fass zum überlaufen gebracht hat.
Nachdem mein erster Versuch eine Protestmail zu schreiben daran scheiterte, dass das Kontaktforumlar massenhaft Fehler produzierte, war ich mir dann tatsächlich nicht zu Schade die Hotline anzurufen. Sehr höflich nahm die junge Dame meine Beschwerde zur Kenntniss, erklärte mir, dass dies leider öfters vorkomme, sie die Beschwerde aber an die zuständige Stelle weiterleiten würde. Ob’s was gebracht hat, werde ich ja sehen, wenn meine Pakete demnächst mit Hasstriaden beschmiert sind
Als ich heute mein Paket abgeholt habe, konnte ich fast nachvollziehen, warum der Bote keine Lust hatte es vor die Tür zu liefern: In den Karton hätten 3 Rechner gepasst.
15. November 2006 um 20:50
Wir wäre mal ne Sammelbeschwerde bei dem gelbem Verein. Ich hätte auch etwas Frust los zu werden. Die Mail von Post-Chef muss doch aufzutreiben sein.
16. November 2006 um 00:52
Wenn nicht mal die Formulare funktionieren und es nichtmal eine Beschwerdefunktion gibt, werden die Mails an den Chef wahrscheinlich auch im nirgendwo verschwinden.
Hilft nur rigeros die Anbieter wechseln soweit es möglich ist. Bei der Telekom scheint diese Methode ja funktioniert zu haben. Kaum verlieren die 1,5 Millionen Kunden, werden auch die Preise an die Konkurrenz angepasst. Blöd nur, dass die ihre Preise kurz darauf noch weiter senken.
15. Februar 2007 um 05:37
Mein Kommentar zu der Sache: Das ist ja wirklich ein Witz, erst klingelt der Postbote und dann sagt er auch noch, er kommt rauf und dann wirft er einfach eine Karte ein. Bei uns war es mal so, der Paketbote stand bei uns vorm Haus, hat angeblich das Namensschild nicht gefunden obwohl unser Namensschild neu angebracht wurde. Das Paket wurde einfach zurückgeschickt, nicht einmal eine Karte wurde eingeworfen. Inzwischen sind schon 4 Pakete verschwunden, keiner weiss, wo die hingekommen sind.
Das ist schon sehr ärgerlich, denn der Versand kostet jedesmal auch nicht gerade wenig. Komischerweise kommen andere Pakete (aus Deutschland) immer an.
Viele Grüsse
Eva